UVP 15.569 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 15.595 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 20.119 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 14.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025

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Pro und Kontra

Pro:
  • technische Ausstattung volle Hütte
  • souveränes Fahrgefühl
  • stattliche Erscheinung
  • schöner 2 Zylindersound
  • kräftiger Motor
  • gute Bremsen
Kontra:
  • komplizierte Bedienung
  • etwas schwer
Pro:
  • eigenständige Optik
  • gute Ausstattung
  • souveräner Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • da fällt uns nix ein ...
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.555mm
Länge2.265mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.470mm
Gewicht223kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.410mm
Gewicht243kg
Radstand1.570mm
Länge2.305mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 835-855 mm
Höhe1.475mm
Gewicht219kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 854-874 mm
Höhe1.385mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartV2 4-Takt 90 Grad
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung700mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum1.084ccm
Hub82mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung107 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite408km
Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung102 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.199km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite500km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenAlu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Marzocchi Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 180)mm
Federung hintenMarzocchi Zentralfederbein, elektronisch einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenShowa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenSchwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70-18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 220)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 215)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel, Radial-Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.490 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Schwarz, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr? 
 
Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.469 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • Farben: Schwarz-Weiß-Gelb

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Motorradvergleich: Suzuki V-Strom 1050 vs Triumph Tiger 900 GT Pro vs Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs Husqvarna Norden 901 vs Kawasaki Versys 1000 S vs KTM 890 Adventure

Wer sich für ein Adventure-Bike interessiert, sucht meist zwei Dinge gleichzeitig: souveräne Alltagstauglichkeit und genug Reserven für längere Touren – gern auch abseits der perfekten Asphaltstraße. Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich die hier verglichenen Modelle. Der Vergleich zwischen Suzuki V-Strom 1050, Triumph Tiger 900 GT Pro, Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports, Husqvarna Norden 901, Kawasaki Versys 1000 S und KTM 890 Adventure zeigt, wie unterschiedlich die Hersteller das Thema „Reiseenduro“ interpretieren: von komfortorientiert und leicht zugänglich bis hin zu sportlich-wendig und klar auf Fahrspaß getrimmt.

Grundcharakter: Tourer, Allrounder oder sportliches Adventure?

Schon beim ersten Blick auf die Ausrichtung wird klar: Nicht jedes Bike will dieselbe Rolle übernehmen. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports wirkt wie die „große“ Reiseenduro – mit Fokus auf Langstrecke, Stabilität und einem Gesamtpaket, das auch bei längeren Etappen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Die Kawasaki Versys 1000 S steht dagegen stärker für die komfortable Reise auf der Straße: viel Leistung, entspannte Ergonomie und ein Setup, das sich auch bei flotterem Tempo kontrolliert anfühlt.

Die Suzuki V-Strom 1050 positioniert sich als klassischer Allrounder: nicht zu speziell, dafür in vielen Situationen stimmig. Die Triumph Tiger 900 GT Pro setzt auf eine moderne, gut ausgestattete Touring-Philosophie und kombiniert Alltagstauglichkeit mit einem klaren Anspruch an Fahrgefühl. Die Husqvarna Norden 901 bringt mehr „Adventure-Feeling“ in die Mitte des Segments: agil, charaktervoll und mit einer sportlichen Note, die Lust auf kurvige Strecken macht. Die KTM 890 Adventure schließlich ist der Vertreter, der am ehesten nach „Fahrspaß zuerst“ klingt – mit einem Setup, das sich auch abseits der Komfortzone wohlfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

In der Praxis zählt weniger die reine Zahl, sondern wie der Motor die Situation abdeckt: Anfahren, gleichmäßiges Beschleunigen, Durchzug bei Überholmanövern und das Verhalten bei wechselnder Last. Die Modelle mit größerem Hubraum und touringorientiertem Charakter zeigen häufig den Vorteil, dass sie bei moderaten Drehzahlen souverän wirken und weniger „nach Drehzahl verlangen“. Das ist besonders auf langen Strecken spürbar, wenn der Rhythmus gleichmäßiger bleiben soll.

Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und die Kawasaki Versys 1000 S spielen hier ihre Stärken aus: Der Antrieb wirkt oft wie ein „Drehmoment-Polster“, das auch bei Gepäck oder längeren Etappen entspannt unterstützt. Die Suzuki V-Strom 1050 liegt ebenfalls auf der tourentauglichen Seite, ohne dabei zu schwerfällig zu werden. Die Triumph Tiger 900 GT Pro kann dagegen mit einem lebendigeren Charakter überzeugen: Der Motor fühlt sich oft direkter an, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß macht.

Bei Husqvarna Norden 901 und KTM 890 Adventure steht das „Ansprechverhalten“ stärker im Vordergrund. Beide wirken häufig agiler, was sich besonders beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren auf wechselndem Untergrund bemerkbar macht. Wer häufig zwischen Landstraße, Baustellen und kurzen Offroad-Abschnitten pendelt, spürt hier den Vorteil.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Der größte Unterschied zwischen den Bikes zeigt sich meist im Fahrwerk und in der Art, wie das Motorrad Kurven „liest“. Die Honda Africa Twin Adventure Sports wirkt tendenziell stabil und souverän – ein Plus, wenn lange Strecken, Seitenwind oder unruhige Fahrbahnen mitspielen. Auch die Kawasaki Versys 1000 S zielt auf kontrollierte Stabilität: Sie vermittelt Vertrauen, wenn das Tempo steigt oder wenn die Strecke nicht ganz so glatt ist, wie man es sich wünscht.

Die Suzuki V-Strom 1050 ist häufig ein guter Kompromiss aus Komfort und Kontrolle. Sie bleibt leicht zu fahren, ohne das Gefühl zu verlieren, dass das Motorrad auch „mitarbeitet“. Die Triumph Tiger 900 GT Pro kann in vielen Situationen mit einem ausgewogenen Setup punkten: nicht nur bequem, sondern auch spürbar handlich, wenn die Straße enger wird.

Die Husqvarna Norden 901 und die KTM 890 Adventure bringen mehr Agilität in die Kurve. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen zügigem Fahren und kurzen Offroad-Passagen. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem auf maximalen Komfort und „große Reise-Ruhe“ setzt, wird bei diesen sportlicheren Charakteren eventuell mehr Feintuning am eigenen Fahrstil oder an der Beladung brauchen.

Elektronik und Assistenz: Komfort im Kopf, Sicherheit auf der Strecke

Moderne Adventure-Bikes sind heute stark elektronisch geprägt. Im Vergleich zeigt sich: Alle Modelle bieten sinnvolle Helfer, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und die Triumph Tiger 900 GT Pro wirken oft wie „Touring mit Assistenz“ – mit Systemen, die das Fahren bei wechselnden Bedingungen erleichtern und das Motorrad berechenbarer machen.

Die Suzuki V-Strom 1050 ist ebenfalls gut aufgestellt, ohne dabei zu überladen zu wirken. Die Kawasaki Versys 1000 S setzt auf ein Paket, das vor allem auf der Straße Sicherheit und Komfort betont. Bei Husqvarna Norden 901 und KTM 890 Adventure steht die Elektronik häufig im Dienst eines dynamischen Fahrgefühls: Sie unterstützt, ohne den Charakter zu „glätten“.

Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie: Wo Touren wirklich beginnen

Auf langen Etappen entscheidet oft Kleinkram: Winddruck, Sitzposition, Beinfreiheit, Handgelenkswinkel und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Honda Africa Twin Adventure Sports und die Kawasaki Versys 1000 S sind in diesem Bereich besonders interessant, weil sie häufig auf entspannte Langstrecken ausgelegt sind. Der Windschutz und die Gesamthaltung wirken darauf abgestimmt, dass auch nach mehreren Stunden noch Konzentration da ist.

Die Triumph Tiger 900 GT Pro punktet oft mit einem stimmigen Touring-Setup: bequem genug für den Alltag, aber nicht so „weich“, dass das Motorrad bei sportlicherem Fahren die Linie verliert. Die Suzuki V-Strom 1050 ist ebenfalls angenehm zu fahren und gilt als unkompliziert im Handling – ein Vorteil, wenn nicht jedes Detail perfekt eingestellt werden soll.

Die Husqvarna Norden 901 und die KTM 890 Adventure bieten häufig eine sportlichere Sitz- und Fahrhaltung. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Gewinn sein, während bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei viel Wind die persönliche Einstellung (Windschutz, Sitzposition, ggf. Zubehör) stärker ins Gewicht fällt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Suzuki V-Strom 1050: Der ruhige Allrounder

Die Suzuki V-Strom 1050 ist stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen funktioniert: Stadt, Landstraße und Touren mit Gepäck. Die Schwäche liegt selten im Grundkonzept, eher darin, dass sie nicht ganz so „charismatisch“ oder sportlich wirkt wie die stärker fahrspaßorientierten Modelle. Wer maximale Agilität sucht, findet diese eher bei Husqvarna Norden 901 oder KTM 890 Adventure.

Triumph Tiger 900 GT Pro: Touring mit Charakter

Die Triumph Tiger 900 GT Pro kombiniert Komfort und moderne Elektronik mit einem lebendigen Fahrgefühl. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn nicht nur geradeaus gefahren wird, sondern auch Kurven und wechselnde Strecken dazugehören. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus stärker auf „Touring-Feeling“ liegt als auf kompromissloser Offroad-Extremität – dafür ist sie aber oft im Alltag sehr stimmig.

Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports: Die große Reiseenduro

Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports spielt ihre Stärke aus, wenn lange Strecken, Gepäck und wechselnde Bedingungen im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt oft wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das Ruhe und Kontrolle liefert. Die mögliche Schwäche: Wer sehr leichtfüßig und maximal agil unterwegs sein möchte, könnte die Charakteristik als etwas weniger „spontan“ empfinden als bei den leichteren, sportlicheren Alternativen.

Husqvarna Norden 901: Agil, modern, adventure-lastig

Die Husqvarna Norden 901 ist interessant, wenn das Motorrad nicht nur bequem sein soll, sondern auch auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise Spaß macht. Die Stärke liegt in der Agilität und im „Adventure-Drive“. Als Schwäche kann sich ergeben, dass bei sehr langen, windigen Autobahnpassagen oder bei maximaler Komfortpriorität das Setup stärker individuell abgestimmt werden muss als bei den klar tourorientierten Modellen.

Kawasaki Versys 1000 S: Komfort und Leistung für die Straße

Die Kawasaki Versys 1000 S ist ein starkes Straßen-Touring-Bike. Sie wirkt oft souverän bei höheren Geschwindigkeiten und vermittelt ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo es wirklich „offroad-lastig“ wird: Dann zählen Handling und Gewichtsempfinden stärker, und die sportlicheren Adventure-Modelle können sich im Gelände leichter anfühlen.

KTM 890 Adventure: Fahrspaß mit Offroad-Ambition

Die KTM 890 Adventure ist die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die Reise, sondern auch für dynamisches Fahren und gelegentliche Offroad-Momente gemacht sein soll. Die Stärke liegt im agilen Charakter und im direkten Ansprechverhalten. Als mögliche Schwäche kann gelten, dass der Komfortanspruch auf langen, gleichmäßigen Strecken stärker vom persönlichen Setup abhängt als bei den „großen“ Tourern.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Tour am häufigsten gefahren wird. Wer vor allem lange Strecken plant, viel Autobahn oder Landstraße fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports oder der Kawasaki Versys 1000 S häufig die passendste Basis. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht auf eine Disziplin festnageln lässt und im Alltag unkompliziert bleibt, liegt mit der Suzuki V-Strom 1050 oft richtig.

Für eine Mischung aus Komfort, moderner Ausstattung und einem spürbar lebendigen Fahrgefühl ist die Triumph Tiger 900 GT Pro spannend. Wer dagegen mehr Agilität und ein klar sportliches Adventure-Feeling bevorzugt, sollte Husqvarna Norden 901 oder KTM 890 Adventure in den Fokus nehmen – besonders dann, wenn Kurven, wechselnder Untergrund und gelegentliche Offroad-Abschnitte regelmäßig vorkommen.

Fazit:

Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die beste Wahl für lange Reisen, viel Gepäck und Fahrer, die vor allem Ruhe, Stabilität und souveräne Kontrolle suchen. Die Kawasaki Versys 1000 S passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortablem Touring auf der Straße liegt und Leistung sowie Fahrstabilität im Vordergrund stehen. Wer ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren sucht, ohne ständig Kompromisse zu spüren, trifft mit der Suzuki V-Strom 1050 meist eine sehr sichere Entscheidung.

Die Triumph Tiger 900 GT Pro empfiehlt sich, wenn Touring-Qualitäten mit einem lebendigen Fahrgefühl und moderner Elektronik zusammenkommen sollen. Mehr Agilität und ein stärker adventure-orientiertes Fahrverhalten bieten Husqvarna Norden 901 und KTM 890 Adventure: ideal für Kurven, dynamisches Fahren und gelegentliche Offroad-Momente. Kurz gesagt: Für „große Reise und Gelassenheit“ eher Honda, für „Straßen-Touring mit Komfort“ eher Kawasaki, für „Allround ohne Drama“ eher Suzuki, für „Touring mit Charakter“ eher Triumph und für „Agilität & Fahrspaß“ eher Husqvarna oder KTM.

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