| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs Royal Enfield Goan Classic 350: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, steckt darin oft genau die richtige Entscheidungshilfe. Der Vergleich Suzuki V-Strom 1050 XT gegen die Royal Enfield Goan Classic 350 zeigt sehr klar, wie stark sich Einsatzbereich, Fahrgefühl und Anspruch an das Motorrad unterscheiden können. Während die Suzuki als Reise- und Allroundmaschine gedacht ist, steht bei der Royal Enfield das klassische, entspannte Fahrgefühl im Vordergrund. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag und die eigenen Touren zu finden.
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Allrounder vs. Retro-Alltag
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind – gern auch über längere Strecken – und dabei Wert auf Ruhe, Stabilität und eine Ausstattung legen, die das Fahren erleichtert. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen wirkt wie ein bewusstes Gegenprogramm: kompakt, charaktervoll und mit einem Fokus auf entspanntes Cruisen. Sie ist besonders interessant, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und gelegentliche Ausfahrten im Mittelpunkt stehen.
Motor und Fahrgefühl: Leistungsanspruch trifft auf Charakter
Wie sich die Motoren im Alltag unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki steht für mehr Reserven. Das merkt man vor allem dann, wenn es zügiger werden soll oder wenn Strecken mit Steigungen, Überholvorgängen oder wechselndem Tempo anstehen. Die V-Strom 1050 XT wirkt dabei souverän und „arbeitet“ gleichmäßig, statt ständig nach Drehzahl zu verlangen.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt dagegen auf ein anderes Erlebnis. Der Motor liefert nicht den gleichen Durchzug wie die große Suzuki, dafür fühlt sich das Fahren oft ruhiger und weniger „angespannt“ an. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen entsteht ein angenehmes Tempo, bei dem der Charakter des Motorrads im Vordergrund steht. Wer bewusst nicht auf maximale Dynamik aus ist, sondern auf Fahrspaß durch Gelassenheit, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und die Fähigkeit, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Schwäche kann sein, dass sie für sehr kurze, langsame Fahrten „zu viel Motorrad“ sein kann – vor allem, wenn das Budget oder die Handlichkeit im engen Umfeld stärker gewichtet wird.
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke ist der charmante, unkomplizierte Fahrstil und das angenehme Tempo im Alltag. Schwäche ist, dass bei höheren Ansprüchen an Beschleunigung und Reserven schneller Grenzen spürbar werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Leichtigkeit im Alltag
Beim Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen Reise- und Retro-Konzept. Die Suzuki V-Strom 1050 XT vermittelt vor allem das Gefühl von Stabilität. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wind und Tempo zusammenkommen – bleibt die Maschine ruhig. Das macht sie besonders attraktiv für längere Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad im Gleichgewicht zu halten.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt ihre Stärken eher in der Leichtigkeit aus. Sie wirkt im Stadtverkehr oft handlicher und lädt dazu ein, entspannt zu fahren. In engen Bereichen und bei häufigen Richtungswechseln ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Wer sportlich ambitioniert fährt oder regelmäßig sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird bei der kleineren Maschine schneller an Grenzen stoßen.
Komfort und Sitzgefühl: Langstrecke vs. entspanntes Cruisen
Wie sich Komfort anfühlt
Die Suzuki ist klar auf Komfort ausgelegt. Das merkt man daran, dass sie das Fahren über längere Zeit „glatter“ macht: Das Motorrad unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise, und die Ergonomie ist auf Tourenbetrieb ausgelegt. Gerade wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, ist das ein großer Pluspunkt.
Die Royal Enfield setzt auf ein anderes Komfortverständnis: Sie ist weniger auf „Dauer-Tempo“ optimiert, sondern auf ein angenehmes, klassisches Fahrerlebnis. Das Sitzgefühl und die Art, wie die Maschine auf kleine Impulse reagiert, passen gut zu kurzen bis mittleren Strecken. Für viele Fahrten im Alltag ist das genau richtig.
Stärken und Schwächen
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärke ist der Tourenkomfort und die entspannte Langstrecken-Performance. Schwäche kann sein, dass die größere Bauart und das Reise-Setup in der Stadt weniger „spielerisch“ wirken.
- Royal Enfield Goan Classic 350: Stärke ist das unkomplizierte, alltagstaugliche Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei langen Etappen und höherem Tempo der Fokus weniger auf maximaler Ausdauer liegt.
Ausstattung und Alltag: Technik-Fokus vs. klassischer Stil
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist stärker auf moderne Reiseanforderungen ausgerichtet. Das bedeutet in der Praxis: mehr Komfortfunktionen, ein klarer Fokus auf Sicherheit und eine Ausstattung, die das Motorrad für verschiedene Situationen rüstet – vom Pendeln bis zur großen Tour.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt dagegen auf den klassischen Charakter. Das kann man als Stärke sehen, weil es das Motorrad „ehrlich“ und nahbar macht. Wer Technik-Fülle nicht zwingend braucht, sondern lieber ein Motorrad fährt, das sich wie ein Stück Motorradkultur anfühlt, wird das genießen. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass der Ausstattungsfokus weniger auf Hightech und mehr auf Stil und Fahrgefühl liegt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Passend für Tourenfahrer und Vielreisende
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen. Wer gern plant, packt, losfährt und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Suzuki einen starken Begleiter. Auch wenn häufig Autobahn- oder zügige Landstraßenabschnitte dabei sind, spielt die Suzuki ihre Reserven aus.
Passend für Stadt, Einsteiger und entspannte Ausfahrten
Die Royal Enfield Goan Classic 350 passt hervorragend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Wege, Stadtverkehr, gemütliche Landstraßen und ein Motorrad, das nicht nach „Leistung um jeden Preis“ verlangt. Für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das leicht zu handhaben ist und Spaß macht, ohne ständig zu fordern, ist die Royal Enfield oft eine sehr stimmige Option. Auch wer einfach Lust auf Retro-Feeling und unkompliziertes Cruisen hat, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Touren suchen: mehr Reserven, stabileres Langstrecken-Gefühl und eine Ausstattung, die das Fahren über längere Zeit angenehm macht. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig weitere Strecken planen, auch bei Tempo und Bedingungen flexibel bleiben wollen und Komfort sowie Sicherheit höher gewichten.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 punktet dagegen dort, wo Alltag und entspanntes Fahren zählen: Stadt, kurze bis mittlere Ausfahrten und ein Motorradcharakter, der nicht auf maximale Dynamik, sondern auf Fahrspaß durch Ruhe und Stil setzt. Wer ein leicht zu handhabendes Bike sucht, das sich unkompliziert anfühlt und Freude am klassischen Look vermittelt, trifft mit der Royal Enfield eine sehr passende Entscheidung.