| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus ganz unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki V-Strom 1050 XT steht für Reiseenduro-Logik: komfortabel, variabel, bereit für lange Strecken und auch für weniger perfekte Straßen. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt den Supersport-Ansatz mit: sportliche Linien, dynamisches Kurvengefühl und eine Fahrcharakteristik, die Lust auf zügiges Fahren macht.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was daraus im Alltag und auf Touren entsteht: Wie wirkt die Sitzposition? Wie arbeitet das Fahrwerk? Wie stark unterstützen Elektronik und Bremsen? Und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Supersport
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro konzipiert. Das zeigt sich typischerweise in der Auslegung auf Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit. Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar sportlich ausgerichtet. Das merkt man vor allem an der Art, wie das Motorrad „nach vorne“ arbeitet: beim Einlenken, in der Kurvenmitte und beim Herausbeschleunigen.
Schon hier wird deutlich: Beide Motorräder können Touren, aber sie definieren „Tour“ unterschiedlich. Während die V-Strom eher die große Strecke und die Vielseitigkeit in den Mittelpunkt stellt, zielt die Supersport auf Fahrspaß mit sportlicherem Anspruch.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Bei den im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt auf den ersten Eindruck wie die Maschine für gleichmäßiges Vorankommen. Das passt zu ihrem Charakter als Reisegerät: Drehmoment und Ansprechverhalten sind so gedacht, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf sportliche Dynamik. Die Werte deuten auf eine Auslegung hin, die sich besonders dann gut anfühlt, wenn es zügig wird und die Drehzahl mehr genutzt werden darf. Das kann auf der Landstraße richtig Spaß machen – und auf der Autobahn oder im Stadtverkehr je nach Fahrweise auch mal „zu viel“ sein, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die V-Strom punktet eher mit souveräner Alltagstauglichkeit und entspannter Fahrbarkeit. Die Supersport punktet eher mit dem Gefühl von sportlicher Bereitschaft – dafür kann sie im Alltag weniger „gelassen“ wirken, wenn man nicht aktiv fährt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Thema Fahrwerk und Fahrverhalten zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Kontrolle ausgelegt: Sie soll auch auf längeren Strecken ruhig liegen, Unebenheiten schlucken und dem Fahrer ein sicheres Gefühl geben. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Gepäck und längere Etappen ins Spiel kommen.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurven „mitnimmt“. Die im Vergleich aufgeführten Werte und die sportliche Auslegung sprechen dafür, dass sie beim Einlenken schnell reagiert und ein präzises Kurvengefühl vermittelt. Das ist auf kurvigen Strecken ein echter Pluspunkt.
Schwächen im Kontext: Eine sportlichere Abstimmung kann auf schlechten Straßen oder bei viel Gepäck weniger komfortabel wirken. Umgekehrt kann ein reiseorientiertes Setup auf sehr sportlich gefahrenen Passagen etwas weniger „spitz“ wirken als ein Supersport-Ansatz.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Die Bremsen sind im Vergleich ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man in Kurven einlenkt und wie souverän man aus Situationen herauskommt. Die Ducati Supersport 950 S profitiert typischerweise von einer sportlichen Bremsauslegung: Beim zügigen Fahren ist das Gefühl oft direkter, was das „Reinschneiden“ in die Kurve erleichtert.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt eher auf kontrolliertes, stabiles Verzögern – passend zu ihrem Reisecharakter. Das ist besonders dann stark, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch entspannt und mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Unterm Strich gilt: Wer häufig dynamisch fährt, wird an der Supersport vermutlich mehr „Sport-Feedback“ wahrnehmen. Wer viel Tour und Alltag kombiniert, wird die V-Strom für ihr gleichmäßiges, verlässliches Bremsverhalten schätzen.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Bei modernen Motorrädern entscheidet Elektronik oft darüber, wie leicht sich das Fahren anfühlt. Im Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle moderne Assistenzfunktionen mitbringen, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Ducati Supersport 950 S nutzt Elektronik typischerweise, um sportliche Manöver sicherer zu machen – also beim Herausbeschleunigen, beim Wechsel zwischen Schräglage und Geradeausfahrt oder bei wechselnder Traktion.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist stärker auf Alltag und Tour ausgelegt. Elektronik kann hier vor allem dabei helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten – etwa bei Regen, auf langen Autobahnabschnitten oder wenn die Straße unruhiger wird.
Stärken und Schwächen: Die Supersport wirkt oft wie „sportlich abgesichert“, während die V-Strom eher „tourenfreundlich“ unterstützt. Beide sind modern – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Fahren über Stunden?
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein klares Unterscheidungsmerkmal. Die Suzuki V-Strom 1050 XT zielt auf eine aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das hilft, wenn man lange fährt, häufig Pausen macht oder einfach entspannt ankommen möchte. Auch für den Alltag ist das meist angenehmer, weil man nicht ständig „im Sportmodus“ sitzt.
Die Ducati Supersport 950 S bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist auf der Landstraße und bei zügiger Fahrt ein Vorteil, weil die Körperhaltung das aktive Fahren unterstützt. Auf langen Strecken kann das jedoch schneller anstrengend werden, besonders wenn man nicht regelmäßig sportlich fährt.
Wer also vor allem lange Touren plant, wird an der V-Strom vermutlich mehr Komfort finden. Wer dagegen Kurven und Dynamik priorisiert, wird die Supersport als „direkter“ erleben.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade auf Autobahn und bei wechselndem Wetter spielt Windschutz eine große Rolle. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist hier im Vergleich klar im Reise-Setup verankert: Sie soll den Fahrer über längere Zeit weniger ermüden. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf sportliche Aerodynamik und Fahrgefühl ausgelegt. Das kann bei zügiger Fahrt sehr gut funktionieren, aber bei langen Autobahnabschnitten oder bei viel Wind kann die Belastung spürbarer sein.
Das ist keine „besser/schlechter“-Frage, sondern eine Frage des Einsatzprofils: Reiseorientiert vs. sportorientiert.
Komfort, Ausstattung und Nutzbarkeit
Im Vergleich zeigt sich, dass die Suzuki V-Strom 1050 XT auf Nutzbarkeit setzt: Sie ist dafür gemacht, dass man sie als echtes Tourenwerkzeug sieht. Dazu passen typischerweise die Art der Ergonomie, die Alltagstauglichkeit und die Auslegung auf lange Strecken.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man vor allem wegen des Fahrspaßes auswählt. Die Ausstattung und die Charakteristik sind stärker auf sportliche Fahrten ausgerichtet. Das kann bedeuten, dass sie im „Werkzeug“-Alltag weniger im Mittelpunkt steht als die V-Strom – dafür liefert sie auf der Strecke oft mehr Emotion.
Stärken und Schwächen: Die V-Strom ist die pragmatische Wahl für viele Lebenslagen. Die Supersport ist die begeisternde Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen.
Für welche Straßen passt welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 1050 XT passt besonders gut zu gemischten Strecken: Landstraße, Autobahn, längere Touren und auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Sie ist ein Motorrad, das man gerne „einfach nimmt“, weil es in vielen Situationen funktioniert.
Die Ducati Supersport 950 S passt besonders gut zu kurvigen Strecken und sportlich gefahrenen Abschnitten. Wenn die Route Spaß macht und man das Motorrad aktiv bewegt, kommt die Supersport sehr wahrscheinlich stärker zur Geltung.
Auf den Punkt gebracht: Die V-Strom ist die Wahl für „weit und vielseitig“. Die Supersport ist die Wahl für „eng und dynamisch“.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Bedingungen und einen alltagstauglichen Komfort suchen. Im Vergleich wirkt sie vor allem dort stark, wo gleichmäßiges Vorankommen, Stabilität und eine entspanntere Sitzposition zählen. Wer häufig unterwegs ist, auch bei Wind und Wetter, und das Motorrad als vielseitiges Reisegerät nutzen möchte, wird mit der V-Strom sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ideal für alle, die sportliche Dynamik, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl priorisieren. Im Vergleich zeigt sich, dass sie besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise ihre Stärken ausspielt. Wer das Motorrad nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv fährt und sportliche Ausstrahlung sowie Agilität sucht, trifft mit der Supersport die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: V-Strom für Vielseitigkeit und Langstrecke, Supersport für Fahrspaß und sportliche Kurvenarbeit.