| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs KTM 1290 Super Duke R – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder mit viel Charakter aufeinandertreffen, wird der Vergleich spannend: Die Suzuki GSX-S 1000 GX steht für einen ausgewogenen Mix aus Alltag, Komfort und sportlicher Dynamik. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein echtes Performance-Naked-Bike, das auf maximale Agilität und kompromisslose Power ausgelegt ist. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „große“ Maschinen – doch sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die Konzepte in der Praxis unterscheiden: beim Motorgefühl, bei der Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen, bei der Elektronik und nicht zuletzt bei der Frage, wie gut sich die Bikes für Alltag, längere Strecken oder sportliche Ausfahrten eignen.
Grundkonzept: Reise-Allrounder vs. kompromissloses Naked
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist als sportlicher Allrounder mit Reise-Anspruch gedacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: angenehme Sitzposition, eine gewisse „Schutzwirkung“ im Alltag und ein Fahrgefühl, das auch längere Strecken entspannt angehen lässt. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines „Streckenwerkzeug“, sondern eher wie ein vielseitiges Gerät, das man gern regelmäßig fährt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist hingegen ein Naked-Bike, das seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn es um unmittelbare Rückmeldung, starke Beschleunigung und ein sehr direktes Handling geht. Hier steht weniger Komfort im Vordergrund, sondern die Performance-Inszenierung: Das Bike will fordern, belohnen und in Kurven sowie beim Herausbeschleunigen besonders lebendig wirken.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beide Motorräder liefern viel Leistung, aber die Art, wie sie sie vermitteln, ist unterschiedlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt im Vergleich oft „runder“ im Alltag: Der Motor lässt sich in vielen Situationen sauber dosieren, reagiert spontan, aber bleibt dabei gut kontrollierbar. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt nur aus Vollgas-Abschnitten besteht, sondern aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Autobahn- oder Überlandetappen.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärke stärker im sportlichen Modus aus. Das Ansprechverhalten und die Art der Kraftentfaltung sind deutlich „aggressiver“ im Gefühl. Das Motorrad zieht spürbar nach vorn und vermittelt ein sehr intensives Erlebnis. Gleichzeitig kann genau das auch eine Herausforderung sein: Wer nicht mit der Leistungsentfaltung und dem Grip-Management vertraut ist, muss die ersten Kilometer bewusst angehen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit des Motorcharakters und in der gutmütigen Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass das „letzte“ Maß an roher Härte weniger im Vordergrund steht als bei der KTM.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in der direkten Performance und dem intensiven Beschleunigungsgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag oder bei wechselnden Bedingungen mehr Aufmerksamkeit fordert.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes in Kurven anfühlen
Im Handling zeigen sich die Unterschiede im Konzept besonders deutlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Stabilität und Beweglichkeit. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, bleibt aber in Kurven bereitwillig. Gerade auf welligen Straßen oder bei längeren Fahrten wirkt die Abstimmung oft „komfortorientierter“, ohne die sportliche Linie zu verlieren.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar auf Agilität und Dynamik getrimmt. Das Bike nimmt Kurven williger an, wirkt „leichter“ in der Bewegung und vermittelt ein sehr unmittelbares Feedback. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo hoch sein darf. Auf der anderen Seite kann die KTM bei längeren, weniger perfekten Straßen eher als „anspruchsvoller“ empfunden werden, weil das Setup stärker auf sportliche Reaktion ausgelegt ist.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Die Suzuki wirkt in der Abstimmung oft auf gleichmäßige Kontrolle und gut dosierbare Verzögerung ausgelegt. Die KTM setzt stärker auf sportliche Bremsleistung und ein sehr direktes Gefühl am Hebel. Beide können sportlich gefahren werden, aber die KTM belohnt tendenziell eine dynamische Fahrweise, während die Suzuki eher mit „verlässlicher“ Alltagskontrolle punktet.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. „Direktheit“
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Die Suzuki GSX-S 1000 GX bietet typischerweise eine breite Palette an Fahrmodi und eine Abstimmung, die sich gut an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Das macht sie praktisch, wenn das Wetter wechselt oder wenn die Fahrweise zwischen entspannt und sportlich variiert. Die Elektronik wirkt dabei eher wie ein „Sicherheitsnetz“, das die Performance nutzbar macht, ohne das Motorrad zu kompliziert werden zu lassen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls stark elektronisch unterstützt, aber das Gesamtgefühl ist oft unmittelbarer. Fahrmodi und Traktionsmanagement greifen spürbar ein, wenn es nötig ist, und lassen gleichzeitig viel Raum für sportliche Eingriffe. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrdynamik im Fokus steht. Für weniger geübte Fahrer kann es aber bedeuten, dass man sich an die Charakteristik und das Zusammenspiel aus Leistung, Traktion und Fahrstil erst gewöhnen muss.
Ergonomie und Alltag: Wer fährt wie gern?
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist klar auf „regelmäßiges Fahren“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass auch längere Strecken nicht sofort anstrengend werden. Dazu kommt der Reise-Charakter: Das Motorrad ist prädestiniert für Touren, bei denen nicht nur die Kurven zählen, sondern auch An- und Abreise, Pausen und ein entspannteres Tempo.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ergonomisch sportlicher. Das bedeutet nicht, dass sie unbrauchbar für den Alltag ist – aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt mit Anspruch“ an. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird die KTM als besonders motivierend erleben. Wer dagegen vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte plant, könnte die Suzuki als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken in Komfort, Reiseorientierung und gutem Langstrecken-Gefühl. Schwäche: weniger „roher“ Performance-Fokus als bei der KTM.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken in Dynamik, direktem Feedback und sportlicher Motivation. Schwäche: kann im Alltag anspruchsvoller wirken, besonders wenn das Tempo oder die Bedingungen wechseln.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Suzuki GSX-S 1000 GX passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist: für Wochenendtouren, längere Strecken, wechselnde Bedingungen und eine Fahrweise, die nicht ständig auf maximale Härte ausgerichtet ist. Wer ein „Allround-Performance“-Gefühl möchte, aber auch Komfort und entspannte Kontrolle schätzt, findet in der Suzuki einen sehr stimmigen Begleiter.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ideal für Fahrer, die das Naked-Konzept in seiner sportlichsten Form erleben wollen. Wenn Kurven, Beschleunigung und ein intensives Fahrgefühl im Vordergrund stehen, wirkt die KTM wie ein klarer Treffer. Sie ist besonders spannend für alle, die gern dynamisch fahren und die Elektronik als Unterstützung für Performance nutzen möchten.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt: Der Motorcharakter wirkt kontrollierbar und „rund“, das Fahrwerk unterstützt ein harmonisches Gesamtgefühl und die Ergonomie bleibt auch auf längeren Strecken angenehm. Wer ein vielseitiges Bike möchte, das nicht nur auf dem Papier stark ist, sondern sich im Alltag leicht handhaben lässt, trifft mit der Suzuki einen sehr passenden Ton.
Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf Performance, direktem Feedback und sportlicher Dynamik liegt. Das Motorrad vermittelt ein intensives Beschleunigungs- und Kurvenerlebnis und macht Lust auf zügiges Fahren. Wer die KTM gern fordert und die Abstimmung als Teil des Fahrspaßes versteht, bekommt ein Naked-Bike, das besonders bei sportlichen Ausfahrten seine Stärken ausspielt.
Kurz gesagt: Reise- und Allround-Fokus spricht eher für die Suzuki, maximale Performance und Dynamik eher für die KTM.