UVP 10.578 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Super-Sportler oder doch eher Sport-Tourer?
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller Motor
  • präzises Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • QuickShifter Serie
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
Kontra:
  • etwas schwerer als die Wettbewerber
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenSHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: schwarz, silber-rot, blau

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Suzuki GSX-8R vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Fahrstil

Wer zwischen der Suzuki GSX-8R und der Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, steht im Grunde vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die GSX-8R ist klar auf sportliche Dynamik und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt, während die Tracer 9 GT Plus als ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort, Elektronik und Langstrecken-Eignung gedacht ist. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man die beiden Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken gegeneinander betrachtet?

Grundidee der beiden Motorräder: sportlich kompakt vs. tourorientiert

GSX-8R: leichtfüßig und straßenfokussiert

Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für die Feierabendrunde, für die schnelle Verbindung zwischen zwei Terminen oder für kurvige Strecken, auf denen man das Tempo gern selbst bestimmt. Die Auslegung zielt auf ein direktes Ansprechverhalten und ein Handling, das sich nicht sperrig anfühlt. Gerade wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren gemischt werden, spielt die GSX-8R ihre Stärken aus.

Tracer 9 GT Plus: Komfort, Reichweite und Elektronik im Fokus

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Reisegerät“ versteht. Die Maschine ist auf längere Abschnitte ausgelegt, auf Autobahnpassagen ebenso wie auf Tagesetappen mit Gepäck. Dazu kommt ein starker Schwerpunkt auf Elektronik und Fahrassistenz, die das Fahren entspannter macht und das Motorrad in vielen Situationen berechenbarer werden lässt. Wer häufig unterwegs ist, lange Strecken plant oder einfach weniger „Arbeit“ im Fahrprozess möchte, findet hier einen klaren Vorteil.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Charaktere unterscheiden

GSX-8R: sportliche Linie statt Tour-Relax

Die GSX-8R steht für einen Motorcharakter, der sich eher nach „Fahren“ anfühlt als nach „Reisen“. Das bedeutet: Gasannahme und Drehfreude sind so abgestimmt, dass man gern zügig unterwegs ist und die Maschine mit dem eigenen Rhythmus arbeitet. Die Stärke liegt darin, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten dynamisch anfühlt – ideal, wenn die Strecke nicht planbar ist und man oft zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln wechselt.

Tracer 9 GT Plus: souverän und gleichmäßig über Distanz

Die Tracer 9 GT Plus wirkt dagegen im Grundton „touriger“. Der Motor liefert eine Art von Souveränität, die besonders auf längeren Strecken spürbar wird: gleichmäßiges Vorankommen, ruhigerer Fluss und ein Fahrgefühl, das weniger von ständigen Eingriffen lebt. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Wer häufig lange Etappen fährt, profitiert davon, dass das Motorrad die Arbeit reduziert und man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität

GSX-8R: wendig, schnell in der Linie

Im Vergleich zeigt die GSX-8R vor allem ihre Agilität. Richtungswechsel wirken unkompliziert, das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Linie bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven oder in Situationen, in denen man häufig reagieren muss, ist das ein echter Pluspunkt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man Komfort über alles stellt: Wenn die Strecke lang wird und man viel „entspannt“ fahren möchte, kann die sportlichere Auslegung weniger Ruhe vermitteln als ein klarer Tourer.

Tracer 9 GT Plus: stabil, souverän bei Tempo und Wind

Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen wirkt das Motorrad berechenbar, und das Fahrwerk unterstützt den Tourenfokus. Das ist vor allem dann spürbar, wenn man nicht nur kurze Abschnitte fährt, sondern mehrere Stunden am Stück. Als Gegenpol zur Stabilität kann das Handling im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischen Manövern etwas weniger „leicht“ wirken als bei der GSX-8R – dafür steht aber ein deutlich entspannteres Langstrecken-Fahrgefühl im Vordergrund.

Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie gut?

GSX-8R: sportlich auf den Fahrer ausgerichtet

Die Sitzposition der GSX-8R ist eher sportlich gedacht. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und bewusst einsetzt. Für kürzere Touren oder für Tage, an denen die Kurve im Mittelpunkt steht, passt das sehr gut. Wer allerdings häufig sehr lange Strecken fährt oder häufig in „Dauer-Tempo“-Situationen unterwegs ist, könnte die tourorientiertere Ausrichtung der Tracer 9 GT Plus als angenehmer empfinden.

Tracer 9 GT Plus: komfortorientiert für lange Tage

Die Tracer 9 GT Plus ist auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längeres Fahren, und auch der Windschutz bzw. die Gesamtabstimmung zielt darauf, dass man weniger ermüdet. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnanteilen, zähem Verkehr oder wechselndem Wetter. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer ein möglichst „sportliches“ Gefühl sucht, kann die Tourer-Philosophie als etwas weniger direkt empfinden als die GSX-8R.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Alltag

GSX-8R: Fokus auf Fahrbarkeit, weniger „Overload“

Bei der GSX-8R steht die Bedienbarkeit im Vordergrund. Elektronik ist vorhanden, aber das Motorrad bleibt in seinem Charakter klar: Es soll sich nicht wie ein Computer anfühlen, sondern wie ein Motorrad, das man intuitiv fährt. Das ist ein Vorteil für alle, die gern selbst entscheiden, wie aggressiv oder entspannt gefahren wird – und die nicht ständig mit Menüs oder Einstellungen beschäftigt sein möchten.

Tracer 9 GT Plus: mehr Systeme, mehr Komfort

Die Tracer 9 GT Plus geht deutlich weiter in Richtung elektronische Unterstützung. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die insgesamt „tourige“ Abstimmung sorgen dafür, dass das Motorrad in vielen Situationen stabil und leicht zu kontrollieren bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Verkehr unberechenbar sind. Als mögliche Schwäche kann sich das für Fahrer bemerkbar machen, die maximale Einfachheit bevorzugen: Je mehr Systeme vorhanden sind, desto mehr „Rahmenbedingungen“ gibt es, in denen man sich bewegt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die GSX-8R wirkt im sportlichen Einsatz oft „direkt“, was das Gefühl von Kontrolle in dynamischen Situationen stärkt. Die Tracer 9 GT Plus bietet dagegen häufig den Vorteil, dass das Gesamtsystem aus Fahrwerk, Elektronik und Bremsverhalten auf Langstrecke und unterschiedliche Bedingungen abgestimmt ist. Wer viel bei wechselnden Umständen fährt, profitiert davon, dass das Motorrad auch dann stabil bleibt, wenn man nicht jedes Detail der Strecke perfekt kennt.

Windschutz, Alltagstauglichkeit und Gepäck: zwei Welten

GSX-8R: schnell startklar, ideal für Tagesfahrten

Die GSX-8R ist besonders dann stark, wenn der Tag flexibel bleibt. Kurze Wege, spontane Ausfahrten, ein bisschen Landstraße – das Motorrad passt sich dem an. Windschutz und Komfort sind gut, aber nicht der Hauptfokus. Für Fahrer, die selten mit viel Gepäck unterwegs sind und eher „leicht“ fahren möchten, ist das ein stimmiges Gesamtpaket.

Tracer 9 GT Plus: gebaut für Touren mit Anspruch

Die Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker im Bereich Reisetauglichkeit. Der Windschutz, die komfortorientierte Ergonomie und die elektronische Unterstützung machen sie besonders geeignet für längere Fahrten. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden, bekommt hier ein Motorrad, das die Reise angenehmer macht. Die Schwäche ist eher das Gewicht bzw. die „Tourer-Logik“: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr spontanen, kurzen Fahrten kann das Motorrad weniger „spielerisch“ wirken als die GSX-8R.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Was die GSX-8R besonders gut kann

  • Agiles Handling und sportlich-direktes Fahrgefühl
  • Klare Ausrichtung auf Straße, Kurven und dynamisches Fahren
  • Einfacher Charakter: Elektronik unterstützt, ohne den Fahrspaß zu überdecken

Wo die GSX-8R weniger punktet

  • Weniger „Tour-Ruhe“ bei sehr langen Etappen
  • Komfort- und Windschutzfokus nicht so stark wie beim ausgewachsenen Tourer

Was die Tracer 9 GT Plus besonders gut kann

  • Komfort und Stabilität für lange Strecken
  • Starke Elektronik für entspanntes, sicheres Fahren
  • Reisetauglichkeit mit Fokus auf Windschutz und Alltagstouren

Wo die Tracer 9 GT Plus weniger punktet

  • Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken
  • Für Fahrer, die maximale Einfachheit suchen, kann die Tourer-Komplexität weniger passend sein

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die GSX-8R ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Straßenfahrt liegt: Kurven, dynamische Beschleunigung, ein Motorrad, das schnell in die richtige Linie kommt und sich nicht nach „großer Reise“ anfühlt. Die Tracer 9 GT Plus ist die Wahl, wenn der Alltag aus Touren besteht: längere Etappen, wechselnde Bedingungen, mehr Komfort und ein Motorrad, das mit Elektronik und Abstimmung den Stress aus dem Fahren nimmt.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8R ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das wendig bleibt, sportlich anspricht und sich für Tagesfahrten und kurvige Strecken besonders stimmig anfühlt. Sie punktet mit direktem Fahrgefühl und einer klaren, unkomplizierten Art, die Spaß macht, ohne zu viel „System“ zu sein. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt dagegen besser zu Fahrern, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und von moderner Elektronik profitieren möchten. Sie liefert mehr Ruhe, Stabilität und Reisetauglichkeit – besonders dann, wenn Wind, Autobahnanteile oder wechselnde Bedingungen den Unterschied machen. Wer also eher „kurz, sportlich, spontan“ fährt, landet bei der GSX-8R. Wer „weit, entspannt, tourorientiert“ unterwegs ist, findet in der Tracer 9 GT Plus den passenderen Begleiter.

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