| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Honda X-ADV – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, entscheidet am Ende meist das Gesamtpaket: Wie gut passt das Fahrgefühl zum eigenen Stil, wie komfortabel ist das Setup im Alltag und wie souverän bleibt das Motorrad auf gemischten Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Suzuki GSX-S 1000 GX und der Honda X-ADV. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch längere Touren und wechselnde Bedingungen mögen. Trotzdem könnten die Schwerpunkte unterschiedlicher kaum sein.
Grundcharakter: Sportlich-präzise vs. urban-abenteuerlich
Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein sportlich orientiertes Motorrad, das für mehr Alltag und mehr Komfort „aufgerüstet“ wurde. Der Fokus liegt spürbar auf Dynamik, direkter Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das sich auch auf der Landstraße nicht verstecken muss. Die Honda X-ADV dagegen ist stärker in Richtung „Adventure für die Stadt“ gedacht: eine aufrechte Sitzposition, ein robustes Auftreten und ein Konzept, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer vor allem zügig fahren möchte und dabei Wert auf ein agiles, sportliches Handling legt, wird sich mit der GSX-S 1000 GX schneller „zu Hause“ fühlen. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, häufig stop-and-go fährt und dabei ein Motorrad sucht, das sich wie ein komfortabler Begleiter anfühlt, findet in der X-ADV oft die passendere Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark und für Touren gemacht. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Kraft als in der Art, wie sie verfügbar wird. Die GSX-S 1000 GX spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven und ein insgesamt „sportliches“ Ansprechverhalten geht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Konzept, das man gern auch mal höher dreht, ohne dass es unruhig wird.
Die Honda X-ADV setzt stärker auf souveräne Durchzugskraft und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gut beherrschbar, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss. Für längere Strecken sorgt das Setup dafür, dass man entspannt unterwegs ist, auch wenn die Route nicht durchgehend flüssig ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem Gefühl von Präzision. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und weniger auf dem „maximal entspannten“ Adventure-Gefühl.
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der urbanen Abenteuer-Philosophie und der kontrollierten Art, Leistung in Alltagssituationen abzurufen. Schwäche kann sein, dass das sportliche „Kanten-anlegen“-Gefühl nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Suzuki.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die GSX-S 1000 GX ist spürbar darauf ausgelegt, Kurven effizient zu fahren. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, wodurch sich Tempo und Linie gut dosieren lassen. Auf der Landstraße wirkt das wie ein Vorteil: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad „gegenarbeitet“.
Die X-ADV ist dagegen so abgestimmt, dass sie auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke weniger perfekt ist. Die aufrechte Sitzhaltung und das Gesamtkonzept machen das Motorrad besonders geeignet für Alltagssituationen, in denen man öfter mal über Unebenheiten rollt oder sich nicht auf eine durchgehend glatte Fahrbahn verlassen kann. Auf der Autobahn und bei längeren Etappen ist die Stabilität ebenfalls ein Plus, weil man nicht ständig „nachsteuern“ muss.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, wird die Suzuki als klaren Vorteil wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig zwischen Stadt, Baustellen, schlechten Straßen und gelegentlichen Ausflügen in Richtung Schotter-ähnlicher Abschnitte pendelt, profitiert eher von der Honda-Philosophie.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die GSX-S 1000 GX kombiniert sportliche Elemente mit mehr Alltagstauglichkeit. Der Windschutz und die Sitzergonomie sind so gedacht, dass man auch längere Strecken gut durchsteht. Gleichzeitig bleibt das Motorrad eher „fahrorientiert“: Man sitzt nicht ganz so „entspannt“ wie auf einem klassischen Adventure, sondern eher in einer Position, die aktives Fahren unterstützt.
Die Honda X-ADV setzt stärker auf eine aufrechte, entspannte Haltung. Das macht sie besonders angenehm bei Stadtfahrten und bei Touren, bei denen man öfter mal stoppt oder langsamere Abschnitte hat. Der Windschutz und das Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass man auch bei wechselndem Wetter nicht ständig mit dem Körper „kämpfen“ muss.
Stärken und Schwächen im Komfort-Check
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken: sportlich unterstützende Ergonomie und ein Komfortgefühl, das sich gut mit zügigem Fahren verträgt. Schwäche: weniger „Adventure-entspannt“ als die Honda.
- Honda X-ADV: Stärken: aufrechte Sitzposition, angenehmes Handling im Alltag und ein komfortorientiertes Gesamtgefühl. Schwäche: wer sehr sportliche Linienführung sucht, könnte den Fokus weniger „rennstreckennah“ finden.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und beide Modelle bringen hier sinnvolle Funktionen mit. Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt besonders dann überzeugend, wenn man sportlich unterwegs ist und die Elektronik das Fahrgefühl stabilisiert, ohne es zu „zäh“ zu machen. Die Honda X-ADV setzt ebenfalls auf Unterstützung, legt aber den Schwerpunkt stärker auf kontrollierbares Fahren in unterschiedlichen Situationen. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselndem Untergrund ist das ein Plus, weil man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann und weniger auf das „Überwachen“ von Traktion und Stabilität.
Wichtig ist: Elektronik ist nicht nur „nice to have“. Sie entscheidet mit darüber, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag anfühlt – und wie gut es mit unterschiedlichen Fahrstilen harmoniert.
Reisetauglichkeit: Strecke, Gepäck und Langstrecken-Feeling
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art der Reise unterscheidet sich. Die GSX-S 1000 GX wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken mit sportlichem Anspruch abspult. Wer gern zügig fährt, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda X-ADV ist dagegen stärker auf das „flexible Reisen“ ausgelegt: Stadt, Landstraße, Umwege – das Motorrad bleibt dabei ein verlässlicher Begleiter.
Beim Thema Gepäck und Nutzung im Alltag zeigt sich: Die Honda wirkt oft intuitiver für „mal eben losfahren“ mit zusätzlichem Equipment. Die Suzuki kann ebenfalls tourentauglich sein, fühlt sich aber stärker wie ein sportliches Motorrad an, das man für Reisen ausbaut.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist besonders passend für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein leistungsstarkes Motorrad suchen, das sich sportlich und präzise anfühlt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei Wert auf ein dynamisches Fahrgefühl legt, bekommt mit der GSX-S 1000 GX ein Motorrad, das genau diese Stärken ausspielt. Auch für Pendler ist sie geeignet, allerdings mit dem Charakter eines „Fahrspaß-orientierten“ Allrounders.
Die Honda X-ADV ist besonders passend für…
… alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, das sich vor allem unkompliziert und kontrolliert anfühlt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig wechselnde Streckenbedingungen hat und dabei eine aufrechte, entspannte Sitzposition bevorzugt, wird die X-ADV besonders stimmig finden. Auch für Ausflüge abseits perfekter Straßen ist das Konzept oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf dynamischem Fahren, präzisem Handling und einem sportlich geprägten Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Strecken, auf denen man Tempo und Linie genießen möchte, und zu Fahrern, die ein leistungsstarkes Motorrad suchen, das auch auf längeren Touren nicht „nur bequem“, sondern auch engagiert bleibt.
Die Honda X-ADV punktet vor allem dort, wo Alltag und wechselnde Bedingungen dominieren: Stadtverkehr, Stop-and-go, unebene Abschnitte und das Bedürfnis nach einer entspannten, aufrechten Sitzposition. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein robustes Alltagswerkzeug anfühlt und trotzdem für Touren taugt, findet in der X-ADV meist die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Sportlicher Allrounder mit Fokus auf Fahrspaß ist die Suzuki – urbanes Adventure mit Komfort und Kontrolle im Alltag ist die Honda.