| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Suzuki V-Strom 800 DE vs KTM 890 Adventure – Vergleich im Motorradtest
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher der pragmatische Reiseenduro-Ansatz sein – oder der deutlich sportlichere Charakter, der auch abseits der Straße Lust auf Tempo macht? Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: die Suzuki V-Strom 800 DE und die KTM 890 Adventure. Beide sind für Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Vergleichspunkte nicht nur nebeneinander gestellt, sondern gegeneinander abgewogen: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Elektronik und Assistenz, Ergonomie sowie der praktische Alltag mit Gepäck, Reichweite und Fahrkomfort. Dabei geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliche Adventure-Interpretation
Die Suzuki V-Strom 800 DE steht für einen ausgewogenen, tourentauglichen Ansatz. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Fahrgefühl, einer breiten Nutzbarkeit im Alltag und einer Linie, die auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, Kilometer zu sammeln – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die KTM 890 Adventure dagegen bringt spürbar mehr „Adventure-Sport“-DNA mit. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen stärker auf Dynamik, und das Motorrad lädt eher dazu ein, Kurven aktiv zu fahren oder auch mal die eine oder andere Schotterpassage mit mehr Schwung anzugehen. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird hier eher abgeholt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt in der Praxis häufig wie ein „Alltagsturbo“: Sie lässt sich meist angenehm dosieren, zieht gleichmäßig und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Gerade im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder bei konstantem Tempo ist das ein Vorteil, weil der Motor nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken stärker in der aktiven Gangart aus. Der Motor fühlt sich oft lebendiger an, reagiert direkter und macht es leichter, aus Kurven heraus zügig zu beschleunigen. Das ist nicht nur auf Asphalt spannend: Auf losem Untergrund kann die KTM dadurch dynamischer wirken, allerdings verlangt sie im Gegenzug auch mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung, wenn es rutschig wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki V-Strom 800 DE: Stärke ist die gleichmäßige, tourenorientierte Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht, wenn man sehr sportlich fahren möchte.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die dynamische Ansprechcharakteristik und das sportlichere Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „entspannt“ wirkt als die Suzuki.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für wechselnde Untergründe gedacht, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich oft wie die „ruhigere“ Wahl: Das Fahrwerk unterstützt eine stabile Linie, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Etappen gut kontrollierbar. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, wellige Landstraßen oder Autobahn mit wechselndem Belag – ist das ein echter Komfortfaktor.
Die KTM 890 Adventure ist tendenziell agiler und verspricht mehr „Direktheit“ in der Lenkansprache. In schnellen Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Richtungswechseln fühlt sich die KTM oft lebendiger an. Auf Schotter kann das ein Vorteil sein, weil man das Motorrad leichter „mitnimmt“. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup bei sehr langen, entspannten Fahrten subjektiv mehr Konzentration erfordern.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder lange Strecken geplant sind, punktet die Suzuki V-Strom 800 DE oft mit einem souveränen, gutmütigen Fahrgefühl. Wer dagegen öfter kurze, intensive Touren fährt, gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad auch abseits der Straße aktiv bewegt, findet in der KTM 890 Adventure häufig die passendere Basis.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die Suzuki V-Strom 800 DE setzt dabei stark auf eine alltagstaugliche Abstimmung: Traktionskontrolle, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen vor allem das Fahren leichter machen – ohne dass man ständig an Einstellungen denken muss. Das ist besonders dann angenehm, wenn unterschiedliche Fahrer oder wechselnde Bedingungen im Spiel sind.
Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls moderne Elektronik, wirkt aber in der Praxis oft „sportlicher“ in der Wirkung. Fahrmodi und Regelstrategien greifen spürbar, wenn man die Maschine dynamischer bewegt. Das kann ein Vorteil sein, weil es Sicherheit gibt, ohne das Fahrgefühl komplett zu „glätten“. Wer gern mit der Maschine arbeitet, wird das als Plus wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Suzuki: Stärke ist die unkomplizierte, tourenorientierte Bedienlogik. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Feinschliff“ weniger im Vordergrund steht.
- KTM: Stärke ist die spürbare Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren das Gefühl hat, mehr „Regelung“ zu spüren.
Ergonomie und Sitzkomfort: Für lange Tage unterschiedlich ausgelegt
Bei Adventure-Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour Spaß macht oder anstrengend wird. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich häufig auf Langstrecke ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl ruhig.
Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls Komfort, aber die Sitzposition und die gesamte Fahrhaltung wirken stärker auf aktive Kontrolle ausgelegt. Das ist besonders dann gut, wenn man häufig in Kurven arbeitet oder auf unebenem Untergrund die Position anpasst. Für sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen kann die subjektive Belastung je nach Körpergröße und Fahrstil variieren.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Fahrpraxis
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad im Stand oder in der Kurve anfühlt, sondern wie es sich mit Gepäck, bei wechselndem Tempo und auf unterschiedlichen Strecken verhält. Die Suzuki V-Strom 800 DE ist in dieser Hinsicht oft die „Touren-leichte“ Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell einpackt, startet und dann einfach fährt. Das macht sie besonders interessant für Reisen, bei denen nicht jede Etappe ein sportlicher Test sein soll.
Die KTM 890 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber sie lädt stärker dazu ein, die Tour als Mischung aus Asphalt und Offroad zu interpretieren – und dabei mehr Dynamik zuzulassen. Wer gern plant, aber auch spontan abbiegt, wird die KTM häufig als motivierender empfinden.
Stärken und Schwächen im Reiseeinsatz
- Suzuki V-Strom 800 DE: Stärke ist die entspannte Reise-Performance und die unkomplizierte Handhabung. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Motivation“ für sehr sportliche Passagen liefert.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die dynamische Vielseitigkeit und das aktive Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei reinem Langstrecken-Fokus stärker auf persönliche Ergonomie und Setup achten sollte.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki V-Strom 800 DE und KTM 890 Adventure hängt weniger von harten Fakten ab, sondern davon, wie die eigenen Touren typischerweise aussehen. Beide Motorräder sind stark – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Typische Profile
- Suzuki V-Strom 800 DE passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen, bei denen Komfort, gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein ruhiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Dynamik.
- KTM 890 Adventure passt besonders gut, wenn die Maschine öfter „gefordert“ wird: zügige Landstraßen, sportliche Kurven, gemischte Untergründe und ein Fahrstil, der das Motorrad aktiv einsetzt.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist die überzeugende Wahl für alle, die ein Adventure-Bike suchen, das sich vor allem durch entspannte Reise-Performance auszeichnet. Der Motor wirkt alltagstauglich und gleichmäßig, das Handling bleibt souverän, und die Ergonomie unterstützt lange Etappen. Wer häufig unterwegs ist, ohne jede Tour als sportliches Event zu planen, findet in der Suzuki meist den leichteren Einstieg in den „einfach fahren“-Modus.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik gefragt ist. Das Motorrad fühlt sich lebendiger an, reagiert direkter und macht Lust auf aktives Fahren – auf Asphalt ebenso wie auf Schotter. Wer gern Kurven dynamisch nimmt, öfter spontan abseits der Hauptstrecke unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für mehr Fahrspaß versteht, wird mit der KTM häufig glücklicher.
Kurz gesagt: Reisekomfort und ruhige Allround-Touren sprechen eher für die Suzuki V-Strom 800 DE, sportliche Dynamik und aktives Adventure-Fahren eher für die KTM 890 Adventure.