UVP 7.779 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Alles, was man braucht
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preis
  • echter V2
  • Harmonischer Gesamteindruck
  • Soziustauglichkeit im Vergleich
Kontra:
  • Materialqualität
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.140mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.090mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 8.100 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite363km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne  große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.

Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.

Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.590€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.300€
  • Baujahre: 1999 bis 2010, wieder seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, grau, weiß

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Suzuki SV 650 vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den richtigen Einsatz

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die eigentliche Entscheidung: Die Suzuki SV 650 steht für unkomplizierten Fahrspaß, eine direkte Ansprache und ein Konzept, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Die BMW F 450 GS dagegen richtet den Fokus stärker auf Vielseitigkeit, moderne Assistenz- und Elektronikideen sowie eine Auslegung, die auch abseits der reinen Asphalt-Routine Spaß macht. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfetisch, dafür mit Blick auf das, was beim Fahren wirklich zählt.

Grundkonzept: Naked-Charakter vs. GS-Vielseitigkeit

Wie sich die Suzuki SV 650 anfühlt

Die SV 650 ist klassisch gedacht: ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Die Sitzposition wirkt eher sportlich-nah am Fahrer, ohne gleich unbequem zu werden. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, besonders auf kurzen Strecken, in der Stadt oder auf Feierabendrunden. Der Motorcharakter ist dabei ein zentraler Punkt: Die SV 650 liefert Schub dort, wo man ihn erwartet, und bleibt dabei gut dosierbar. Das macht sie attraktiv für alle, die ein Motorrad wollen, das nicht ständig „erklärt“, sondern einfach fährt.

Wie sich die BMW F 450 GS positioniert

Die F 450 GS folgt dem GS-Gedanken: Sie ist darauf ausgelegt, verschiedene Situationen zu meistern – von der Pendelstrecke bis zur Tour mit leichtem Offroad-Einschlag. Die Ergonomie zielt auf eine aufrechtere, entspanntere Haltung und ein sicheres Handling in wechselndem Terrain. Dazu kommt ein moderner Ansatz bei Elektronik und Fahrmodi, der das Motorrad je nach Situation „mitdenkt“. Das wirkt besonders dann, wenn die Bedingungen nicht immer gleich sind oder wenn man sich nicht jedes Mal neu auf das Motorrad einstellen möchte.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

SV 650: Direkt, stimmig und alltagstauglich

Der Antrieb der SV 650 ist darauf ausgelegt, dass man ohne großes Nachdenken zügig vorankommt. Das Drehmomentverhalten wirkt harmonisch, sodass das Motorrad sowohl in niedrigen Drehzahlen als auch im mittleren Bereich souverän wirkt. Gerade im Stadtverkehr ist das ein Vorteil: Man muss weniger „arbeiten“, um Tempo aufzubauen oder Lücken zu nutzen. Auf Landstraße und kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke ebenfalls: Die SV 650 lässt sich fein dosieren, bleibt dabei aber spürbar „bereit“.

F 450 GS: Leistungsentfaltung mit moderner Unterstützung

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf ein Gesamtpaket aus Motor, Fahrmodi und Elektronik. Dadurch fühlt sich die Leistungsentfaltung oft kontrollierter an, besonders in Situationen, in denen man nicht maximal aggressiv fährt. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man das Motorrad vielseitig nutzt oder wenn die Bedingungen wechselhaft sind. Gleichzeitig bleibt die F 450 GS so ausgelegt, dass sie nicht nur „brav“ ist: Sie macht Lust auf zügiges Fahren, aber mit einem Sicherheitsnetz, das sich je nach Einstellung anpassen lässt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität im Mix

Wie die SV 650 Kurven „liest“

Die SV 650 wirkt agil und vermittelt ein klares Gefühl für Linie und Tempo. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden oder wenn man im Alltag häufig zwischen engen Passagen und schnellen Richtungswechseln wechselt. Das Fahrwerk unterstützt dabei eine dynamische Fahrweise, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Gleichzeitig bleibt die SV 650 ein Motorrad, das nicht übermäßig „hart“ wirkt – sie ist eher auf Alltagstauglichkeit getrimmt.

Wie die F 450 GS mit Unebenheiten umgeht

Die BMW F 450 GS ist im Handling auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich auch dann sicher an, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass man Kontrolle behält – egal ob Schotterpiste, schlechter Asphalt oder einfach nur wechselnde Straßenqualität. In schnellen Kurven auf der Straße kann sie sportlich wirken, aber der eigentliche Vorteil liegt im „Mix“: Sie ist weniger auf eine einzige Fahrart festgenagelt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die SV 650 ist auf direkte Rückmeldung und ein gut dosierbares Gefühl ausgelegt. Das hilft vor allem im Alltag, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert werden muss. Die F 450 GS profitiert zusätzlich von einem modernen Sicherheits- und Assistenzansatz, der das Gesamtpaket abrundet. Dadurch entsteht oft ein Gefühl von Stabilität, besonders wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt.

Elektronik und Assistenz: Modernes Setup vs. bewährte Einfachheit

SV 650: Fokus auf Fahrgefühl

Die SV 650 setzt eher auf das, was man spürt: Motor, Fahrwerk und die direkte Verbindung zur Straße. Das ist nicht „weniger wert“, sondern oft genau der Grund, warum viele Fahrerinnen und Fahrer die SV 650 mögen. Weniger Ablenkung bedeutet mehr Konzentration auf die Linie, auf Gasannahme und auf das eigene Tempo.

F 450 GS: Fahrmodi und smarte Unterstützung

Die BMW F 450 GS bringt ein deutlich modernes Elektronikpaket mit. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können dabei helfen, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen – von entspanntem Cruisen bis zu dynamischerem Fahren. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad von mehreren Fahrern genutzt wird oder wenn man sich auf wechselnde Bedingungen einstellen möchte, ohne jedes Mal manuell alles neu zu denken.

Komfort und Alltag: Wie gut passt das Motorrad in den Tagesablauf?

SV 650: Schnell startklar, angenehm im Alltag

Die SV 650 punktet vor allem durch ihre unkomplizierte Art. Sie eignet sich für kurze Wege genauso wie für längere Feierabendtouren. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt leichtgängig, was im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbar wird.

F 450 GS: Komfort mit Touren- und Abenteuerfokus

Die F 450 GS ist stärker auf längere Einsätze und wechselnde Streckenprofile ausgelegt. Wer gerne Touren plant, bei denen auch mal ein Feldweg oder eine Schotterpassage vorkommt, findet hier eine stimmige Basis. Der Komfort entsteht dabei nicht nur durch die Sitzposition, sondern auch durch das Gesamtgefühl: Das Motorrad wirkt so, als wäre es für „mehr als nur eine Straße“ gedacht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki SV 650

  • Direkter Fahrspaß mit stimmigem Motorcharakter und guter Dosierbarkeit.
  • Agiles Handling, das besonders auf kurvigen Strecken und im Alltag Spaß macht.
  • Unkompliziertes Konzept: weniger „Systemdenken“, mehr Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen der SV 650

  • Wenn der Fokus stark auf Vielseitigkeit im Gelände oder auf maximaler Elektronikunterstützung liegt, wirkt die Ausrichtung weniger passend.
  • Für Fahrer, die ein Motorrad „für alles“ suchen, kann die SV 650 weniger flexibel wirken als ein GS-orientiertes Konzept.

Stärken der BMW F 450 GS

  • Vielseitigkeit: ausgelegt für unterschiedliche Untergründe und Tourenprofile.
  • Moderne Elektronik und Fahrmodi, die das Motorrad situativ anpassen.
  • Sicherheitsgefühl durch ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsen und Assistenz.

Schwächen bzw. Grenzen der F 450 GS

  • Wer vor allem maximal puren Fahrspaß ohne Systemunterstützung sucht, könnte die SV 650 emotional näher liegen.
  • Je nach Nutzung kann das „GS-Gesamtpaket“ für reine Stadt- oder reine Asphaltfahrten überdimensioniert wirken.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Passend zur Suzuki SV 650

Die SV 650 ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell vertraut ist, im Alltag funktioniert und auf Landstraße und Feierabendrunde eine sehr gute Figur macht. Wer Wert auf ein direktes Ansprechverhalten legt, gerne agil fährt und ein Konzept bevorzugt, das nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt, findet in der SV 650 eine starke Wahl.

Passend zur BMW F 450 GS

Die F 450 GS passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das Touren mit unterschiedlichen Untergründen abdeckt und dabei moderne Elektronik als Unterstützung nutzen möchten. Wer gerne plant, spontan abbiegt und auch mal „mehr als nur Asphalt“ fährt, bekommt mit der GS-Ausrichtung ein stimmiges Gesamtpaket. Auch dann, wenn mehrere Fahrer das Motorrad nutzen und unterschiedliche Fahrstile abgedeckt werden sollen, spielt die Anpassbarkeit der Elektronik ihre Stärken aus.

Fazit:

Die Suzuki SV 650 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf unkompliziertem Fahrspaß, direktem Motorgefühl und agiler Handhabung liegt. Sie macht besonders dort Freude, wo häufig gefahren wird: Stadt, Landstraße und kurvige Strecken, bei denen man das Motorrad einfach „laufen lassen“ möchte. Die BMW F 450 GS gewinnt dagegen, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Touren mit wechselndem Untergrund, ein modernes Elektronikpaket und ein Sicherheitsgefühl, das auch bei nicht perfekten Bedingungen hilft. Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das sich schnell wie selbstverständlich anfühlt, greift zur SV 650. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das über den Asphalt hinaus denkt und dabei moderne Unterstützung mitbringt, ist mit der F 450 GS besser bedient.

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