UVP 10.578 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Super-Sportler oder doch eher Sport-Tourer?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller Motor
  • präzises Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • QuickShifter Serie
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
Kontra:
  • etwas schwerer als die Wettbewerber
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenSHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: schwarz, silber-rot, blau

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Suzuki GSX-8R vs. MV Agusta Superveloce 800 – Motorradvergleich im Alltag und auf der Hausstrecke

Wer zwei so unterschiedliche Charaktere wie die Suzuki GSX-8R und die MV Agusta Superveloce 800 gegeneinander stellt, bekommt nicht nur einen technischen Vergleich, sondern vor allem eine Entscheidungshilfe: Geht es eher um unkomplizierten, alltagstauglichen Fahrspaß oder um ein Motorrad mit deutlich stärkerem Premium-Anspruch, markantem Auftritt und einer spürbar emotionaleren Ausstrahlung? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben.

Grundidee: Pragmatik trifft Premium-Charisma

Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag ernst nimmt und gleichzeitig sportliche Ambitionen mitbringt. Die Ausrichtung zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket: ein Motor, der sich im Alltag leicht dosieren lässt, ein Fahrwerk, das Tempo zulässt, und eine Bedienung, die sich schnell vertraut anfühlt. Im Vergleich zur MV Agusta steht hier weniger das „Show“-Gefühl im Vordergrund, sondern das „Fahren“.

Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker auf Charakter und Erlebnis getrimmt. Schon das Gesamtbild – Design, Verarbeitung und die Art, wie sich das Motorrad im Fahrgefühl anfühlt – signalisiert Premium. Das zeigt sich auch im Vergleich der Fahrdynamik: Während die Suzuki eher auf neutrale Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Performance setzt, will die MV Agusta spürbar mehr „Motorradgefühl“ liefern. Das kann begeistern, verlangt aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Abstimmung des eigenen Anspruchs.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie sie Leistung nutzbar machen. Die Suzuki GSX-8R punktet typischerweise mit einem Motor, der sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm kontrollieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Kurzstrecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ mitgenommen wird – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse das Setup perfekt treffen.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker mit dem Thema Emotion. Der Motor wirkt im Vergleich oft „präsenter“ und vermittelt ein intensiveres Ansprechverhalten. Das kann auf der Hausstrecke den Unterschied machen: Wenn es um zügiges Beschleunigen aus Kurven, um spürbare Dynamik und um das Gefühl geht, dass das Motorrad aktiv mitarbeitet, wirkt die MV Agusta häufig zielstrebiger. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung dazu führen, dass die Suzuki im Alltag entspannter wirkt – vor allem dann, wenn nicht permanent sportlich gefahren wird.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Suzuki GSX-8R: Stärken liegen meist in der unkomplizierten Nutzbarkeit, dem gleichmäßigen Ansprechverhalten und der entspannten Dosierbarkeit. Schwäche im Vergleich: Wer maximal „Premium-Intensität“ erwartet, findet bei der Suzuki eher ein funktionales, sportliches Gesamtgefühl statt eines stark inszenierten Erlebnisses.
  • MV Agusta Superveloce 800: Stärken liegen meist in der emotionalen Motoranmutung und dem intensiveren Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Im Alltag kann sie dadurch etwas weniger „lässig“ wirken, weil der Charakter stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität mit Charakter

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Suzuki GSX-8R ist im Vergleich häufig die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell in den Alltag integriert. Das Handling wirkt meist berechenbar: Man kann zügig fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nur auf perfekten Asphalt Spaß macht.

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt im Vergleich oft mehr „Kante“ ins Fahrgefühl. Das Motorrad kann in schnellen Passagen sehr lebendig wirken und vermittelt das Gefühl, dass es Kurven aktiv „mitzeichnet“. Das ist stark, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und wenn das Tempo bewusst gewählt wird. Schwächer wird es dort, wo man eher entspannt cruisen möchte oder wenn die Bedingungen unruhig sind: Dann kann die Suzuki als pragmatischere Option leichter zu fahren sein.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich meist ein klares Bild: Beide Motorräder sind grundsätzlich sportlich ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Suzuki GSX-8R wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit gut dosierbarer Bremsleistung Vertrauen aufbaut. Die MV Agusta Superveloce 800 kann im Vergleich beim sportlichen Einsatz besonders eindrucksvoll wirken, weil das Gesamtpaket aus Verzögerung, Gefühl und Stabilität sehr „zusammenhängend“ wirkt. Wer häufig stark bremst und dabei ein sehr direktes Feedback schätzt, findet bei der MV Agusta oft mehr „Premium-Performance“ – während die Suzuki im Alltag oft die entspanntere Wahl bleibt.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie, und wie bequem ist es wirklich?

Ergonomie ist im Vergleich nicht nur eine Frage von Sitzhöhe und Lenkerposition, sondern auch von der Art, wie das Motorrad die Körperhaltung unterstützt. Die Suzuki GSX-8R wirkt typischerweise so, dass sie sich schnell anfühlt: Die Sitzposition ist sportlich genug, um auf der Landstraße Spaß zu machen, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort anstrengend werden. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt im Vergleich stärker auf eine sportliche, markante Haltung. Das kann sich sehr dynamisch anfühlen – vor allem, wenn die Fahrweise bewusst sportlich ist. Wer aber häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher entspannt fahren möchte, könnte die Suzuki als alltagstauglicher empfinden. Die MV Agusta ist dann eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen und bereit sind, den Charakter aktiv zu nutzen.

Ausstattung und Technik: Moderne Helfer vs. Premium-Inszenierung

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Suzuki GSX-8R wirkt im Vergleich oft als „rundes“ Gesamtpaket: Technik, die sinnvoll integriert ist, und eine Bedienung, die im Alltag schnell funktioniert. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für die Kurven, sondern auch für den täglichen Einsatz gedacht ist.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt im Vergleich stärker mit Premium-Details und einer deutlich emotionaleren Präsentation. Das kann sich in der Wahrnehmung der Technik zeigen: Bedienelemente, Anzeige- und Bedienkonzept sowie die Art, wie das Motorrad „wirkt“, sind oft stärker auf das Premium-Erlebnis ausgerichtet. Wer Wert auf das Gesamtgefühl legt, findet hier häufig mehr „Motorrad-Kultur“ – wer dagegen vor allem praktische, unkomplizierte Technik sucht, wird bei der Suzuki schneller glücklich.

Stärken und Schwächen im Technikvergleich

  • Suzuki GSX-8R: Stärken liegen meist in der alltagstauglichen Integration, der schnellen Bedienbarkeit und dem stimmigen Gesamtpaket. Schwäche im Vergleich: weniger Fokus auf Premium-Inszenierung, eher funktional.
  • MV Agusta Superveloce 800: Stärken liegen meist in der emotionalen Premium-Anmutung und dem intensiveren Gesamtpaket. Schwäche im Vergleich: kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken, wenn der Fokus nicht auf sportlichem Erlebnis liegt.

Design und Sound: Zwei Wege zum Wiedererkennungswert

Design ist im Vergleich natürlich subjektiv – aber es gibt klare Tendenzen. Die Suzuki GSX-8R wirkt modern, sportlich und eher auf „funktionale Eleganz“ ausgelegt. Sie sieht schnell dynamisch aus, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ein Statement. Im Vergleich fällt sie durch ihre markante Optik und den deutlich premium-orientierten Auftritt auf. Auch der Sound und die Art, wie das Motorrad akustisch wahrgenommen wird, passen oft stärker zur emotionalen Ausrichtung. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch gesehen werden will, findet in der MV Agusta häufig die passendere Antwort.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil und die Erwartungen an das Motorrad entscheiden. Die Suzuki GSX-8R ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Motorrad möchten, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße Spaß macht und dabei nicht zu viel „Aufmerksamkeit“ fordert. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Stadt, Pendeln, Wochenendtour – ohne dass jedes Mal das Setup oder die Fahrweise perfekt passen müssen.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt eher zu Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: für die Hausstrecke, für bewusst sportliche Ausfahrten und für alle, die Premium-Charakter, markante Optik und ein intensiveres Fahrgefühl suchen. Wer gerne spürt, dass das Motorrad mehr „will“, bekommt hier oft genau das – allerdings eher dann, wenn die Nutzung auch wirklich in diese Richtung geht.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8R ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein sportliches, unkompliziertes Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt und auf der Landstraße zuverlässig Spaß liefert. Ihr Vorteil liegt in der leichten Nutzbarkeit: Motor und Fahrwerk wirken meist berechenbar und alltagstauglich, sodass das Motorrad auch dann Freude macht, wenn nicht permanent sportlich gefahren wird. Wer ein vielseitiges Bike für viele Situationen möchte, findet hier häufig die rundere Entscheidung.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die richtige Wahl, wenn der Fokus stärker auf Premium-Charakter, emotionaler Motoranmutung und einem intensiveren Fahrgefühl liegt. Im Vergleich punktet sie besonders dort, wo die Strecke kurvig ist und das Motorrad bewusst sportlich bewegt wird. Wer Design, Ausstrahlung und ein „mehr als nur Funktion“-Erlebnis sucht, wird mit der MV Agusta meist glücklicher.

Kurz gesagt: GSX-8R für pragmatischen Fahrspaß und Alltagstauglichkeit, Superveloce 800 für Premium-Emotion und sportliches Erlebnis.

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