| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Kawasaki Z1100: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei 1000er-Klassen-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: Wie leicht wirkt die Maschine im Stadtverkehr? Wie stabil bleibt sie auf der Landstraße? Und wie gut trägt sie einen auf längeren Strecken? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Suzuki GSX-S 1000 GX und der Kawasaki Z1100. Beide Modelle zielen auf Fahrspaß, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte – und genau diese Unterschiede machen die Entscheidung leichter.
Grundcharakter: Sportlich-elegant vs. kompromisslos dynamisch
Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein Bike, das den Spagat zwischen sportlicher Linie und alltagstauglicher Alltagsergonomie schaffen soll. Der Fokus liegt spürbar auf Komfort und einem souveränen Reisegefühl. Das zeigt sich vor allem daran, wie das Motorrad auf Tempowechsel reagiert und wie ruhig es sich bei längeren Fahrten anfühlt.
Die Kawasaki Z1100 steht dagegen stärker für einen dynamischen, direkten Fahrstil. Das Bike vermittelt oft den Eindruck, dass es besonders dann aufblüht, wenn zügig gefahren wird und der Fahrer aktiv mitarbeitet. Wer ein Motorrad sucht, das sich „lebendig“ anfühlt und Kurven mit klarer Rückmeldung angeht, wird hier eher das passende Gefühl finden.
Motor & Antrieb: Wie die Leistung im Alltag ankommt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GX legt den Schwerpunkt darauf, Leistung nutzbar und gleichmäßig verfügbar zu machen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird – also mit wechselnden Geschwindigkeiten, Ampelstopps und kurzen Strecken. Der Motorcharakter unterstützt dabei ein entspanntes Fahren, ohne dass man ständig „am Gas hängen“ muss.
Die Kawasaki Z1100 wirkt im Gegenzug oft temperamentvoller im Antritt und vermittelt mehr „Punch“, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder Überholmanöver spontan umzusetzen. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, wenn man gerne dynamisch unterwegs ist. Gleichzeitig lohnt es sich, den eigenen Fahrstil zu reflektieren: Wer eher gleichmäßig und vorausschauend fährt, wird die Suzuki-typische Laufruhe besonders schätzen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei beiden Motorrädern spielt das Fahrwerk eine zentrale Rolle – allerdings mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein Bike, das auf Stabilität und kontrollierte Linienführung ausgelegt ist. Auf längeren Strecken bleibt das Motorrad ruhig, und Unebenheiten werden oft so verarbeitet, dass der Fahrer weniger „nacharbeiten“ muss. Das ist gerade dann wichtig, wenn die Konzentration über Stunden hinweg hoch bleiben soll.
Die Kawasaki Z1100 punktet häufig mit einem agilen Gefühl. In engen Kurven und bei sportlicherem Tempo kann das Handling besonders direkt wirken. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer viel Landstraße fährt und Kurven gerne „mitnimmt“, bekommt hier oft mehr unmittelbares Feedback.
Kurvengefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die GSX-S 1000 GX ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die eine souveräne, entspannte Kurvenfahrt bevorzugen – auch wenn der Tag länger wird. Die Z1100 ist eher die Option für alle, die Kurven dynamisch angehen und ein spürbar lebendiges Fahrgefühl suchen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die Suzuki GSX-S 1000 GX bietet im Vergleich häufig ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das sich besonders im Alltag auszahlt: Beim Anbremsen vor Ampeln oder in Situationen mit wechselnden Belägen bleibt das Motorrad berechenbar.
Die Kawasaki Z1100 kann beim Verzögern ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamteindruck oft etwas „sportlicher“ in der Reaktion. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne zügig fährt und Bremsmanöver präzise dosiert. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, wird die Suzuki-typische Ruhe beim Bremsen als angenehm empfinden.
Ergonomie & Sitzgefühl: Wie lange macht das Motorrad Spaß?
Gerade bei 1000ern entscheidet sich der Unterschied oft nicht im Stand, sondern auf der Strecke. Die Suzuki GSX-S 1000 GX zielt klar auf ein komfortableres Gesamtpaket. Das zeigt sich in der Art, wie die Sitzposition und die Wind-/Fahrdynamik zusammenwirken: Man bleibt länger konzentriert, weil das Motorrad weniger „anstrengend“ wirkt.
Die Kawasaki Z1100 ist häufig die Wahl für Fahrer, die eine sportlichere Haltung bevorzugen und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrten sehen. Das kann sich auf kurzen Strecken sehr gut anfühlen. Auf langen Touren hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Ergonomie zur Maschine passt.
Für wen ist die Sitzposition entscheidend?
Wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden, findet in der GSX-S 1000 GX oft die passendere Basis. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne sportlich unterwegs ist, wird die Z1100 als besonders stimmig erleben.
Ausstattung & Alltag: Komfort-Features im Vergleich
Im Alltag zählt die Summe der Details. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt in der Ausstattung häufig wie ein Motorrad, das für „jeden Tag“ gedacht ist: Praktische Lösungen, die das Handling erleichtern, und ein Gesamtpaket, das Touren und Alltag zusammenbringt. Dadurch entsteht ein stimmiges Bild: weniger Basteln, mehr Fahren.
Die Kawasaki Z1100 setzt dagegen stärker auf den sportlichen Charakter. Je nach persönlicher Priorität kann das bedeuten: weniger „Reise-Feeling“, dafür mehr „Fahrspaß-Fokus“. Wer das Motorrad als Spaßmaschine sieht und weniger Wert auf Komfort-Details legt, wird das Modell entsprechend genießen.
Stärken & Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Stärken der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Ausgewogener Charakter: Leistung und Fahrgefühl wirken alltagstauglich und gut kontrollierbar.
- Komfortorientiertes Gesamtpaket: Besonders auf längeren Strecken angenehm.
- Ruhiges Handling: Stabilität und berechenbare Reaktionen helfen im Alltag.
Schwächen der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Weniger „Aggressivität“ im Fahrgefühl: Wer maximalen Kick sucht, könnte die Kawasaki als emotionaler empfinden.
- Sportliche Ambitionen: Für sehr sportliche Fahrer kann der Fokus stärker auf Komfort liegen als auf kompromissloser Dynamik.
Stärken der Kawasaki Z1100
- Direktes, dynamisches Gefühl: Besonders beim zügigen Fahren und in Kurven spürbar.
- Temperament im Antrieb: Unterstützt dynamische Manöver und macht Spaß beim aktiven Fahren.
- Agiles Handling: Kann sich in sportlicher Fahrweise sehr lebendig anfühlen.
Schwächen der Kawasaki Z1100
- Ergonomie ist stärker individuell: Auf langen Strecken hängt das Wohlgefühl stärker von der Passform ab.
- Alltagskomfort weniger im Vordergrund: Wer viel entspannt tourt, könnte die Suzuki als „runder“ empfinden.
Kaufberatung: Welche Wahl passt besser?
Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-S 1000 GX und Kawasaki Z1100 hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Beide Motorräder können viel – aber sie spielen unterschiedliche Rollen.
Wenn die GSX-S 1000 GX die bessere Wahl ist
Die GSX-S 1000 GX passt besonders gut, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn der Alltag eine Rolle spielt und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich über Stunden hinweg angenehm anfühlt. Auch wer gerne zügig fährt, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, wird die ausgewogene Abstimmung zu schätzen wissen.
Wenn die Z1100 die bessere Wahl ist
Die Z1100 ist ideal, wenn der Fokus stärker auf Fahrspaß, direktem Ansprechverhalten und dynamischem Handling liegt. Wer Kurven liebt, gerne aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich emotionaler und unmittelbarer anfühlt, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die rundere Wahl für Fahrer, die ein 1000er-Motorrad suchen, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt. Im Vergleich wirkt sie besonders dann im Vorteil, wenn Komfort, Ruhe im Fahrgefühl und ein souveränes Handling über längere Strecken wichtiger sind als maximale Emotionalität. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn dynamisches Fahren im Mittelpunkt steht: direktes Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein sportlicheres Gesamtgefühl. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das „mitdenkt“, findet in der Z1100 oft die passendere Basis. Kurz gesagt: GSX-S 1000 GX für die entspannte Vielnutzer-Tour, Z1100 für den fahraktiven Spaßfokus.