| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Suzuki SV 650 vs BMW R 1250 RT: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wer zwischen Suzuki SV 650 und BMW R 1250 RT schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Die Suzuki SV 650 ist ein Motorrad, das vor allem über Direktheit, Agilität und einen unkomplizierten Charakter überzeugt. Die BMW R 1250 RT dagegen steht für Reise-Komfort, Ausstattungstiefe und eine souveräne Art, lange Strecken zu „bügeln“. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis, wo liegen die Stärken, und wo zeigen sich typische Schwächen?
Grundidee im Vergleich: leicht und agil vs. komfortabel und touring-orientiert
Die SV 650 ist im Kern ein Motorrad für den Alltag und für Touren, die sich flexibel anfühlen sollen. Das Konzept wirkt bewusst „nah am Fahrer“: Motor und Fahrwerk reagieren schnell, das Handling bleibt überschaubar, und das Motorrad lässt sich auch in dichtem Verkehr gut bewegen. Wer gern spontan fährt, Kurven sucht oder abends noch eine Runde dreht, findet hier eine passende Basis.
Die R 1250 RT ist dagegen klar auf Komfort und Reichweite im Kopf gebaut. Die RT ist ein Reise-Motorrad, das mit Windschutz, Sitzkomfort und einer Ausstattung punktet, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich dabei weniger wie ein „kurzes Spiel“ an, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch bei längeren Etappen ruhig bleibt.
Motorcharakter: V2-Dynamik bei der Suzuki, Boxer-Souveränität bei der BMW
Im direkten Vergleich zeigt sich der Unterschied im Motorcharakter besonders deutlich. Die Suzuki SV 650 setzt auf einen V2, der spürbar „von unten“ anzieht und sich dabei angenehm kontrollierbar anfühlt. Der Motor wirkt lebendig und vermittelt das Gefühl, dass man mit moderaten Drehzahlen schon viel erreichen kann. Gleichzeitig macht es Spaß, den Motor auch höher zu drehen, weil die SV 650 dann spürbar mehr Schwung entwickelt.
Die BMW R 1250 RT nutzt den Boxer-Charakter, der häufig als besonders kultiviert und laufruhig beschrieben wird. Gerade auf der Autobahn oder bei konstantem Tempo spielt die RT ihre Stärken aus: Der Motor bleibt gleichmäßig, die Vibrationen sind im Alltag meist gut beherrschbar, und das Motorrad wirkt insgesamt „entspannt“. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert davon, dass sich die BMW weniger anfühlt wie ein Motorrad, das ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
Die Stärke der SV 650 liegt in der direkten Rückmeldung und im unkomplizierten Fahrgefühl. Typische Schwäche: Wer sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen bevorzugt, kann die „Touren-Entspannung“ der BMW vermissen – nicht weil die Suzuki schlecht wäre, sondern weil das Konzept anders ist.
Die Stärke der RT ist die souveräne Langstreckenwirkung. Typische Schwäche: Durch das touring-orientierte Gesamtkonzept wirkt die BMW im Alltag manchmal weniger „leichtfüßig“ als die SV 650. Wer häufig enge Stadtpassagen fährt oder sehr sportlich rangiert, merkt das eher.
Fahrwerk und Handling: Agilität der SV 650 vs. Stabilität der RT
Beim Handling zeigt sich der Charakter beider Motorräder sehr klar. Die Suzuki SV 650 ist dafür gemacht, schnell die Linie zu finden. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig einlenken, und das Fahrgefühl wirkt insgesamt dynamisch. Gerade auf Landstraßen, bei wechselndem Tempo und bei häufigem Richtungswechsel spielt die SV 650 ihre Vorteile aus.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. In schnellen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad besonders gefestigt. Das ist ein großer Pluspunkt für Tourenfahrer, weil das Fahrwerk und die Geometrie das Gefühl vermitteln, dass das Motorrad „mitarbeitet“, statt zu fordern.
Wo sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Die SV 650 ist im Alltag oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch mal spontan bewegt werden soll: kurze Wege, enge Parklücken, häufiges Rangieren. Die RT ist im Gegenzug dann im Vorteil, wenn das Ziel klar „weiter weg“ ist und das Motorrad möglichst wenig Stress erzeugen soll.
Schwächen zeigen sich entsprechend: Die SV 650 kann bei sehr langen Etappen weniger „tourig“ wirken, weil der Fokus stärker auf Fahrspaß und Agilität liegt. Die RT kann dagegen bei sehr sportlicher Fahrweise oder in engen Situationen weniger handlich wirken, weil das Gesamtkonzept auf Komfort und Stabilität optimiert ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl und Windschutz als entscheidende Faktoren
Bei Komfort und Ergonomie unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Suzuki SV 650 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um Kurvenfahrten Spaß zu machen, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Der Fokus liegt auf einem natürlichen Fahrgefühl. Wer nicht den ganzen Tag im „Reisemodus“ unterwegs ist, wird sich schnell wohlfühlen.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen klar auf Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz und die tourentypische Ergonomie reduzieren Ermüdung spürbar. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten ist das ein echter Vorteil. Dazu kommt: Die RT wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Stunden noch gern fährt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Die SV 650 punktet mit einem unkomplizierten, lebendigen Sitzgefühl. Schwäche: Bei sehr langen Etappen kann der Komfort nicht ganz so „reiseorientiert“ wirken wie bei der RT.
Die RT punktet mit Windschutz, Komfort und einer Ausstattung, die das Fahren auf Distanz erleichtert. Schwäche: Das Mehr an Komfort und Technik bringt auch mehr „Motorrad“ mit sich – im Handling und im Handling-Feeling.
Ausstattung und Elektronik: RT als Technologieträger, SV als unkomplizierte Alternative
Ein großer Unterschied zwischen Suzuki SV 650 und BMW R 1250 RT liegt in der Ausrichtung der Ausstattung. Die SV 650 ist eher die „klassische“ Wahl: Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und bleibt dadurch oft besonders sympathisch für Fahrer, die nicht ständig mit Menüs und Zusatzfunktionen beschäftigt sein möchten.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen deutlich stärker auf Elektronik und Tourenfeatures ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert und wie komfortabel sich das Gesamtpaket nutzen lässt. Für viele ist das der Grund, warum die RT so beliebt ist: Man fährt, und das Motorrad unterstützt.
Praktische Konsequenzen
Die Stärke der SV 650 ist die Einfachheit: weniger „Systemdenken“, mehr direktes Fahren. Typische Schwäche: Wer viel Wert auf Assistenz- und Komfortfunktionen legt, wird bei der BMW schneller glücklich.
Die Stärke der RT ist die Ausstattungstiefe und die Unterstützung im Alltag und auf Reisen. Typische Schwäche: Mehr Technik kann auch mehr Komplexität bedeuten – vor allem, wenn man das Motorrad später verkaufen oder warten lassen möchte und man sich nicht mit den Systemen beschäftigen will.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki SV 650 und BMW R 1250 RT hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Typische Profile für die Suzuki SV 650
Die SV 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und auf Landstraßen sowie in kurvigen Strecken Spaß macht. Wer gern selbst „mitarbeitet“, eine direkte Rückmeldung mag und nicht jeden Ausflug als großes Reiseprojekt plant, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Typische Profile für die BMW R 1250 RT
Die R 1250 RT ist ideal für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz, Komfort und eine ausgereifte Touren-Ausstattung legen. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, wird die RT als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Suzuki SV 650 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag und auf kurzen bis mittleren Touren vor allem Agilität, Direktheit und Fahrspaß zählen. Sie fühlt sich leicht an, reagiert schnell und macht Lust auf Kurven und spontane Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und sich nicht wie ein „Reiseprojekt“ anfühlt, trifft mit der SV 650 meist genau den richtigen Ton.
Die BMW R 1250 RT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz, Stabilität und eine tourentypische Ausstattung im Vordergrund stehen. Für lange Etappen, häufige Fernfahrten und Fahrer, die möglichst entspannt ankommen möchten, spielt die RT ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: Die SV 650 ist der dynamische Alltags- und Landstraßenbegleiter, die RT die komfortable Reisemaschine für große Strecken.