| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Tourenfahrer
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Suzuki V-Strom 1050 XT steht für pragmatische Alltagstauglichkeit, solide Technik und ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen ist die große Bühne für Komfort, Elektronik und den Anspruch, möglichst viel „Premium“ in jede Situation mitzunehmen. Genau hier lohnt sich der Blick auf den Vergleich: Welche Stärken spielen im Alltag wirklich aus, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee der beiden Reiseenduros
Die V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro so gedacht, dass sie lange Strecken entspannt abspult, dabei aber nicht unnötig kompliziert wirkt. Der Fokus liegt auf einem souveränen Fahrgefühl, guter Übersicht und einer Ausstattung, die vor allem im Tourenalltag Sinn ergibt.
Die R 1250 GS Adventure verfolgt ein anderes Ziel: Sie ist auf maximale Vielseitigkeit ausgelegt – von der Autobahn bis zum Schotterweg. Dabei spielt die Elektronik eine große Rolle, und das Motorrad ist insgesamt stärker auf Komfort und „Assistenz“ getrimmt. Wer viel fährt, Wert auf fein abgestimmte Systeme legt und auch längere Etappen mit möglichst wenig Stress genießen möchte, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Leistungsgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Kraft, um zügig voranzukommen und auch mit Gepäck souverän zu beschleunigen. Die Unterschiede liegen eher im Charakter. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt dabei oft „direkter“ und lässt sich gefühlt harmonisch dosieren. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Überholen oder wenn die Strecke unruhig wird.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhiges Gleiten und kontrollierbare Leistung über verschiedene Fahrmodi geht. Die Motor- und Antriebsabstimmung wirkt insgesamt sehr auf Langstrecke getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig lange Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßen im Programm stehen.
Schalt- und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für Touren gebaut, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, unterscheidet sich. Die V-Strom 1050 XT punktet häufig mit einem unkomplizierten Handling: Gasannahme und Schaltgefühl wirken so, dass man schnell „drin“ ist. Die GS Adventure kann dagegen mit einem sehr runden Gesamtpaket überzeugen, bei dem die Elektronik hilft, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Kurven und Tempo
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die BMW R 1250 GS Adventure ist spürbar auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen ausgelegt. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder Seitenwind eine Rolle spielt, wirkt das Motorrad sehr „aufgeräumt“ und kontrolliert.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT kann im Vergleich oft mit einem etwas leichteren Gefühl in der Kurvenarbeit punkten. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus kurvigen Abschnitten, bei denen man häufiger die Linie wechselt und das Motorrad dynamischer bewegen möchte.
Gewicht und Alltag
Beide Modelle sind Reiseenduros und damit naturgemäß keine Leichtgewichte. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die GS Adventure durch ihren Adventure-Ansatz insgesamt mehr „Masse“ mitbringt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf langen Strecken fühlt sich diese Stabilität oft wie ein Vorteil an. In engen Passagen, beim Rangieren oder bei sehr langsamen Manövern kann die V-Strom 1050 XT dagegen im Handling entspannter wirken.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht man?
Fahrmodi und Traktionskontrolle
Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Elektronikbereich besonders stark. Im Vergleich zeigt sich: Die Systeme greifen fein ineinander, und die Abstimmung zielt darauf, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar bleibt. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei Nässe, Schotter oder unebenem Untergrund.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet ebenfalls moderne Elektronik, wirkt aber in der Praxis oft „nahbarer“. Das Motorrad lässt sich häufig so fahren, dass man die Unterstützung spürt, ohne dass sie sich wie ein Eingriff anfühlt. Wer gern selbst entscheidet, wie aktiv das Motorrad eingreift, findet hier oft einen guten Mittelweg.
Bedienung und Übersicht
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Bedienlogik. Die GS Adventure wirkt wie ein System, das viele Funktionen bereitstellt – und genau das kann ein Vorteil sein, wenn man sie nutzt. Gleichzeitig kann es für manche Fahrer bedeuten, sich einmal mehr mit Menüs und Einstellungen zu beschäftigen. Die V-Strom 1050 XT wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das die wichtigsten Funktionen schnell zugänglich macht und den Fokus stärker auf das Fahren legt.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke entscheidet
Sitzposition und Fahrgefühl
Bei Reiseenduros ist die Sitzposition entscheidend. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 GS Adventure bietet eine sehr tourentaugliche Ergonomie, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Dazu passt auch der Anspruch, dass Windschutz und Komfort so abgestimmt sind, dass man weniger „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT punktet ebenfalls mit Komfort, wirkt aber oft etwas zugänglicher im Alltag. Gerade wenn unterschiedliche Fahrer oder wechselnde Einsatzprofile (z. B. Wochenendtour plus Alltag) eine Rolle spielen, kann die V-Strom als unkomplizierte Wahl überzeugen.
Windschutz und Geräuschkulisse
Auf Touren macht sich der Windschutz schnell bemerkbar. Die GS Adventure ist hier tendenziell stark, weil sie auf „große Reise“ ausgelegt ist. Die V-Strom 1050 XT kann im Vergleich ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig etwas flexibler, wenn man die eigene Sitzhaltung und den Windschutz individuell anpasst.
Reichweite, Verbrauch und Tourenplanung
Im Vergleich zwischen Suzuki V-Strom 1050 XT und BMW R 1250 GS Adventure spielt die Tourenplanung eine zentrale Rolle. Beide Motorräder sind für längere Strecken gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die GS Adventure ist als Adventure-Bike besonders auf lange Etappen ausgelegt, was sich in der Praxis vor allem dann bemerkbar macht, wenn Tankstopps seltener werden sollen oder wenn die Route weniger planbar ist.
Die V-Strom 1050 XT kann im Vergleich mit einem sehr tourenfreundlichen Verbrauchs- und Fahrverhalten punkten. Das macht sie attraktiv, wenn die Touren zwar weit sind, aber man gern flexibel bleibt und nicht zwingend „maximale Reichweite“ als oberstes Ziel hat.
Ausstattung und Alltag: Was bringt das Motorrad wirklich mit?
Reisetauglichkeit im Detail
Beide Modelle sind grundsätzlich reisetauglich, aber die Art der Ausstattung unterscheidet sich. Die BMW R 1250 GS Adventure wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das viele Komfort- und Sicherheitsaspekte mitbringt und dadurch das Gefühl vermittelt, für jede Situation vorbereitet zu sein. Das kann besonders auf langen Strecken mit wechselnden Bedingungen überzeugen.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich im Alltag bewährt. Im Vergleich fällt auf, dass sie oft als „funktioniert einfach“-Option wahrgenommen wird: Man kann losfahren, ohne sich ständig um Details kümmern zu müssen.
Wartung, Service und Kostengefühl
Auch wenn konkrete Wartungsintervalle und Kosten je nach Fahrprofil variieren, lässt sich im Vergleich ein typisches Bild erkennen: Die V-Strom 1050 XT wird häufig als pragmatisch wahrgenommen, während die GS Adventure durch ihren Premium-Anspruch und die umfangreichere Elektronik tendenziell mehr „Systemdenken“ mit sich bringt. Wer gern selbst Hand anlegt oder Wartungskosten im Blick behalten möchte, findet in der Suzuki oft ein entspannteres Gefühl. Wer dagegen den Komfort und die Assistenzsysteme konsequent nutzt, wird die BMW eher als Investition in Stressfreiheit sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärken
- Pragmatisches Fahrgefühl – schnell verständlich und alltagstauglich.
- Tourenorientierte Balance aus Komfort und Handling.
- Gutes Gesamtpaket, das nicht überladen wirkt.
- Agilität im Vergleich bei wechselnden Streckenprofilen.
Suzuki V-Strom 1050 XT: Schwächen
- Wenn maximaler Premium-Komfort und sehr umfangreiche Assistenzsysteme im Vordergrund stehen, wirkt die BMW im Vergleich oft „weiter“.
- Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen kann die GS Adventure durch ihre Elektronik-Philosophie noch mehr Sicherheit vermitteln.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärken
- Premium-Komfort für lange Etappen.
- Sehr starke Elektronik und fein abgestimmte Unterstützung.
- Stabilität bei Tempo, Wind und wechselndem Untergrund.
- Adventure-Ansatz für weite Strecken und unplanbare Routen.
BMW R 1250 GS Adventure: Schwächen
- Durch den Adventure-Charakter kann das Handling im Langsambereich schwerer wirken.
- Die umfangreiche Technik kann mehr Einarbeitung bedeuten, wenn viele Funktionen genutzt werden sollen.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders passend für Fahrer, die ein tourentaugliches Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt und im Alltag nicht zu viel „System“ verlangt. Wer gern abwechslungsreiche Strecken fährt – von kurvigen Landstraßen bis zu entspannten Autobahnabschnitten – und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, findet in der V-Strom oft die bessere Wahl.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ideal für alle, die maximale Reiseausrichtung wollen: viel Komfort, starke Elektronik und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen sehr souverän wirkt. Wer häufig lange Strecken fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist und Unterstützung durch Assistenzsysteme wirklich nutzt, wird mit der GS Adventure sehr glücklich.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr unkompliziertes, tourenfreundliches Gesamtpaket: Sie wirkt schnell zugänglich, bietet eine gute Balance aus Komfort und Handling und passt besonders gut zu Fahrern, die abwechslungsreiche Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das im Alltag einfach funktioniert. Ihre Stärke liegt darin, dass sie viele Situationen souverän abdeckt, ohne den Fokus zu sehr auf komplexe Systeme zu legen.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Vorteile dann aus, wenn lange Reisen, Premium-Komfort und umfangreiche Elektronik im Mittelpunkt stehen. Im Vergleich zeigt sich: Sie wirkt stabil, sehr kontrolliert und bietet durch ihre Assistenzsysteme spürbare Unterstützung – besonders bei wechselnden Bedingungen und auf langen Etappen. Wer bereit ist, sich mit der Technik auseinanderzusetzen und den Adventure-Ansatz konsequent nutzen möchte, bekommt mit der GS Adventure ein Motorrad, das auf „große Tour“ optimiert ist.