UVP 7.779 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Alles, was man braucht
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Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preis
  • echter V2
  • Harmonischer Gesamteindruck
  • Soziustauglichkeit im Vergleich
Kontra:
  • Materialqualität
Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.140mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.090mm
Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 8.100 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite363km
Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne  große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.

Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.

Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.590€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.300€
  • Baujahre: 1999 bis 2010, wieder seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, grau, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

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Vergleich Suzuki SV 650 vs Honda CRF 300 L: Welche passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki SV 650 und die Honda CRF 300 L, lohnt sich ein genauer Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt. Die SV 650 steht für ein straßenorientiertes Gesamtpaket: angenehm zu fahren, vielseitig einsetzbar und mit einem Motorcharakter, der sowohl entspanntes Cruisen als auch zügiges Fahren unterstützt. Die CRF 300 L dagegen ist klarer auf leichtes Gelände und unbefestigte Strecken ausgelegt. Sie fühlt sich dort besonders stimmig an, wo die Straße endet oder zumindest weniger wichtig wird.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Fahrstil und zum geplanten Einsatz passt.

Grundkonzept: Straße vs. Enduro-Charakter

Die Suzuki SV 650 ist ein straßenorientiertes Motorrad. Das merkt man an der Sitzposition, am Fahrgefühl und daran, wie das Bike auf Tempo und flüssige Linien reagiert. Die SV 650 ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu bewältigen und dabei genug Reserven für dynamische Passagen zu bieten.

Die Honda CRF 300 L verfolgt ein anderes Ziel: Sie ist als leichtes Enduro-Konzept gedacht. Das zeigt sich im Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, im Umgang mit Unebenheiten und in der Art, wie sie Schotter, Feldwege und holprige Abschnitte „mitmacht“. Wer häufig abseits der reinen Asphaltstrecke unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Werkzeug.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Suzuki SV 650 liefert ein straßenübliches Ansprechverhalten, das sich besonders gut für wechselnde Geschwindigkeiten eignet. Der Motor unterstützt sowohl das ruhige Dahingleiten als auch das zügige Beschleunigen aus Kurven heraus. Dadurch wirkt die SV 650 wie ein „Allrounder“: Sie ist nicht nur für eine Fahrweise gemacht, sondern für viele.

Die Honda CRF 300 L ist dagegen stärker auf kontrollierbares Vorankommen ausgelegt. Im Gelände zählt oft nicht maximale Durchzugskraft, sondern die Fähigkeit, sauber zu dosieren. Die CRF 300 L spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig Gas geben, ausbalancieren und wieder fein dosieren muss. Auf der Straße kann sie zwar ebenfalls Spaß machen, aber sie fühlt sich am stimmigsten an, wenn das Tempo moderater bleibt und der Fokus auf Traktion und Kontrolle liegt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • SV 650: Stärken liegen im straßentypischen Fahrgefühl, in der Vielseitigkeit und in der Unterstützung für dynamisches Fahren. Schwäche: Wer viel im Gelände unterwegs ist, wird die Enduro-typische Geometrie und das Setup der CRF 300 L vermissen.
  • CRF 300 L: Stärken liegen in der leichten, geländetauglichen Handhabung und im kontrollierten Fahrstil auf unbefestigten Strecken. Schwäche: Für lange, schnelle Autobahn- oder Landstraßenetappen ist das Konzept weniger „komfortabel“ als bei der SV 650.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Die Suzuki SV 650 ist auf Straßenkomfort und Stabilität ausgelegt. Unebenheiten werden in der Regel so verarbeitet, dass das Motorrad ruhig bleibt und man sich auf die Linie konzentrieren kann. In Kurven wirkt die SV 650 berechenbar, und das Handling unterstützt ein flüssiges Fahren.

Die Honda CRF 300 L ist für andere Bedingungen gemacht. Im Gelände ist es wichtiger, dass das Motorrad Unebenheiten gut „wegsteckt“ und dass man es bei niedrigen Geschwindigkeiten leicht manövrieren kann. Die CRF 300 L wirkt dadurch besonders wendig und „handlich“, was auf Feldwegen und bei holprigen Abschnitten ein echter Vorteil ist.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Auf der Straße profitiert die SV 650 von einem Setup, das auf gleichmäßige Verzögerung und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Die CRF 300 L punktet eher dort, wo man häufig dosiert bremsen muss und wo Traktion wichtiger ist als maximale Verzögerungswerte. In der Praxis heißt das: Die SV 650 fühlt sich auf Asphalt souveräner an, die CRF 300 L ist im Gelände besser im „Modus der Kontrolle“.

Sitzposition und Ergonomie: Wie lange macht es Spaß?

Die Suzuki SV 650 bietet eine Sitzposition, die für viele Fahrerinnen und Fahrer als angenehm gilt, weil sie nicht zu extrem ausfällt. Dadurch eignet sie sich gut für längere Touren und für den täglichen Einsatz. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, findet in der SV 650 meist eine entspannte Balance.

Die Honda CRF 300 L ist ergonomisch stärker auf das Enduro-Feeling abgestimmt. Das bedeutet: Man sitzt anders im Motorrad, und das Bike lädt eher zu einer aktiveren Fahrweise ein. Für kurze bis mittlere Strecken mit Schotteranteil ist das oft genau richtig. Wer dagegen sehr lange reine Asphaltstrecken plant, wird die SV 650 als komfortabler empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“

Im Alltag zeigt sich, wie gut ein Motorrad zu typischen Wegen passt. Die SV 650 ist besonders stark, wenn die Route überwiegend aus Asphalt besteht: Ampeln, zügige Landstraßenabschnitte und kurvige Strecken werden zu einem stimmigen Gesamtpaket. Auch das Handling bei moderaten Geschwindigkeiten ist straßenorientiert angenehm.

Die CRF 300 L spielt ihre Vorteile aus, sobald die Strecke „unruhiger“ wird: schlechter Asphalt, Schotter, Feldwege oder Strecken, die man spontan abkürzen möchte. Wer gern dort fährt, wo andere nur bis zur nächsten Abzweigung kommen, bekommt mit der CRF 300 L mehr Freiheit.

Typische Einsatzszenarien

  • Viele Kilometer auf Asphalt: Die SV 650 wirkt hier wie die naheliegendere Wahl.
  • Regelmäßig Schotter/Feldwege: Die CRF 300 L bietet das passendere Konzept.
  • Gemischte Touren: Beide können Spaß machen – die Entscheidung hängt davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf Straße oder eher auf unbefestigten Abschnitten liegt.

Wartung, Teile und Alltagskosten

Bei der Frage nach laufenden Kosten spielen vor allem Verfügbarkeit und die generelle Wartungsfreundlichkeit eine Rolle. Beide Marken sind im Markt etabliert, und Ersatzteile sind in der Regel gut verfügbar. In der Praxis hängt die Kostenwahrheit aber stark davon ab, wie intensiv das Motorrad genutzt wird und wie viel „Gelände“ tatsächlich gefahren wird. Wer die CRF 300 L häufig im Dreck bewegt, sollte bei Verschleißteilen und Pflege etwas mehr einplanen. Die SV 650 wird im typischen Straßenbetrieb oft entspannter im Wartungsalltag empfunden.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Die Suzuki SV 650 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auf der Straße richtig Freude macht. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern Touren fahren, Kurven genießen und ein Bike möchten, das sich nicht auf ein einziges Einsatzgebiet festnagelt.

Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn unbefestigte Strecken zum Alltag gehören oder wenn das Motorrad auch mal „abseits“ eingesetzt werden soll. Wer gern kontrolliert fährt, Hindernisse umgeht, Feldwege erkundet und dabei ein leichtes, handliches Motorrad bevorzugt, wird mit der CRF 300 L deutlich mehr Treffer landen.

Stärken und Schwächen in einem Satz

  • SV 650: Stärken im straßenorientierten Fahrspaß und in der Vielseitigkeit, Schwäche bei häufigem Gelände-Einsatz.
  • CRF 300 L: Stärken in Wendigkeit und Kontrolle auf unbefestigten Strecken, Schwäche bei langen, schnellen Asphaltetappen.

Fazit:

Die Suzuki SV 650 ist die bessere Wahl für alle, die überwiegend auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich für Alltag, Landstraße und Touren gleichermaßen eignet. Ihr straßenorientiertes Setup, das vielseitige Fahrgefühl und die souveräne Art in Kurven machen sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf dynamischem, komfortablem Fahren liegt. Wer dagegen regelmäßig Schotter, Feldwege oder holprige Abkürzungen nutzt, wird mit der Honda CRF 300 L glücklicher: Sie bringt das Enduro-Feeling dorthin, wo Kontrolle und Traktion wichtiger sind als Höchsttempo. In gemischten Touren entscheidet am Ende der Schwerpunkt der Strecke: Straße dominiert? SV 650. Unbefestigt dominiert? CRF 300 L.

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