| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
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Suzuki V-Strom 800 DE vs. BMW R 1250 GS Adventure: Welches Reiseenduro passt besser?
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen besonders häufig im Raum: Suzuki V-Strom 800 DE und BMW R 1250 GS Adventure. Beide Modelle sind für lange Touren gebaut, beide wirken auf den ersten Blick wie „Alleskönner“ – und doch unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Konzept und Schwerpunkt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: pragmatisch vs. Premium-Langstrecke
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist eher als vielseitiger Reisebegleiter gedacht: Sie soll sich im Alltag leicht anfühlen, auf Landstraßen souverän wirken und auch abseits der Komfortzone nicht sofort „zu viel“ sein. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und einem Motor, der Touren entspannt möglich macht.
Die BMW R 1250 GS Adventure verfolgt dagegen das klassische GS-Prinzip: maximaler Reiseanspruch, viel Komfort und ein starkes Paket aus Elektronik und Ausstattung. Die Adventure-Version ist dabei auf lange Distanzen und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Wer häufig große Strecken fährt oder Touren plant, bei denen alles „irgendwie klappen muss“, findet hier ein sehr konsequent auf Langstrecke getrimmtes Motorrad.
Motor & Antrieb: wie sich Leistung und Charakter anfühlen
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber der Motorcharakter spielt eine große Rolle. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich oft zugänglicher: Sie lässt sich in vielen Situationen ruhig und kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour aus Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen gemischt besteht.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es um souveräne Beschleunigung und gleichmäßiges Dahingleiten über längere Zeit geht. Der Antrieb wirkt auf Reise ausgelegt: Gas geben fühlt sich in der Regel sehr harmonisch an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Tempo stabil in der Linie. Je nach Fahrstil kann das dazu führen, dass die BMW sich wie „große Maschine“ anfühlt – nicht unbedingt schwerfällig, aber klar auf Komfort und Reserven getrimmt.
Stärken & Schwächen im Antriebskonzept
- Suzuki V-Strom 800 DE: Stärke ist die unkomplizierte Fahrbarkeit und der entspannte Umgang im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlich ambitionierten Passagen das „letzte“ Gefühl von Premium-Reserve nicht ganz so dominant wirkt wie bei der GS.
- BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist das Reisegefühl mit viel Durchzug und stabiler Performance über Distanz. Schwäche ist, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Ausstattung im Handling stärker „nach Premium“ verlangt – wer sehr leichtfüßig und spontan fahren will, merkt das eher.
Fahrwerk & Handling: wie leicht sich die Tour anfühlt
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich oft agiler: Sie lässt sich in Kurven zügig positionieren und vermittelt ein Gefühl von „einfach machen“. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder wenn die Strecke ständig wechselt, ist das ein echter Vorteil. Auch bei moderatem Tempo bleibt die Kontrolle angenehm direkt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Auf längeren Autobahn- und Landstraßenabschnitten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, federt souverän ab und vermittelt Sicherheit. In engen Kehren oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten kann das Handling jedoch weniger „leicht“ wirken als bei der Suzuki – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil die Adventure-Philosophie mehr Masse und mehr Reiseausstattung mitbringt.
Kurven, Geradeauslauf und Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerkswirkung zeigt sich: Die Suzuki ist häufig die Wahl, wenn das Motorrad auch mal spontan für kürzere Touren genutzt wird und man sich schnell „eingrooven“ möchte. Die BMW ist häufig die Wahl, wenn der Fokus auf langen Etappen liegt, bei denen Komfort, Ruhe und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität.
Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist bei Reiseenduros längst Standard – aber die Ausprägung macht den Unterschied. Die Suzuki V-Strom 800 DE bietet moderne Unterstützung, die sich in der Regel gut in den Fahralltag integrieren lässt. Das Ziel ist, das Motorrad berechenbar zu machen und Fahrspaß nicht durch zu viel „Systemgefühl“ zu bremsen.
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt hier klar auf ein sehr umfassendes Paket. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert oft davon, dass das Motorrad sehr fein abgestimmt wirkt. Die Kehrseite: Je mehr Assistenz und je mehr Komfortfunktionen vorhanden sind, desto stärker wird das Motorrad zu einem „System“ – und nicht jeder möchte sich im Alltag so stark auf Technik verlassen.
Stärken & Schwächen der Elektronik
- Suzuki: Stärke ist die intuitive Nutzbarkeit und die klare Linie im Fahrgefühl. Schwäche ist, dass der Funktionsumfang im Vergleich nicht ganz so „maximal“ wirkt wie bei der GS Adventure.
- BMW: Stärke ist die sehr starke Unterstützung und das Premium-Gefühl auf Tour. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch komplexer wirkt und mehr „Premium-Anspruch“ an die Nutzung stellt.
Ergonomie & Windschutz: Sitzgefühl entscheidet über lange Strecken
Auf langen Touren ist Ergonomie oft wichtiger als jede Zahl. Die Suzuki V-Strom 800 DE zielt darauf, eine bequeme, alltagstaugliche Sitzposition zu ermöglichen. Das hilft besonders, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus wechselnden Abschnitten. Auch bei längeren Fahrten bleibt das Motorrad in der Regel gut beherrschbar, ohne dass man sich ständig neu „sortieren“ muss.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist stark im Bereich Langstreckenkomfort. Gerade der Windschutz und das Gesamtpaket aus Touring-Ausstattung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auf Distanz sehr erwachsen anfühlt. Wer viel reist und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchte, findet hier häufig den größeren Komfortvorteil.
Für wen fühlt sich was besser an?
Die Suzuki passt oft besser, wenn eine Tour „beweglich“ bleiben soll und man sich nicht zu sehr auf ein reines Langstrecken-Setup festlegen möchte. Die BMW passt oft besser, wenn der Schwerpunkt auf maximalem Reisegefühl liegt – inklusive Komfort, Ruhe und dem Anspruch, dass das Motorrad auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt.
Reichweite, Verbrauch & Praxis: wie gut planen sich Touren?
Bei Reiseenduros zählt die Praxis: Tankstopps, Reichweite und das Gefühl, wie planbar die Strecke ist. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder grundsätzlich tourentauglich sind. Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn größere Reichweiten und ein „ich fahre einfach weiter“-Gefühl wichtiger sind. Die Suzuki V-Strom 800 DE punktet dagegen oft mit einem ausgewogeneren Alltagsansatz: Sie wirkt häufig so, dass sich auch gemischte Touren ohne großen Planungsstress fahren lassen.
Wichtig ist: Die tatsächliche Reichweite hängt stark von Fahrstil, Beladung und Streckenprofil ab. Dennoch lässt sich im Vergleich festhalten, dass die BMW stärker auf „große Etappen“ ausgelegt ist, während die Suzuki eher das „flexible Reisen“ unterstützt.
Offroad & Schotter: wer ist wofür besser?
Beide Motorräder sind Reiseenduros und damit grundsätzlich für Schotter und unbefestigte Strecken geeignet. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man auch mal ohne großes Zeremoniell auf gemischten Strecken bewegt. Das kann besonders dann passen, wenn die Tour nicht nur aus „geplanten Offroad-Passagen“ besteht, sondern wenn sich die Strecke unterwegs verändert.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist ebenfalls für Offroad geeignet, aber mit einem klaren Fokus auf Kontrolle, Komfort und Sicherheit bei wechselnden Bedingungen. Wer häufig auf Schotter unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, profitiert oft von der stabilen Gesamtabstimmung. Gleichzeitig kann die Adventure-Ausrichtung dazu führen, dass man im sehr technischen Gelände mehr Aufwand spürt als bei einem leichteren, agiler ausgelegten Motorrad.
Preis-Leistung & Gesamtkonzept: worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
Beim Vergleich zählt nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch das Gesamtkonzept: Ausstattung, Elektronik, Komfort und der geplante Einsatz. Die Suzuki V-Strom 800 DE ist häufig die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das vielseitig ist, sich im Alltag gut bewegt und auf Touren nicht zu „kompliziert“ wirkt. Sie bietet ein stimmiges Gesamtpaket für viele Fahrprofile.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist häufig die bessere Wahl, wenn der Anspruch klar Richtung Premium-Langstrecke geht: viel Komfort, sehr starke Unterstützung durch Elektronik und ein Motorrad, das für große Reisen gemacht ist. Wer häufig weit fährt oder Touren plant, bei denen Komfort und Stabilität Priorität haben, findet hier ein sehr überzeugendes Konzept.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist oft die passendere Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf Landstraßen agiler wirkt und auch bei gemischten Touren schnell Spaß macht. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht positionieren lässt und nicht nur für lange Etappen, sondern auch für spontane Ausfahrten ideal ist, findet in der Suzuki häufig den besseren Fit.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn lange Strecken, hoher Komfort und ein sehr starkes Elektronik- und Touring-Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Für Fahrten, bei denen Ruhe, Stabilität und ein „einfach weiterfahren“-Gefühl wichtiger sind als maximale Agilität, ist die GS Adventure meist die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Suzuki für flexibles, alltagstaugliches Reisen – BMW für Premium-Langstrecke und maximale Reiseausrichtung.