| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki V-Strom 1050 XT und die Kawasaki Ninja ZX-4RR, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die V-Strom 1050 XT steht für Touring, Komfort und Vielseitigkeit – während die Ninja ZX-4RR klar auf Fahrspaß, sportliche Optik und eine dynamische Gangart ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend, denn beide Bikes können im Alltag überzeugen, aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee und Einsatzprofil: Touring vs. sportlicher Fokus
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht. Der Aufbau zielt darauf ab, lange Strecken entspannt zu fahren, auch wenn die Route nicht perfekt asphaltiert ist. Das spürt man in der Gesamtkonzeption: Ergonomie, Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf Tempo und Last reagiert, sind auf „durchziehen“ ausgelegt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt kompakter und sportlicher, mit einer Sitzposition, die mehr nach „Fahren“ als nach „Reisen“ aussieht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven sucht und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Ausfahrten nutzt, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die V-Strom 1050 XT ist auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf konstantem Tempo liegt – etwa auf Landstraßen oder Autobahnabschnitten. Auch mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen bleibt das Fahrgefühl ruhig und kontrollierbar.
Die Ninja ZX-4RR setzt dagegen auf einen sportlichen Motorcharakter, der stärker nach Drehzahl und „Antrieb aus dem Moment“ wirkt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrweise kurvig und aktiv ist. In der Praxis bedeutet das: Während die V-Strom eher „entspannt trägt“, fordert die ZX-4RR mehr Aufmerksamkeit beim Fahren – und belohnt dafür mit einem direkteren, lebendigeren Eindruck.
Leistungsentfaltung im Alltag
Beide Motorräder können im Stadtverkehr funktionieren, aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Die V-Strom 1050 XT wirkt wie gemacht für Alltag, Pendeln und längere Touren, weil sie das Tempo gut „mitmacht“ und dabei nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Die ZX-4RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt mehr nach Ausfahrt als nach Strecke aussieht.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet eine Haltung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Oberkörper bleibt relativ entspannt, die Hände finden eine natürliche Position, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch „fit“ ankommt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt dagegen mehr Sportlichkeit in die Ergonomie. Die Sitzposition ist tendenziell sportlicher, wodurch sich das Motorrad in Kurven oft agiler anfühlt. Gleichzeitig ist das Setup eher für Fahrer gemacht, die bewusst sportlich fahren möchten und die Haltung nicht als „Dauerkomfort“ im Fokus haben.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten zeigt sich der Vorteil der V-Strom: Windschutz und Gesamtkonzept sind deutlich auf Touring ausgelegt. Die Ninja ZX-4RR kann natürlich auch auf längeren Strecken gefahren werden, aber sie wirkt eher wie ein Bike, das man für kürzere, dafür intensivere Fahrten bevorzugt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reise- und Sportauslegung. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist, wenn es länger geht oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Das Handling bleibt dabei berechenbar – ein Pluspunkt für entspannte Kilometer.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken im schnellen Richtungswechsel und im kurvigen Fahrstil aus. Sie fühlt sich oft „direkter“ an, was das Motorrad besonders reizvoll macht, wenn man gern zügig fährt und das Vorderrad spürt. Wer auf maximale Agilität steht, wird hier eher glücklich.
Reifen, Untergrund und Fahrstil
Beide Motorräder können auf unterschiedlichen Untergründen bewegt werden, aber die Erwartungshaltung ist verschieden. Die V-Strom ist die Maschine, die man eher auch dann nimmt, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Die ZX-4RR ist stärker auf den sportlichen Asphalt-Tag ausgelegt – dort, wo man Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad als „Spaßgerät“ nutzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die V-Strom 1050 XT wirkt darauf ausgelegt, gleichmäßig zu verzögern und dabei auch bei längeren Fahrten eine sichere Linie zu halten. Das ist besonders wertvoll, wenn man viel unterwegs ist und nicht jedes Mal neu an das Setup denken möchte.
Die Ninja ZX-4RR bringt ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl mit. Sie passt dazu, dass das Motorrad dynamisch gefahren wird. Wer gern zügig in Kurven bremst oder das Motorrad aktiv bewegt, profitiert von der sportlichen Abstimmung – vorausgesetzt, die Fahrweise bleibt kontrolliert.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Die Suzuki V-Strom 1050 XT punktet im Praxisvergleich vor allem durch ihren Touring-Ansatz. Dazu gehören die Art der Ergonomie, der Fokus auf Reichweite und Komfort sowie das Gesamtpaket für längere Strecken. Wer regelmäßig unterwegs ist, Gepäck nutzt oder einfach ein Motorrad möchte, das „alles kann“, findet hier eine stimmige Basis.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR überzeugt dagegen durch ihren sportlichen Charakter und die klare Ausrichtung auf Fahrspaß. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern Kurven fahren, das Motorrad „arbeiten“ lassen und die sportliche Optik sowie das dynamische Fahrgefühl genießen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 1050 XT: Touring-Komfort, ruhiges und souveränes Fahrgefühl, gute Eignung für längere Strecken und wechselnde Bedingungen. Schwächen im Vergleich: Wer ausschließlich sportliche Agilität sucht, empfindet die Auslegung möglicherweise als weniger „spitz“ als bei einem reinen Sportbike.
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportliches Handling, lebendiger Charakter, klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren und Kurvenspaß. Schwächen im Vergleich: Der Fokus liegt weniger auf maximalem Langstreckenkomfort und weniger auf dem „Touring-Alles-kann“-Gefühl, das die V-Strom vermittelt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren Komfort bietet. Wer gern längere Strecken fährt, auch bei wechselndem Wetter unterwegs ist und das Motorrad als vielseitiges Werkzeug versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Ausfahrten priorisieren: Kurven, zügiges Fahren und ein Motorrad, das sich direkt und lebendig anfühlt. Wer das Motorrad bewusst fordert und Fahrspaß stärker gewichtet als maximalen Touring-Komfort, trifft mit der ZX-4RR eher den eigenen Geschmack.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad für lange Strecken, entspanntes Reisen und vielseitige Einsätze gesucht wird. Ihr Vorteil liegt im souveränen, kontrollierten Fahrgefühl und in der Touring-orientierten Ergonomie, die auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik wollen: ein direkteres Handling, ein lebendigerer Charakter und mehr Fokus auf Kurven- und Ausfahrtsfreude. Wer also vor allem „ankommen und genießen“ möchte, findet in der V-Strom den besseren Begleiter. Wer hingegen „fahren und erleben“ in den Vordergrund stellt, wird mit der Ninja ZX-4RR glücklicher. Beide Motorräder haben klare Stärken – die Entscheidung hängt letztlich davon ab, welche Art von Fahrspaß im Alltag am meisten zählt.