UVP 14.969 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue Tourer von Suzuki mit Reihen-Vierer und sportlichen Genen
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Seitenständer etwas lieblos gemacht
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.140mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.215mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist sicher kein Poserbike - zum Glück. Vielmehr vereint sie alle positiven Tugenden, für die Suzuki bekannt ist: Es gibt keinen unsinnigen Schnickschnack, alles funktioniert so wie es soll und vor allem reagiert das Bike vorhersehbar. Der Motor ist ein Gedicht und tatsächlich kann die Maschine beides - reisen und rasen. Wie fast immer bei Suzuki ist auch die GT ein ehrliches Bike und ein verlässlicher Freund, mit dem man jede Menge Spaß und wenig Kummer haben wird.
 
Die Kritikpunkte sind überschaubar und damit entpuppt sich das Bike als ernsthafter Konkurrent zur Kawasaki Ninja 1000 SX oder Honda NT 1100. Wir können allen Interessenten eine Probefahrt empfehlen - am besten bei Bergmann & Söhne in Tornesch oder Bremervörde. Von denen haben wir nämlich das Testbike zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür, wir hatten sehr viel Spaß mit der GSX-S 1000 GT.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: blau, schwarz, hellblau

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Suzuki GSX-S 1000 GT vs. BMW F 450 GS: Vergleich & Empfehlungen

Wer zwischen der Suzuki GSX-S 1000 GT und der BMW F 450 GS schwankt, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Antworten auf die Frage: „Wie soll sich das Motorrad im Alltag und auf Touren anfühlen?“ Die GSX-S 1000 GT steht für sportlich-elegante Straßenperformance mit Touring-Charakter, während die F 450 GS stärker in Richtung vielseitige Allround- und Offroad-Nähe denkt. Genau diese Ausrichtung prägt den Vergleich – von der Sitzposition über das Fahrwerk bis hin zur Art, wie beide Maschinen mit Tempo, Alltag und wechselnden Strecken umgehen.

Grundidee: Sporttourer vs. kompakte Reise- und Allround-Optik

Die Suzuki GSX-S 1000 GT wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken gern „wegspult“: Der Fokus liegt auf flüssigem Vortrieb, stabiler Straßenlage und einem Setup, das auch bei zügigem Fahren entspannt bleibt. Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen den Ansatz, dass ein Motorrad nicht nur auf Asphalt Spaß macht. Sie ist als kompakteres Konzept gedacht, das sich leichter in den Alltag einfügt und auf unbefestigten Abschnitten nicht gleich das Gefühl vermittelt, fehl am Platz zu sein.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GT zielt klar auf mehr „Biss“ und souveräne Beschleunigung. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen spielt die größere Motorisierung ihre Vorteile aus. Das Fahrgefühl ist dabei oft geprägt von einem gleichmäßigen, straßenorientierten Drehmomentverlauf, der das Motorrad spontan wirken lässt.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen auf ein Konzept, das eher auf Agilität und kontrollierbares Tempo ausgelegt ist. Der Antrieb wirkt in der Praxis oft dann besonders stark, wenn die Strecke nicht nur geradeaus verläuft: in Kurven, bei wechselnder Haftung oder wenn das Tempo bewusst moderater bleibt. Für Fahrten, bei denen „leicht und handlich“ wichtiger ist als maximale Durchzugskraft, kann das sehr stimmig sein.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Suzuki GSX-S 1000 GT: Stärken liegen in der Straßenperformance und im souveränen Vortrieb. Schwäche: Wer häufig abseits befestigter Strecken unterwegs ist, erwartet von der Ausrichtung weniger „Offroad-Ruhe“.
  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der kontrollierten Fahrbarkeit und dem alltagstauglichen Charakter. Schwäche: Wer regelmäßig sehr dynamisch fährt und maximale Reserven sucht, wird die Grenzen schneller spüren.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Das Fahrwerk entscheidet im Vergleich oft darüber, wie „entspannt“ sich ein Motorrad anfühlt. Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist tendenziell auf Straßenstabilität ausgelegt. Das bedeutet: Bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die Maschine ruhig, die Linie bleibt gut kontrollierbar und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Sicherheit durch Stabilität“. Auch bei längeren Touren ist das Setup darauf ausgelegt, Ermüdung zu reduzieren.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem in der Wendigkeit aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf wechselhaftem Untergrund fühlt sich das Motorrad oft leichter an. Das Handling wirkt dadurch besonders passend, wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Suzuki GSX-S 1000 GT: Stärken in Stabilität und Tourenkomfort. Schwäche: Auf sehr unebenen oder anspruchsvollen Strecken ist die Straßenorientierung spürbarer.
  • BMW F 450 GS: Stärken in Agilität und Vielseitigkeit. Schwäche: Bei reinem Autobahn- oder Highspeed-Fokus kann der Charakter weniger „groß“ wirken als bei einer stärker straßenbetonten Maschine.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf moderne Sicherheitsanforderungen ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Suzuki GSX-S 1000 GT wirkt in der Praxis oft dann besonders überzeugend, wenn zügiges Fahren und häufige Geschwindigkeitswechsel im Vordergrund stehen. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Straßenstabilität macht das Dosieren leicht.

Die BMW F 450 GS punktet vor allem dort, wo Traktion und Kontrolle wichtiger sind als maximale Bremsleistung auf glattem Untergrund. Gerade bei wechselnden Bedingungen hilft die GS-typische Ausrichtung, das Motorrad berechenbar zu halten.

Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Prioritäten

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Suzuki GSX-S 1000 GT setzt stark auf ein straßenorientiertes Gesamtpaket: Fahrmodi, Traktionsunterstützung und ein Setup, das das Motorrad im Alltag „einfach“ wirken lässt. Das ist besonders angenehm, wenn Touren geplant sind und das Motorrad zuverlässig funktionieren soll.

Die BMW F 450 GS bringt Elektronik mit, die stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – etwa wenn die Haftung wechselt oder wenn die Fahrweise dynamischer wird, ohne dass das Motorrad „zu viel“ verlangt.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Suzuki GSX-S 1000 GT: Stärken in der straßenorientierten Bedienbarkeit und im ruhigen Fahrgefühl. Schwäche: Wer Offroad sehr ernst nimmt, wird die Elektronik eher als „unterstützend“ statt als „offroad-zentriert“ erleben.
  • BMW F 450 GS: Stärken in der Anpassungsfähigkeit an wechselnde Bedingungen. Schwäche: Bei reinem Sporttouring mit maximaler Dynamik kann der Fokus weniger auf „Hochgeschwindigkeits-Feeling“ liegen.

Komfort und Ergonomie: Wie die Sitzposition den Alltag prägt

Bei der Suzuki GSX-S 1000 GT ist der Komfortgedanke klar: Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass längere Fahrten nicht zur Belastung werden. Die Ergonomie wirkt auf Touren ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein „mitgehen statt kämpfen“-Gefühl. Gerade wenn häufig Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren werden, spielt das Setup seine Vorteile aus.

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf eine aufrechte, vielseitige Haltung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten besonders angenehm sein. Gleichzeitig ist die Ergonomie so gedacht, dass sich das Motorrad auch dann noch gut beherrschen lässt, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die BMW F 450 GS wirkt hier oft im Vorteil, weil das Konzept kompakter und „flexibler“ erscheint. Das hilft beim Rangieren, beim Fahren in der Stadt und bei spontanen Abstechern.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist dagegen besonders stark, wenn der Alltag ohnehin aus längeren Strecken besteht: Pendeln mit Tempo, Wochenendtouren oder Fahrten, bei denen man nicht ständig anhalten möchte. Dann wird die Straßenstärke zur Komfortstärke.

Für wen passt welches Motorrad?

Empfehlung für die Suzuki GSX-S 1000 GT

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist besonders passend, wenn der Fokus auf Sporttouring liegt: zügige Landstraßenfahrten, entspannte lange Etappen und ein Motorrad, das auf der Straße souverän wirkt. Wer gern Reserven nutzt, häufig überholt oder einfach ein „großes“ Straßengefühl sucht, wird mit der GSX-S 1000 GT sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Empfehlung für die BMW F 450 GS

Die BMW F 450 GS passt am besten, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Stadt und Landstraße, dazu gelegentlich unbefestigte Wege, ohne dass das Motorrad sofort „falsch“ wirkt. Wer ein handliches, kontrollierbares Gesamtpaket möchte und die Route gern offen hält, findet in der F 450 GS eine stimmige Wahl.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straßenperformance, Tourenkomfort und dynamischem Fahrgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn Tempo ein Thema ist und lange Strecken entspannt bleiben sollen. Die BMW F 450 GS gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und die Bereitschaft für wechselnde Untergründe wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich flexibel in den Tagesplan einfügt und auch abseits glatter Strecken nicht sofort bremst.

Kurz gesagt: Wer vor allem Asphalt liebt und sportlich-tourig unterwegs ist, findet in der GSX-S 1000 GT die passendere Basis. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf „ein bisschen abseits“ souverän bleibt, liegt mit der F 450 GS richtig.

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