| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
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Suzuki V-Strom 800 DE vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 DE und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die V-Strom 800 DE steht für den pragmatischen Allround-Ansatz: tourentauglich, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu machen. Die CB 1000 R dagegen ist deutlich stärker auf den urbanen und sportlich-eleganten Charakter ausgerichtet – ein Naked Bike, das sich nach Kurven anfühlt und optisch wie technisch auf „Show“ getrimmt wirkt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei lohnt sich der Blick auf Fahrgefühl, Ergonomie, Fahrwerkseigenschaften, Elektronik und den typischen Einsatzbereich.
Charakter und Einsatzprofil: Tourenmaschine vs. Naked-Statement
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das lange Strecken gut verträgt. Die aufrechte Sitzhaltung, die Tourenorientierung und die Art, wie das Bike mit wechselnden Straßenverhältnissen umgeht, machen sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve, sondern auch die Strecke dazwischen zählt. Wer regelmäßig pendelt und am Wochenende spontan Richtung Landstraße oder Berge fährt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird: in der Stadt, auf kurzen Ausfahrten und auf Strecken, bei denen man das Motorrad spüren möchte. Der Fokus liegt auf direktem Feedback, agilerem Handling und einem Fahrgefühl, das eher „naked“ und weniger „reiseenduro“ ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und optisch wie technisch nach Performance aussieht, wird sich mit der CB 1000 R schnell anfreunden.
Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die V-Strom 800 DE wirkt in der Praxis oft wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und dabei gut dosierbar bleibt. Das macht sie besonders angenehm, wenn Tempo und Verkehrslage wechseln: Ampelstopps, zähflüssiger Verkehr, Überlandabschnitte und später die Landstraße – das Bike bleibt dabei souverän und entspannt.
Die CB 1000 R vermittelt dagegen eher das Gefühl, dass man das Motorrad „aktiv“ fahren möchte. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Maschine in Schräglage verhält, sorgen dafür, dass man schneller in den sportlichen Modus rutscht. Das ist ein Plus für alle, die Kurven nicht nur durchfahren, sondern genießen wollen – und die ein Naked Bike als Werkzeug für Dynamik sehen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Ergonomie. Die Suzuki V-Strom 800 DE bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das entlastet den Rücken und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn man nicht nach 60 Minuten schon wieder „runter will“. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt die Haltung stabil, was gerade auf Touren oder bei längeren Überlandetappen spürbar ist.
Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf eine sportlichere, kompakter wirkende Sitzhaltung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist klar: Die CB 1000 R will eher bewegt werden. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig, während sehr lange Fahrten je nach Körpergröße und Fahrstil anstrengender werden können. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich „direkt“ anfühlt, wird die Haltung der Honda als Vorteil sehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Stadt
Beim Fahrwerk zeigt sich das jeweilige Konzept. Die V-Strom 800 DE ist darauf ausgelegt, auch dann ruhig zu bleiben, wenn die Straße nicht perfekt ist. Schlaglöcher, grober Asphalt oder wechselnde Beläge werden weniger zum Thema, weil das Motorrad insgesamt auf Stabilität und kontrollierte Bewegung setzt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht nur die „schönste“ Route wählt, sondern auch mal die schnellere oder pragmatischere.
Die CB 1000 R wirkt im Vergleich agiler und „leichter“ im Handling. Das ist ein Vorteil in der Stadt: enge Passagen, häufiges Anfahren, Richtungswechsel und das ständige Manövrieren profitieren von einem Motorrad, das schnell auf Impulse reagiert. In flotten Kurven fühlt sich die Honda oft besonders lebendig an – allerdings hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie man die Maschine bewegt und wie man mit der sportlicheren Auslegung umgeht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass man ihnen im Alltag und bei sportlicherer Fahrweise vertrauen kann. Die Suzuki V-Strom 800 DE punktet dabei vor allem mit einem insgesamt souveränen Gefühl: Bremsen wirken berechenbar, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnder Belastung stabil. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer gleich fährt – etwa auf Touren mit Gepäck oder bei wechselndem Untergrund.
Die Honda CB 1000 R bringt ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl mit. Gerade bei zügiger Fahrweise kann das für mehr Kontrolle sorgen, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Wer häufig dynamisch fährt, wird die Honda als „direkt“ empfinden. Wer hingegen sehr entspannt unterwegs ist, merkt den Unterschied vor allem daran, wie fein sich die Honda dosieren lässt.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich interpretiert. Die V-Strom 800 DE wirkt in der Gesamtsumme wie ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit im Alltag priorisiert. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Regen, Temperaturwechsel, unterschiedliche Beläge – helfen elektronische Helfer dabei, dass das Motorrad berechenbar bleibt. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die das Motorrad nicht nur am Wochenende „ausführen“, sondern auch im Alltag nutzen.
Die Honda CB 1000 R setzt Elektronik eher in den Kontext von Fahrdynamik und sportlicher Unterstützung. Das kann bedeuten, dass man sich beim Fahren schneller „im Flow“ fühlt, weil das Motorrad die gewünschte Linie und das Tempo unterstützt. Für alle, die gern mit dem Gas arbeiten und das Motorrad aktiv bewegen, ist das ein Plus.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Sicht und Alltagspraxis
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram. Die Suzuki V-Strom 800 DE ist hier im Vorteil, weil sie als Reise- und Allround-Bike gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich für längere Fahrten vorbereitet: Windschutz, Sitzkomfort und die grundsätzliche „Tourenlogik“ machen das Motorrad besonders geeignet, wenn man regelmäßig unterwegs ist und nicht nur kurze Runden dreht. Auch das Thema Gepäck und Zubehör spielt bei der V-Strom typischerweise eine größere Rolle – das Bike ist dafür gemacht, mehr mitzunehmen.
Die Honda CB 1000 R ist im Alltag vor allem dann stark, wenn man das Motorrad als Lifestyle- und Spaßmaschine nutzt. In der Stadt wirkt sie oft unkompliziert, weil sie handlich ist und das Fahrgefühl schnell vermittelt, was gerade passiert. Wer allerdings regelmäßig große Touren mit viel Gepäck plant, wird die V-Strom-Philosophie vermutlich praktischer finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 800 DE
- Tourenorientierter Komfort für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Stabilität und Ruhe auch bei weniger perfekten Straßen
- Allround-Charakter für Alltag, Überland und spontane Ausflüge
- Elektronik als Sicherheits- und Komfortrahmen
Schwächen der Suzuki V-Strom 800 DE
- Wer ein sehr „leichtes“ Naked-Feeling sucht, könnte die V-Strom als weniger verspielt empfinden
- Für reine Stadt-Sprints ohne Tourenfokus wirkt der Reiseansatz manchmal „zu viel Motorrad“
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Agiles, direktes Handling mit viel Fahrgefühl
- Sportlicher Charakter für Kurven, kurze Ausfahrten und dynamische Fahrten
- Elektronik unterstützt sportliche Dynamik
- Optik und Haltung als klares Naked-Statement
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ergonomie je nach Fahrer weniger entspannend sein
- Wenn häufig Gepäck und Reiseplanung im Vordergrund stehen, ist die V-Strom-Logik meist praktischer
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das den Alltag genauso gut kann wie die Tour am Wochenende. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein berechenbares Gesamtpaket legt, bekommt hier ein Bike, das sich nicht auf eine einzige Disziplin festnagelt. Stattdessen ist die V-Strom ein echtes „Mach alles“-Motorrad: pendeln, längere Strecken, auch mal unebene Straßen – und dabei entspannt bleiben.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café richtet sich eher an alle, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Stadt, Landstraße, Kurven und ein Fahrgefühl, das schnell anspricht. Wer gern dynamisch fährt und ein Naked Bike möchte, das optisch und technisch nach Performance wirkt, findet in der CB 1000 R einen starken Partner.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Touren suchen. Der Reise- und Allround-Charakter zeigt sich in der insgesamt ruhigen Art, wie das Bike mit wechselnden Straßenverhältnissen umgeht, und in der ergonomischen Auslegung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig unterwegs ist, gern spontan plant und dabei Komfort sowie praktische Einsatzmöglichkeiten priorisiert, wird mit der V-Strom deutlich zufriedener sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café überzeugt dagegen dort, wo Fahrspaß und Agilität im Vordergrund stehen. Das Naked-Konzept, das direkte Ansprechverhalten und das sportliche Handling machen sie zur idealen Wahl für kurze bis mittlere Strecken, für dynamische Fahrten und für alle, die das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchten. Wer vor allem Kurven, Stadtverkehr und ein lebendiges Fahrgefühl sucht, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung.