| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. BMW F 450 GS – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-S 1000 GX steht für einen sportlich-eleganten Allrounder mit Fokus auf Straße und Reise. Die BMW F 450 GS dagegen bringt den typischen Adventure-Ansatz in eine kompaktere, alltagstaugliche Form. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrten passt, findet hier eine nachvollziehbare Gegenüberstellung – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Argumenten: Wo fühlt sich das eine Modell im Vorteil, wo zeigt das andere seine Stärken?
Charakter und Einsatzprofil: Straße vs. Abenteuer
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das lange Strecken angenehm macht. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht nur schnell durch die Kurven kommt, sondern auch entspannt bleibt, wenn der Tag länger wird. Dazu passt der Gesamtauftritt: Touring-Elemente, eine aufgeräumte Ergonomie und ein Fahrgefühl, das auf der Straße souverän wirkt.
Die BMW F 450 GS spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo die Strecke nicht immer perfekt geteert ist. Sie wirkt wie ein Motorrad, das neugierig auf Nebenstraßen, Feldwege und unübersichtliche Abkürzungen macht. Das Konzept zielt auf Agilität und Kontrolle ab – besonders dann, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um sicheres Handling geht.
Motor und Fahrgefühl: Durchzug auf der Straße vs. kontrollierte Dynamik
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GX setzt stärker auf das Gefühl von Kraftentfaltung und Reserven. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar. Wer häufig zügig überholt oder Autobahnabschnitte mit flottem Rhythmus fährt, profitiert von dem sporttouristischen Charakter: Das Motorrad wirkt, als würde es den Takt vorgeben.
Die BMW F 450 GS steht eher für eine dynamische, gut dosierbare Art von Leistung. Gerade im Alltag und auf gemischten Untergründen ist das ein Vorteil: Gasannahme und Fahrbarkeit wirken so, dass man die Maschine leicht im Griff hat. Das ist besonders relevant, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern lieber sauber und kontrolliert unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken liegen in der souveränen Straßenperformance und dem angenehmen „Reisegefühl“. Schwächen zeigen sich eher dort, wo viel Gelände oder sehr langsames, technisches Fahren gefragt ist – das Motorrad ist klar auf Straße und Komfort ausgelegt.
BMW F 450 GS: Stärken liegen in der Agilität und dem Adventure-Fokus. Schwächen ergeben sich vor allem bei reinem Langstrecken-„Autobahnmodus“: Wer sehr lange Strecken mit hohem Tempo bevorzugt, wird die Ausrichtung der GS eher als Kompromiss empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. In schnellen Kurven und bei wechselnden Fahrbahnbelägen bleibt sie insgesamt berechenbar. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn man häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder auch mal längere Strecken am Stück fährt.
Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Wendigkeit priorisiert. Das Handling ist so ausgelegt, dass man auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sicher bleibt und Richtungswechsel leicht umsetzen kann. Auf Schotter, Feldwegen oder unebenem Asphalt fühlt sich das Konzept stimmig an.
Bremsen und Kontrolle
Beide Modelle zielen auf ein sicheres Bremsgefühl ab, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt im sporttouristischen Einsatz besonders dann stark, wenn man zügig verzögert und die Maschine dabei stabil bleibt. Die BMW F 450 GS spielt ihre Vorteile eher in Situationen aus, in denen man fein dosieren muss – etwa bei wechselndem Grip oder wenn die Fahrbahn nicht eindeutig ist.
Ergonomie und Komfort: Touring-Flow vs. Adventure-Position
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist ergonomisch auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, ohne den sportlichen Charakter komplett zu verlieren. Gerade auf längeren Strecken ist das spürbar: Man sitzt nicht „gekrümmt“, sondern eher in einer kontrollierten, alltagstauglichen Position.
Die BMW F 450 GS setzt auf eine Adventure-typische Sitzhaltung, die das aktive Fahren erleichtert. Das ist praktisch, wenn man öfter steht oder sich im Gelände dynamischer bewegt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Plus, weil man sich schneller „eingewöhnt“ und das Motorrad intuitiv führen kann.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GX bietet durch ihren Touring-Ansatz einen spürbaren Vorteil bei Wind und Wetter auf der Straße. Die BMW F 450 GS ist dafür prädestiniert, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Abschnitten, in denen man häufiger anhalten, umplanen oder langsam fahren muss.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Straßenbetrieb vs. Sicherheit im gemischten Einsatz
Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor – und beide Motorräder bringen moderne Systeme mit. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt dabei wie ein Motorrad, das den Straßenbetrieb besonders angenehm macht: Assistenzfunktionen unterstützen den Alltag, ohne das Fahrgefühl zu „überdecken“. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man häufig pendelt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig an Einstellungen denken möchte.
Die BMW F 450 GS setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit stärkerem Bezug zum kontrollierten Fahren in wechselnden Bedingungen. Gerade wenn Grip schwankt oder man sich auf unbekanntem Untergrund bewegt, ist das ein Vorteil: Die Elektronik hilft, das Motorrad berechenbar zu halten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viel Straße abdeckt, komfortabel bleibt und dabei sportlich genug ist, um auch dynamische Abschnitte zu genießen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und ein ruhiges Fahrverhalten legt, findet hier eine stimmige Wahl.
Die BMW F 450 GS passt am besten zu Menschen, die gemischte Strecken mögen: Landstraße, Schotter, Feldweg, gelegentlich auch mal unwegsameres Terrain. Wer ein Motorrad möchte, das agil ist, sich leicht kontrollieren lässt und das Abenteuer nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag ermöglicht, wird mit der GS deutlich glücklicher.
Typische Kaufgründe im direkten Vergleich
Suzuki GSX-S 1000 GX wird häufig gewählt, wenn der Schwerpunkt auf Touring, Alltag und zügigem Straßenfahren liegt. BMW F 450 GS wird häufig gewählt, wenn der Schwerpunkt auf Flexibilität, Agilität und Offroad-Nähe liegt.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Touren überwiegend auf der Straße stattfinden und ein Motorrad gesucht wird, das dabei Komfort, Stabilität und sportliche Reserven vereint. Sie punktet besonders dort, wo Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveränes Fahrgefühl den Unterschied machen – also bei längeren Fahrten, flotten Landstraßen und häufigem „einfach losfahren“ ohne große Vorbereitung.
Die BMW F 450 GS ist dagegen die passendere Option, wenn die Strecken öfter wechseln und auch Wege abseits des perfekten Asphalts dazugehören. Sie überzeugt mit Agilität, kontrollierbarer Dynamik und einem Adventure-Ansatz, der das Motorrad auch dann sicher wirken lässt, wenn die Bedingungen nicht eindeutig sind. Wer also mehr Abwechslung als Routine sucht, findet in der F 450 GS den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: GX für Straße und Touring-Flow, F 450 GS für Abenteuer und gemischte Strecken.