| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki Vergleich: GSX-S 1000 GX vs DR-Z 4SM
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Suzuki kommen, aber völlig unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-S 1000 GX steht für ein sportlich angehauchtes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Reichweite – also für Fahrten, bei denen man nicht nur schnell unterwegs sein will, sondern auch entspannt ankommen möchte. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein Konzept für unmittelbares Fahrgefühl: leicht, wendig, mit dem Charakter eines Supermoto-Ansatzes, der besonders dort Spaß macht, wo es eng wird oder wo man gern dynamisch über Asphalt und gelegentlich auch über unbefestigte Abschnitte fährt.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen – von Motorcharakter und Fahrwerk über Ergonomie bis hin zu Bremsen und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, welches Konzept zu welchem Fahrstil und zu welchen Strecken passt.
Konzept & Einsatzgebiet: Sporttourer vs. Supermoto-Feeling
Die GSX-S 1000 GX ist als sportlicher Tourer gedacht. Das merkt man am Gesamtauftritt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das längere Strecken gut verkraftet und dabei trotzdem sportliche Ansprüche erfüllt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Verhältnis aus Leistung, Stabilität und Komfort. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte, findet hier ein stimmiges Paket.
Die DR-Z 4SM verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie ist auf Agilität und Direktheit ausgelegt – mit einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht und sich besonders in der Stadt oder auf kurzen, abwechslungsreichen Strecken auszahlt. Das Konzept ist weniger auf Langstreckenkomfort optimiert, dafür aber auf „einfach draufsetzen und los“. Wer gern leichtfüßig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt, wird die Stärken schnell erkennen.
Motor & Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
GSX-S 1000 GX: souveränes Leistungsbild
Die Suzuki GSX-S 1000 GX bringt ein deutlich sportlicheres Leistungsprofil mit. Im Vergleich zeigt sich: Während die DR-Z 4SM eher auf kontrollierte, drehmomentbetonte Fahrbarkeit setzt, zielt die GSX-S 1000 GX auf mehr Reserven und eine stärkere Durchzugskraft. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar. Auf der Landstraße ist das ein Vorteil, weil Überholmanöver und zügiges Herausbeschleunigen weniger „Planung“ brauchen.
DR-Z 4SM: leicht, direkt und gut dosierbar
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich weniger wie ein „Power-Kreuzer“, sondern eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Das Antriebskonzept ist so ausgelegt, dass es sich in der Praxis gut dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark vom eigenen Stil lebt: Gas auf, Linie halten, wieder Gas – ohne dass man ständig nach dem „richtigen Gang“ suchen muss. Für kurvige Strecken und kurze Sprints ist das oft genau die richtige Art von Motorcharakter.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Kernunterschied: Die GSX-S 1000 GX ist auf Stabilität und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und die Linie leichter hält. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um Kurven zügig zu nehmen – nur eben mit dem Anspruch, dass man das Motorrad nicht permanent „korrigieren“ muss.
Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken im Vergleich vor allem in der Beweglichkeit aus. Das Motorrad wirkt agiler, reagiert schneller auf Lenkimpulse und macht dadurch das dynamische Fahren leichter. Gerade in engen Bereichen oder bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich die DR-Z 4SM oft intuitiver an. Der Nachteil: Wer sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird den Komfort- und Stabilitätsvorteil der GSX-S 1000 GX eher vermissen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied im Einsatzprofil. Die GSX-S 1000 GX ist als leistungsstärkeres Motorrad natürlich auch auf kräftiges Verzögern ausgelegt. Das gibt gerade bei sportlicher Fahrweise ein gutes Sicherheitsgefühl, weil der Bremsweg berechenbar bleibt und die Dosierung harmonisch wirkt.
Die DR-Z 4SM kann ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher in kontrollierten Situationen aus – also dort, wo man nicht ständig aus sehr hohen Geschwindigkeiten verzögert, sondern eher dynamisch und „kurz“ bremst. Für Stadtverkehr, Landstraßenabschnitte und zügiges Kurvenfahren ist das in der Regel ausreichend und fühlt sich oft direkt an.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke vs. Agilität
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie stark beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die GSX-S 1000 GX bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf längeres Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger Ermüdung bei längeren Etappen und ein insgesamt entspannteres Handling, ohne dass der sportliche Charakter verloren geht.
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf ein aktives Fahrgefühl ausgelegt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man sich schnell „eingeschwungen“ fühlt und das Motorrad förmlich mitarbeitet. Für lange Autobahn- oder Dauer-Tempo-Abschnitte ist das Konzept jedoch weniger ideal, weil der Fokus nicht auf maximalem Langstreckenkomfort liegt.
Ausstattung & Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die GSX-S 1000 GX ist im Vergleich klar als „Allrounder mit sportlichem Anspruch“ zu verstehen. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch für längere Touren, spontane Ausfahrten und regelmäßige Fahrten genutzt wird.
Die DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das häufig genau dann Freude macht, wenn der Plan spontan wird: kurze Strecken, Stadtverkehr, kurvige Nebenstraßen und gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte. Wer ein Motorrad sucht, das nicht zu „wertvoll“ wirkt und das man gern öfter bewegt, findet in der DR-Z 4SM oft den passenden Charakter.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Mehr Reserven durch das sportlichere Leistungsbild – besonders beim Beschleunigen und Überholen.
- Stabileres Fahrgefühl auf längeren Strecken und bei zügiger Fahrweise.
- Komfortorientierte Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht.
Schwächen der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Wer vor allem maximale Wendigkeit in engen Bereichen sucht, wird die DR-Z 4SM als agiler empfinden.
- Das Konzept ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne eines Supermoto-Ansatzes.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Sehr direktes Handling – ideal für dynamisches Fahren auf kurzen Strecken.
- Agilität im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstraßen.
- Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Für lange Touren mit hohem Tempo ist der Komfort- und Stabilitätsvorteil der GSX-S 1000 GX spürbar.
- Das Einsatzprofil ist stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt als auf maximale Langstreckenroutine.
Welche Suzuki passt zu welchem Fahrer?
Die Entscheidung hängt weniger von „richtig oder falsch“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die GSX-S 1000 GX ist besonders passend, wenn längere Strecken, zügiges Cruisen und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrende, die gern sportlich unterwegs sind, aber dabei nicht auf Komfort verzichten möchten.
Die DR-Z 4SM ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, in der Stadt und auf kurzen, abwechslungsreichen Strecken Spaß machen soll. Wer ein leichtes, direktes Handling bevorzugt und das Motorrad als „Spielzeug“ für dynamische Fahrten sieht, wird mit der DR-Z 4SM sehr glücklich.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die stimmigere Wahl für alle, die ein sportlich-komfortables Motorrad für längere Touren suchen. Im Vergleich punktet sie mit einem souveränen Leistungsbild, stabilerem Fahrgefühl und einer Ergonomie, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das Ruhe in die Fahrt bringt, trifft mit der GSX-S 1000 GX eine sehr passende Entscheidung.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die Agilität und Direktheit priorisieren. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders in der Stadt, auf kurzen Strecken und bei dynamischem Kurvenfahren. Das Motorrad macht Spaß, weil es schnell reagiert und ein aktives Fahrgefühl unterstützt. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen plant oder vor allem auf Stabilität bei höherem Tempo setzt, wird die GSX-S 1000 GX als klarer empfunden.