| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki V-Strom 1050 XT vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki V-Strom 1050 XT und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein reiseorientiertes Adventure-Konzept und ein kompromissloses, straßenfokussiertes Naked-Bike aufeinander. Entscheidend ist dabei nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Tour ausspielen.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. kompromissloses Naked-Bike
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie soll lange Strecken souverän abspulen, dabei komfortabel bleiben und auch abseits der reinen Asphaltwelt nicht sofort die Flinte ins Korn werfen. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen steht für einen klaren Fokus: maximaler Fahrspaß, direkter Antrieb und ein agiles, sportliches Handling. Während die V-Strom eher nach „Tour und Alltag“ klingt, wirkt die Super Duke R wie „Kurve und Gasgriff“.
Stärken und Schwächen im Charakter
- Suzuki V-Strom 1050 XT: punktet mit entspannterem Langstrecken-Feeling und einem Konzept, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Schwäche: Wer ein sehr extremes, sportlich-nacktes Fahrgefühl sucht, könnte die V-Strom als etwas „gezähmter“ empfinden.
- KTM 1290 Super Duke R: begeistert mit unmittelbarer Reaktion und einem Temperament, das auf der Straße schnell Lust auf mehr macht. Schwäche: Der Fokus auf Performance kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken, vor allem wenn Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle liefern spürbare Kraft, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt auf einen Charakter, der sich für gleichmäßiges Fahren, zügige Überholmanöver und lange Etappen eignet. Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen stärker die Karte „Druck auf Knopfdruck“: Der Antrieb wirkt direkter und sportlicher, wodurch sich das Motorrad besonders in dynamischen Situationen schnell „leicht“ anfühlt.
Vergleich der Fahrbarkeit
- V-Strom 1050 XT: eher harmonisch für konstante Fahrten und kontrolliertes Tempo. Das hilft besonders auf Touren, wenn der Rhythmus über längere Zeit stabil bleiben soll.
- 1290 Super Duke R: eher impulsiv und fordernd, was auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise Vorteile bringt. Wer häufig im Stadtverkehr oder bei entspanntem Tempo unterwegs ist, merkt schneller, dass das Bike stärker nach „Fahren mit Gefühl“ verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT zielt auf souveräne Stabilität und ein komfortables Ansprechverhalten ab. Das macht sie besonders geeignet, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn Gepäck und längere Fahrten eine Rolle spielen. Die KTM 1290 Super Duke R ist hingegen auf sportliche Dynamik ausgelegt: Sie unterstützt ein zackiges Einlenken und ein lebendiges Kurvengefühl.
Stärken und Schwächen im Kurvenalltag
- V-Strom 1050 XT: stark, wenn es um ruhiges Geradeausfahren, kontrollierte Kurvenfahrt und ein „Gelassenheit“-Gefühl geht. Schwäche: Wer maximale Schräglagen-Performance im sehr sportlichen Stil sucht, könnte die Abstimmung weniger „spitz“ finden.
- Super Duke R: stark, wenn es um schnelles Umsetzen von Fahrimpulsen geht. Schwäche: Bei längeren, eher entspannten Fahrten kann das sportliche Setup weniger nach „Erholung“ klingen als nach „Aktivität“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder bieten Bremsleistung auf hohem Niveau, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Bremsen, Gewicht und Fahrwerksgefühl. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn sportliches Bremsen und zügiges Umlenken gefragt sind.
Was im Vergleich auffällt
- V-Strom 1050 XT: Tendenz zu kontrollierbarer Verzögerung und gutem Gefühl für Dosierung.
- Super Duke R: Tendenz zu sehr direktem Ansprechverhalten, das sportliche Fahrer schnell begeistert.
Elektronik und Fahrmodi: Komfortfunktionen vs. Performance-Tools
Im Elektronikbereich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt stärker auf Unterstützung für Alltag und Tour, also auf ein System, das das Fahren über längere Zeit erleichtert. Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls moderne Assistenz und Fahrmodi, wirkt aber stärker wie ein Werkzeugkasten für dynamische Fahrweise. Das bedeutet: Beide helfen, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- V-Strom 1050 XT: Vorteil, wenn die Elektronik das Motorrad „einfacher“ macht – besonders bei wechselndem Wetter oder wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich geplant ist. Schwäche: Wer ausschließlich auf maximale Performance-Feinabstimmung aus ist, könnte die Abstimmung weniger „aggressiv“ empfinden.
- Super Duke R: Vorteil, wenn Fahrmodi und Systeme als Teil des sportlichen Erlebnisses genutzt werden. Schwäche: Wer sehr entspannt fährt, nutzt die Performance-Einstellungen oft nicht vollständig.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt auf Touren oft entspannter: Der Körper kann über längere Zeit stabil bleiben, was besonders bei langen Autobahnabschnitten oder Tagesetappen spürbar wird. Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf eine sportlichere Haltung, die das Motorrad schneller „aktiv“ macht. Das ist auf kurzen, dynamischen Strecken ein Vorteil, kann aber bei sehr langen Fahrten stärker fordern.
Was das für den Alltag bedeutet
- V-Strom 1050 XT: besser geeignet, wenn häufig lange Strecken gefahren werden oder wenn Komfort im Vordergrund steht.
- Super Duke R: besser geeignet, wenn die Fahrten öfter kurz, kurvig und mit klarer sportlicher Absicht geplant sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Autobahn und Tour
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reise- und Allrounder gedacht: Sie passt gut zu Pendelstrecken, längeren Fahrten und auch zu Touren, bei denen das Motorrad nicht nur für eine Art von Straße gedacht ist. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf die Straße als Bühne fokussiert: Sie fühlt sich besonders dort richtig an, wo es fließt, wo Kurven kommen und wo man das Potenzial des Motors regelmäßig abrufen möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- V-Strom 1050 XT: stark als „Ein-Motorrad-für-viele-Zwecke“-Lösung. Schwäche: Wer ausschließlich sportliche Nacktheit und maximale Direktheit sucht, könnte den Adventure-Charakter als weniger „pur“ empfinden.
- Super Duke R: stark für Fahrspaß und sportliche Dynamik. Schwäche: Für sehr lange, entspannte Touren oder für häufiges Fahren mit Fokus auf Ruhe kann die Ausrichtung weniger passend sein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Tourenkomfort, Alltagstauglichkeit und eine breite Einsatzfähigkeit kombiniert. Die KTM 1290 Super Duke R ist die Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem auf der Straße für ein intensives, direktes Fahrgefühl sorgen soll.
Typische Käuferprofile
- V-Strom 1050 XT: ideal für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf souveräne Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
- Super Duke R: ideal für Fahrer, die Kurven und Dynamik lieben, die Reaktion des Motors und das sportliche Handling spüren möchten und Fahrten oft mit klarer Performance-Absicht planen.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für Alltag und Tour gesucht wird, das Komfort, Stabilität und eine breite Einsatzfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig lange Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und ein berechenbares Gesamtpaket bevorzugt, findet in der V-Strom 1050 XT einen starken Begleiter. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen den Vergleich, wenn sportliche Direktheit, agiles Handling und ein besonders intensives Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Langstrecken-Entspannung. Für kurvige Strecken, dynamische Ausfahrten und Fahrer, die das Potenzial des Motors regelmäßig ausreizen wollen, passt die Super Duke R deutlich besser. Kurz gesagt: V-Strom für Vielseitigkeit und Tourkomfort, Super Duke R für puren Straßen-Fahrspaß und sportliche Dynamik.