| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8R vs. KTM 1290 Super Duke R: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag Spaß macht und auf der Hausstrecke richtig zeigt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Suzuki GSX-8R und der KTM 1290 Super Duke R. Beide Modelle stehen für Fahrspaß ohne Verkleidung – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Der folgende Vergleich nimmt die typischen Eigenschaften beider Motorräder in den Blick und zeigt, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse erwarten sollte.
Grundcharakter: Von sportlich-elegant bis kompromisslos kraftvoll
Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein sportliches Naked Bike, das auf ein ausgewogenes Gesamtpaket setzt: agiles Handling, ein Motor, der sich gut dosieren lässt, und eine Sitzposition, die nicht nur für die kurze Runde taugt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist deutlich „größer“ im Auftritt. Sie zielt auf maximale Dynamik, spürbare Kraftreserven und ein Fahrgefühl, das eher nach Performance als nach Alltagstauglichkeit klingt.
Damit beginnt auch der Kernunterschied: Während die GSX-8R häufig als Motorrad gewählt wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, steht die Super Duke R eher für das Erlebnis „einmal aufdrehen und es passiert etwas“. Beide können sportlich – aber die Richtung ist verschieden.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der Motoren zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R ist auf Durchzug und Kraft ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Suzuki GSX-8R setzt dagegen stärker auf ein harmonisches Ansprechverhalten und eine sportliche, aber gut kontrollierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie attraktiv, wenn der Fokus auf flüssigem Fahren liegt – also auf dem Zusammenspiel aus Gas, Linie und Rhythmus.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die KTM spielt ihre Stärke aus, wenn es um maximale Reserven und souveräne Power geht. Die Suzuki punktet, wenn es darum geht, Leistung „einfach“ zu nutzen, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad sei einen Schritt voraus. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern entspannt rollt, wird die GSX-8R oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen gern dynamisch beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Tempo sieht, findet in der Super Duke R den passenden Charakter.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki GSX-8R wirkt darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und Kurvenwechsel leicht wirken zu lassen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke wellig ist oder wenn häufig die Linie gewechselt wird. Die KTM 1290 Super Duke R hingegen vermittelt mehr „Masse“ im positiven Sinne: Sie liegt stabil, wirkt souverän bei höheren Geschwindigkeiten und gibt beim sportlichen Fahren ein starkes Gefühl von Kontrolle.
Das führt zu einer klaren Gegenüberstellung: Die GSX-8R ist häufig die Wahl für Fahrer, die gern agil und präzise unterwegs sind – also viel Kurvenarbeit, zügiges Vorankommen und ein Motorrad, das sich wie selbstverständlich in die Fahrdynamik einfügt. Die Super Duke R ist eher für diejenigen interessant, die Stabilität und Durchsetzungsvermögen suchen, besonders auf schnellen Abschnitten oder wenn das Tempo deutlich angezogen wird.
Kurvengefühl im Alltag
Im Alltag zeigt sich das Handling oft in kleinen Momenten: beim Einlenken aus dem Stand, beim Rangieren im Verkehr und beim Fahren über unruhigen Asphalt. Die GSX-8R kann hier mit einem „freundlichen“ Fahrgefühl überzeugen. Die KTM kann ebenfalls alltagstauglich sein, verlangt aber stärker nach einem bewussten Umgang mit Gas und Fahrstil, weil die Leistungsentfaltung und das Gesamtpaket deutlich mehr Reserven bieten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo
Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber die Art des Bremsgefühls kann unterschiedlich sein. Die KTM 1290 Super Duke R wird häufig gewählt, wenn man beim Bremsen maximale Reserven und ein sehr direktes Ansprechverhalten erwartet. Die Suzuki GSX-8R kann ebenfalls sportlich bremsen, wirkt dabei jedoch oft etwas „harmonischer“ im Sinne von gut dosierbar und leicht zu kontrollieren – gerade dann, wenn nicht jede Fahrt ein reines Rennstrecken-Setup ist.
Stärken und Schwächen: Die KTM punktet, wenn es um hohe Verzögerungsleistung und das Gefühl geht, auch bei zügiger Fahrweise jederzeit sicher anhalten zu können. Die Suzuki punktet, wenn man Bremsen als Teil eines flüssigen Fahrstils nutzt und Wert auf ein kontrolliertes, leichtes Handling legt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Reichweite
Ergonomie ist bei Naked Bikes besonders wichtig, weil keine Verkleidung die Fahrt „glättet“. Die Suzuki GSX-8R bietet in der Regel eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht in Richtung „nur für kurze Sessions“ geht. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die auch mal länger unterwegs sind.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls sportlich, aber durch den Charakter des Motorrads und die Ausrichtung auf Performance kann sie sich auf längeren Strecken anders anfühlen. Wer gern dynamisch fährt, wird die KTM als sehr stimmig erleben. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist oder viel im Stadtverkehr steht, könnte die GSX-8R als angenehmer empfinden.
Wind und Komfort
Ohne Verkleidung spielt der Windkomfort eine große Rolle. Beide Motorräder profitieren von einem passenden Fahrstil und ggf. von Zubehör wie einem Windschild – aber die Grundtendenz bleibt: Die GSX-8R wirkt oft „alltagstauglicher“, während die KTM stärker auf Performance und Tempo ausgelegt ist.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Moderne Naked Bikes bringen Elektronik mit, die nicht nur Komfort bietet, sondern auch das Fahrgefühl beeinflusst. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R ist häufig stärker auf dynamische Eingriffe und Performance-Optionen ausgelegt. Das kann helfen, die Kraft kontrolliert zu nutzen – besonders wenn man sportlich fährt oder die Strecke wechselhaft ist.
Die Suzuki GSX-8R setzt ebenfalls auf sinnvolle Assistenz, wirkt aber oft so, als würde sie den Fokus auf ein leicht zugängliches Fahrerlebnis legen. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht jedes Mal „arbeiten“ möchte, um das Motorrad passend zu fahren.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
GSX-8R: Die Wahl für vielseitigen Sport
Die Suzuki GSX-8R ist besonders passend, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das sich im Alltag gut integrieren lässt und auf der Landstraße sportlich genug ist, ohne dabei ständig „zu viel“ zu sein. Wer gern kurvig fährt, das Motorrad leicht bewegen möchte und Wert auf ein harmonisches Gesamtgefühl legt, findet in der GSX-8R häufig die stimmigere Wahl.
Super Duke R: Die Wahl für maximale Performance
Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten, wenn der Fokus klar auf Kraft, Durchzug und einem kompromisslosen Performance-Feeling liegt. Wer gern zügig beschleunigt, hohe Reserven nutzt und das Motorrad als „Statement“ sowie als Werkzeug für sportliche Fahrten versteht, wird die KTM besonders attraktiv finden.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R und die KTM 1290 Super Duke R sind beide starke Naked Bikes – aber sie richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Die GSX-8R überzeugt vor allem durch ein ausgewogenes, gut kontrollierbares Fahrgefühl: sportlich genug für die Kurve, gleichzeitig angenehm für den Alltag und oft leichter in den eigenen Rhythmus zu integrieren. Die KTM Super Duke R spielt ihre Stärken dort aus, wo es um maximale Dynamik geht: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein souveränes Gefühl bei Tempo. Das kann ein Traum sein, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht – verlangt aber auch mehr bewussten Umgang mit Gas und Fahrstil.
Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das Alltag und Landstraße elegant verbindet, liegt mit der GSX-8R meist richtig. Wer dagegen ein Naked Bike möchte, das spürbar nach Performance ruft und Kraft als Hauptargument sieht, trifft mit der KTM 1290 Super Duke R die passendere Wahl.