| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Suzuki GSX-8R vs. BMW R 1250 RT: Vergleich für sportliche Dynamik oder komfortables Touring
Wer zwischen der Suzuki GSX-8R und der BMW R 1250 RT schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die GSX-8R steht für einen modernen, sportlich orientierten Charakter: kompakt, lebendig und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf zügige Landstraßen macht. Die R 1250 RT dagegen ist klar auf Reisen ausgelegt. Hier geht es um Komfort, Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und um die Art von Ausstattung, die lange Etappen entspannter macht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Markt üblichen Vergleichsparameter gegenübergestellt – von Motor- und Fahrwerksgefühl über Ergonomie bis hin zu Elektronik und Alltagstauglichkeit.
Grundcharakter: Agilität der GSX-8R vs. Touring-Genuss der R 1250 RT
Wie sich die GSX-8R im Alltag anfühlt
Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den „Fahrmodus“ kommt. Die Sitzposition ist sportlich genug, um zügig zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort unangenehm werden. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spielt die GSX-8R ihre Vorteile aus: Sie wirkt handlich, reagiert direkt und vermittelt das Gefühl, dass man jede Linie aktiv mitfahren kann.
Warum die R 1250 RT auf Langstrecke optimiert ist
Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Der Fokus liegt auf ruhigem Geradeauslauf, gutem Windschutz und einer Ergonomie, die auf entspannte Stunden ausgelegt ist. Das Motorrad „steht“ stabil auf der Straße, was besonders bei Autobahn-Abschnitten oder längeren Transfers spürbar wird. Wer häufig weite Strecken fährt, bekommt hier ein Paket, das weniger nach „Sport“ klingt und mehr nach „Ankommen“.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
GSX-8R: sportliche Dynamik und knackiges Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Die GSX-8R ist stärker auf spürbare Dynamik im mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholvorgänge kurz und direkt sein sollen oder wenn man auf Landstraßen gerne zügig unterwegs ist. Das Ansprechverhalten wirkt dabei „bereit“, statt träge – ein Vorteil für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.
R 1250 RT: Drehmoment-orientiert für entspanntes Gleiten
Die BMW R 1250 RT setzt auf eine Kraftentfaltung, die vor allem bei konstantem Tempo und bei gleichmäßiger Beschleunigung überzeugt. Im Vergleich wirkt die RT weniger wie ein Motorrad, das man ständig „hochdrehen“ muss, sondern eher wie ein System, das auch aus niedrigeren Drehzahlen souverän zieht. Das ist auf langen Etappen ein großer Pluspunkt: weniger Stress, mehr Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Kurvenlust vs. Reisekomfort
GSX-8R: leichtfüßig und präzise
Im Handling zeigt die Suzuki GSX-8R ihre Stärken besonders in kurvigen Abschnitten. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig umlegen und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und die Linie bis zum Ausgang mitführt, wird die Agilität der GSX-8R zu schätzen wissen.
R 1250 RT: stabil, ruhig und auf Komfort getrimmt
Die BMW R 1250 RT ist im Vergleich eher die „ruhige“ Wahl. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu halten. In der Praxis bedeutet das: weniger Vibrationen im Gefühl, mehr Gelassenheit – besonders dann, wenn Gepäck oder längere Autobahnfahrten ins Spiel kommen.
Bremsen und Sicherheit: sportliche Kontrolle vs. souveräne Verzögerung
Beide Motorräder sind in der Lage, sicher zu verzögern, aber der Charakter unterscheidet sich. Die GSX-8R wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmanöver gut unterstützt: Dosierbarkeit und Rückmeldung passen zu einem dynamischen Fahrstil. Die R 1250 RT spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Stabilität und gleichmäßiger Verzögerung aus – besonders dann, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken mit häufigen Geschwindigkeitswechseln fährt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung auf Touring-Niveau
GSX-8R: Elektronik als Fahrassistenz, nicht als Hauptrolle
Bei der Suzuki GSX-8R steht die Fahrdynamik im Vordergrund. Die Elektronik unterstützt, ohne das Motorrad „zu schwer“ zu machen. Das ist ideal für Fahrer, die gerne selbst entscheiden, wie aggressiv oder ruhig gefahren wird. Wer sich auf die eigene Linie und das Gefühl verlassen möchte, bekommt hier eine stimmige Balance.
R 1250 RT: Touring-Elektronik für entspannte Kilometer
Die BMW R 1250 RT ist im Vergleich deutlich stärker auf Komfort und Assistenz ausgelegt. Gerade auf langen Strecken machen Funktionen, die das Fahren vereinfachen, einen spürbaren Unterschied. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „anstrengend“ – nicht im Sinne von weniger Leistung, sondern im Sinne von weniger mentaler Last. Wer viel Autobahn oder Landstraße am Stück fährt, profitiert davon besonders.
Ergonomie und Sitzposition: sportlich aktiv vs. komfortabel langstreckentauglich
GSX-8R: aktive Haltung, gute Beweglichkeit
Die GSX-8R bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um das Motorrad aktiv zu bewegen. Im Vergleich ist die Haltung eher „mitfahrend“ als „abwartend“. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig die Fahrposition wechselt oder wenn man auf kurvigen Strecken gerne dynamisch unterwegs ist.
R 1250 RT: entspannter Rücken, Fokus auf Windschutz
Die BMW R 1250 RT ist auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Ergonomie darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu kommt der Touring-Fokus beim Windschutz: Das reduziert Ermüdung, gerade bei längeren Autobahnabschnitten. Wer häufig mit wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, merkt den Unterschied oft schon nach kurzer Zeit.
Alltagstauglichkeit und Gepäck: leicht im Kopf vs. bereit für Reisen
GSX-8R: unkompliziert für Stadt und Feierabendrunde
Die Suzuki GSX-8R wirkt im Vergleich besonders dann passend, wenn das Motorrad auch im Alltag funktionieren soll. Sie ist handlich, wirkt nicht überladen und macht Lust auf kurze Ausfahrten. Für Fahrer, die selten mit großem Gepäck unterwegs sind, ist das ein klarer Pluspunkt.
R 1250 RT: Touring-Setup für längere Touren
Die BMW R 1250 RT ist im Vergleich die Maschine, die für Reisen „von Haus aus“ gedacht ist. Gepäckoptionen und die generelle Touring-Ausrichtung passen zu Fahrten, bei denen man nicht nur die Strecke, sondern auch den Komfort im Blick hat. Wer regelmäßig mehrere Tage unterwegs ist, wird die RT als deutlich entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8R
- Agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl auf kurvigen Strecken
- Sportliche Dynamik mit gutem Ansprechverhalten
- Alltagstauglich, wenn kurze Strecken und spontane Fahrten im Vordergrund stehen
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8R
- Weniger „Touring-Komfort-Fokus“ als bei einer RT, besonders bei sehr langen Autobahnetappen
- Wer maximalen Windschutz und umfangreiche Reiseunterstützung sucht, findet diese eher bei der BMW
Stärken der BMW R 1250 RT
- Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Touring-orientierte Ergonomie mit Fokus auf Ermüdungsreduktion
- Elektronik und Assistenz als echtes Komfort-Plus im Alltag auf Reisen
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 RT
- Im Vergleich weniger „leichtfüßig“ im Handling als die GSX-8R – eher souverän als verspielt
- Für kurze Feierabendrunden kann der Touring-Ansatz manchmal „zu viel“ sein, wenn man vor allem Agilität sucht
Für wen passt welches Motorrad am besten?
Die Suzuki GSX-8R passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich schnell in den Vordergrund spielt: Kurven, Landstraßen, aktives Fahren und ein unkompliziertes Gefühl im Alltag. Wer gerne selbst entscheidet, wie dynamisch gefahren wird, und dabei eine sportliche Basis sucht, wird mit der GSX-8R sehr wahrscheinlich glücklich.
Die BMW R 1250 RT ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz, Komfort und eine Reise-typische Ausstattung legen. Wer häufig Autobahn fährt, Touren plant und das Motorrad als entspannten Begleiter sehen möchte, bekommt mit der RT ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Wer vor allem Agilität, sportliche Dynamik und ein direktes Handling sucht, liegt mit der Suzuki GSX-8R richtig. Sie macht Spaß auf kurvigen Strecken, wirkt im Alltag unkompliziert und unterstützt einen aktiven Fahrstil. Die BMW R 1250 RT ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Touring-Elektronik im Mittelpunkt stehen. Auf langen Etappen spielt die RT ihre Stärken aus: entspannteres Fahren, weniger Ermüdung und ein Setup, das Reisen leichter macht. Kurz gesagt: GSX-8R für die sportliche Feierabendrunde und die Landstraße, RT für die große Tour, bei der das Motorrad vor allem Ruhe und Komfort liefern soll.