UVP 7.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.699 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Der neue Cross-Over von Suzuki für deutlich unter 9.000 Euro
Weiter zum Testbericht
Test des neuen und günstigen A2 Scramblers von Honda
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • bewährter V2-Motor
  • gute Serienausstattung
  • sehr zugängliches Motorrad
  • guter Quickshifter
  • guter Fahrkomfort
  • günstiger Preis
Kontra:
  • einfaches Fahrwerk
  • Turbulenzen beim Windschutz
  • könnte einen Tick leichter sein
Pro:
  • sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
  • wendiges und agiles Fahrverhalten
  • einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
Kontra:
  • Fußrasten im Weg
  • dunkles Display
  • Hebel nicht in Reichweite einstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht211kg
Radstand1.445mm
Länge2.160mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.295mm
Gewicht192kg
Radstand1.484mm
Länge2.153mm
Radstand1.484mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder V-Motor, 4-Takt
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite414km
Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.250 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 129)mm
Federung hintenZentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten160/60ZR17
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59H
Reifen hinten150/70R17M/C 69H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: genau richtig unaufgeregt

Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.

Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.588 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: weiß, blau, schwarz, grau

Fazit

Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.400€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: orange, grün, schwarz, blau

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki SV 7GX vs Honda CL 500 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Suzuki SV 7GX steht für einen modernen, alltagstauglichen Charakter mit sportlicher Note. Die Honda CL 500 wirkt dagegen bewusst klassisch und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes, ruhiges Gesamtpaket suchen. Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte bei Fahrgefühl, Komfort und dem, was man aus dem Motorrad herausziehen möchte.

Grundcharakter: modern & agil vs. klassisch & entspannt

Die Suzuki SV 7GX spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik gefragt ist: beim zügigen Anfahren, beim zielsicheren Einlenken und bei der Art, wie sie sich auf der Landstraße „anfühlt“. Die Maschine wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt – ohne dabei unnötig kompliziert zu sein.

Die Honda CL 500 dagegen ist eher die Wahl für ruhige Kontinuität. Sie vermittelt ein gelassenes Fahrgefühl und macht deutlich, dass nicht jede Fahrt ein „Event“ sein muss. Gerade im Stadtverkehr und auf gleichmäßigen Strecken kann diese Art von Charakter sehr angenehm sein, weil sie Stress aus dem Fahren nimmt.

Motor & Antrieb: wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich der Antriebscharaktere wird schnell klar, dass beide Motorräder auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Die Suzuki SV 7GX wirkt dabei tendenziell lebendiger: Gasannahme und Durchzug passen gut zusammen, sodass sich Beschleunigungsvorgänge spontan und kontrolliert anfühlen. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Verkehr Lücken nutzen möchte oder auf der Landstraße zügig reagieren muss.

Die Honda CL 500 setzt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen. Der Motor arbeitet so, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig „nachzuschieben“. Das ist ein Vorteil für längere Strecken, weil sich das Motorrad weniger nach „Sport“ anfühlt und mehr nach „einfach weiterrollen“.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • Suzuki SV 7GX: spürbar agiler Charakter, gute Reaktionsfreude – dafür wirkt sie im sehr entspannten Cruisen manchmal etwas „zu präsent“.
  • Honda CL 500: harmonisches, ruhiges Fahrbild – dafür ist der Fokus weniger auf sportliche Spontanität gelegt.

Fahrwerk & Handling: Einlenken, Stabilität und Fahrkomfort

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich nutzbar“ und „komfortorientiert“. Die Suzuki SV 7GX liegt in der Tendenz sportlicher in der Hand: Sie unterstützt zügiges Kurvenfahren und macht Richtungswechsel leicht. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, hilft die Abstimmung dabei, dass das Motorrad kontrolliert bleibt.

Die Honda CL 500 ist im Vergleich eher auf souveränen Komfort ausgelegt. Sie vermittelt Stabilität, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das kann besonders auf längeren Strecken ein Plus sein, weil man weniger „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.

Stärken & Schwächen beim Fahrwerk

  • Suzuki SV 7GX: gutes Kurvengefühl und agiles Handling – dafür kann sie bei sehr entspannten Fahrstilen weniger „weich“ wirken.
  • Honda CL 500: angenehmer Komfort und ruhige Stabilität – dafür ist die sportliche Kante nicht so deutlich ausgeprägt.

Sitzposition & Ergonomie: wer fühlt sich wohler?

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit Spaß macht oder ob man sich nach einer Weile „umstellen“ muss. Die Suzuki SV 7GX wirkt tendenziell so, als sei sie für aktives Fahren gemacht: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut führen kann, ohne dass die Haltung automatisch in eine starre Sportposition kippt.

Die Honda CL 500 bietet eine eher klassische, entspannte Sitzhaltung. Das ist besonders interessant, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder wenn Touren eher „genießen“ als „durchziehen“ sollen. Die Ergonomie unterstützt dann ein gleichmäßiges Fahrgefühl.

Stärken & Schwächen bei Ergonomie

  • Suzuki SV 7GX: unterstützt aktives Fahren und gutes Handling – kann für sehr lange Strecken je nach Körpergröße etwas fordernder wirken.
  • Honda CL 500: entspannter Einstieg in viele Fahrten – dafür ist das „sportliche“ Gefühl weniger im Vordergrund.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem eins: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher und berechenbar unterwegs ist. Die Suzuki SV 7GX vermittelt dabei tendenziell mehr sportliches Ansprechverhalten, was beim zügigen Fahren und bei häufigen Richtungswechseln hilft. Die Honda CL 500 punktet mit einem ruhigen, gut dosierbaren Gefühl – besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspannter Kontrolle liegt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Wochenendtour

Für viele ist das Motorrad vor allem eines: ein verlässlicher Begleiter. Hier zeigt die Suzuki SV 7GX ihre Stärke, wenn es um „schnell verfügbar“ geht. Sie eignet sich gut für Pendelstrecken, weil sie auf Gasbefehle und Situationen im Verkehr schnell reagiert. Außerdem macht das Handling Lust, die Strecke nicht nur abzuarbeiten, sondern auch mal bewusst zu fahren.

Die Honda CL 500 ist besonders stark, wenn der Alltag nicht nur aus Effizienz besteht. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man einfach losrollt, die Umgebung mitnimmt und nicht ständig nach dem „nächsten Kick“ sucht. Gerade auf gleichmäßigen Strecken kann das sehr entspannend sein.

Stärken & Schwächen im Alltag

  • Suzuki SV 7GX: dynamischer Charakter für Verkehr und Landstraße – weniger „klassisch entspannt“.
  • Honda CL 500: unkompliziertes, ruhiges Gesamtgefühl – weniger auf sportliche Spontanität ausgelegt.

Technik & Ausstattung: worauf es im Vergleich ankommt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie gut die Technik zum Fahrstil passt. Die Suzuki SV 7GX wirkt wie ein Motorrad, das moderne Ansprüche mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß verbindet. Die Honda CL 500 setzt dagegen stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket mit klassischem Charakter, bei dem die Bedienung und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Unterm Strich gilt: Wer ein Motorrad sucht, das sich gerne bewegt und bei Bedarf zügig reagiert, wird bei der Suzuki SV 7GX schneller „zuhause“ sein. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt und eher Ruhe als Tempo in den Mittelpunkt stellt, findet in der Honda CL 500 eine sehr stimmige Wahl.

Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?

Auch wenn beide Modelle insgesamt überzeugen, gibt es typische Punkte, die man im Vergleich im Hinterkopf behalten sollte. Die Suzuki SV 7GX kann für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem entspannt cruisen möchten, etwas „sportlicher“ wirken als erwartet. Umgekehrt kann die Honda CL 500 für Menschen, die häufig zügig fahren oder Kurven besonders dynamisch angehen wollen, weniger „Biss“ vermitteln als ein stärker auf Agilität ausgelegtes Motorrad.

Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eine Frage der Erwartung: Beide Maschinen sind gut – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Fazit:

Die Suzuki SV 7GX ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag vor allem agil, reaktionsfreudig und fahrspaßorientiert sein soll. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist, gerne zügig beschleunigt und auf der Landstraße ein lebendiges Handling schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda CL 500 passt dagegen besser zu Fahrenden, die entspanntes, klassisches Fahrgefühl suchen: gleichmäßiges Vorankommen, ruhige Kontrolle und ein Motorrad, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Kurz gesagt: Für dynamische Alltagsfahrten und mehr „Sport im Kopf“ spricht die Suzuki. Für Genuss, Gelassenheit und ein unkompliziertes Motorradleben ist die Honda die passendere Option.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙