| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Suzuki V-Strom 800 DE vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei moderne Adventure-Tourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf langen Strecken bleibt und wie gut es mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Genau hier setzen der Suzuki V-Strom 800 DE und die Yamaha Tracer 9 GT Plus an. Beide sind auf vielseitige Nutzung ausgelegt – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Der Vergleich zeigt: Die V-Strom 800 DE wirkt wie ein pragmatischer Allrounder, der sich leicht in den Alltag einfügt und auf Touren zuverlässig funktioniert. Die Tracer 9 GT Plus spielt dagegen stärker die „Premium-Touring“-Karte: mehr Komfort, mehr Elektronik und ein Setup, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Wer welches Motorrad bevorzugt, hängt am Ende davon ab, ob eher unkompliziertes Fahren oder maximaler Komfort und Assistenz im Vordergrund steht.
Grundcharakter: Fahrgefühl und Einsatzprofil
V-Strom 800 DE: unkompliziert, robust, tourentauglich
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht, die sich nicht in den Vordergrund drängt. Das Fahrgefühl zielt auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit: Das Motorrad wirkt gutmütig, lässt sich zügig bewegen und bleibt dabei berechenbar. Gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße, Autobahn und gelegentlich auch Schotter – spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Tracer 9 GT Plus: komfortorientiert, souverän, „elektronisch“ unterstützt
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich von Beginn an „touring“ an: Der Fokus liegt auf ruhigem Geradeauslauf, angenehmer Ergonomie und einer Ausstattung, die das Fahren entspannter macht. Auf längeren Etappen zeigt sich, dass die GT Plus-Variante mehr als nur ein optisches Upgrade ist: Sie unterstützt den Fahrer spürbar dabei, den Fokus auf die Strecke zu legen statt auf ständiges Nachregeln.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber sie vermitteln den Charakter unterschiedlich. Die V-Strom 800 DE wirkt tendenziell „linearer“ und alltagstauglicher, wenn es um gleichmäßiges Tempo und entspanntes Beschleunigen geht. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anfahren, Landstraßenrhythmus und moderates Überholen gefragt sind.
Die Tracer 9 GT Plus bringt dagegen ein spürbar sportlicheres Ansprechverhalten mit, das sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn mehr Dynamik gefragt ist. In Kombination mit der Touring-Ausrichtung entsteht so ein Motorrad, das sich sowohl für ruhige Fahrten eignet als auch für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte. Der Unterschied zeigt sich weniger in „ob“ Leistung da ist, sondern wie sie nutzbar gemacht wird: Suzuki setzt stärker auf entspannte Verwendbarkeit, Yamaha auf souveräne Dynamik.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es um mehr als Federwege oder Einstellbereiche. Entscheidend ist, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, wie es in Kurven steht und wie leicht es sich in Richtungswechseln bewegen lässt.
Die V-Strom 800 DE punktet mit einem gutmütigen Handling. Sie vermittelt Vertrauen, wenn die Straße nicht perfekt ist, und bleibt auch bei wechselndem Untergrund kontrollierbar. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch aus „einfach mal schauen, was da noch geht“.
Die Tracer 9 GT Plus wirkt im Vergleich stärker auf Stabilität und Komfort getrimmt. In schnellen Passagen und bei längeren Autobahnabschnitten fühlt sie sich besonders ruhig an. In engen Kurven kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist eher „touring-souverän“ als „leichtfüßig-werdend“. Wer häufig sportlich kurvt und dabei viel Agilität erwartet, wird die Suzuki oft als unmittelbarer erleben. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, wird die Yamaha als entspannter wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Adventure-Tourer leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Tracer 9 GT Plus ist als GT Plus-Version deutlich stärker auf Komfort und Assistenz ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Fahrmodi, Traktions- und Stabilitätsunterstützung sowie die Art, wie das Motorrad das Fahren „glatter“ macht. Dadurch sinkt die mentale Last, vor allem bei wechselnden Bedingungen oder wenn man einfach nur Kilometer machen möchte.
Die V-Strom 800 DE bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber insgesamt weniger „überladen“. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die lieber direkt mit dem Motorrad arbeiten und die Elektronik als hilfreiche Basis sehen möchten – nicht als dominantes Element. In der Praxis bedeutet das: Yamaha fühlt sich in vielen Situationen wie ein „Assistent“ an, Suzuki eher wie ein „verlässlicher Begleiter“.
Windschutz, Ergonomie und Komfort: Wer macht lange Strecken leichter?
Auf Touren entscheidet oft Kleinkram: Winddruck, Sitzposition, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, ob man nach 300 Kilometern noch frisch ist.
Die Tracer 9 GT Plus spielt hier ihre Stärke aus. Der Windschutz und die insgesamt auf Touring ausgelegte Ergonomie sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger anstrengend anfühlt. Dazu kommt das Gefühl, dass die GT Plus-Ausstattung den Alltag glättet: weniger „ständiges Anpassen“, mehr „einmal einstellen und weiterfahren“.
Die V-Strom 800 DE ist ebenfalls bequem, aber der Fokus liegt stärker auf Funktionalität. Wer eine aufrechte Sitzposition mag und ein Motorrad sucht, das sich auch für gemischte Strecken gut eignet, wird die Suzuki als angenehm empfinden. Bei sehr langen Autobahnphasen kann die Yamaha jedoch den Komfortvorteil deutlicher ausspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Yamaha vermittelt durch ihre Gesamtabstimmung ein sehr souveränes Gefühl, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die Suzuki bleibt ebenfalls stabil und berechenbar, wirkt dabei aber eher „direkt“ und pragmatisch – als würde sie dem Fahrer klar zeigen, was passiert.
Für die Praxis heißt das: Wer viel mit hoher Reisegeschwindigkeit unterwegs ist, wird die Yamaha als besonders stressarm erleben. Wer dagegen häufig im Alltag bremst, an Ampeln startet und auch mal unruhigere Strecken fährt, wird die Suzuki als unkompliziert und verlässlich wahrnehmen.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Unterwegs-Feeling
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „geht mit Koffern“. Dazu gehören auch Windschutz, Sitzkomfort, die Art, wie das Motorrad beladen bleibt, und wie gut es sich im Alltag manövrieren lässt.
Die V-Strom 800 DE wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht nur auf der perfekten Route bleibt. Sie ist ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“ – und das auch mit Gepäck eine solide Basis bietet. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls reisetauglich, aber stärker auf „komfortables Reisen“ ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtgefühl: weniger Vibrationen im Alltag, mehr Ruhe, mehr Unterstützung durch die Ausstattung.
Wenn die Reiseplanung häufig aus langen Etappen besteht, ist die Yamaha oft die entspanntere Wahl. Wenn die Tour dagegen abwechslungsreicher ist – mit Nebenstraßen, wechselndem Untergrund und spontanen Abstechern – spielt die Suzuki ihre Stärken besonders gut aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 800 DE
- Allround-Charakter: leicht in den Alltag integrierbar, ohne dass man ständig „anpassen“ muss.
- Pragmatisches Fahrgefühl: kontrolliert, berechenbar und gutmütig auf gemischten Strecken.
- Touren mit Abwechslung: besonders interessant, wenn nicht nur Asphalt zählt.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki V-Strom 800 DE
- Komfortfokus nicht ganz so stark wie bei der GT Plus-Variante: Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die Yamaha entspannter wirken.
- Elektronik-„Premiumgefühl“ weniger dominant: Wer maximale Assistenz erwartet, wird bei Yamaha mehr finden.
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Touring-Komfort: Windschutz und Ergonomie machen lange Strecken spürbar angenehmer.
- Elektronik-Unterstützung: hilft, das Motorrad in vielen Situationen souverän zu halten.
- Stabilität bei Reise-Tempo: sehr ruhiges Gesamtpaket für Autobahn und zügige Landstraßen.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Charakter eher „touring-souverän“ als maximal agil: Wer viel enge Kurven und leichtfüßiges Handling sucht, bevorzugt die Suzuki oft.
- Komplexität durch Ausstattung: Wer es bewusst simpel mag, könnte die Yamaha als „mehr Motorrad“ empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich den eigenen Alltag ehrlich vor Augen hält. Wer häufig pendelt, Touren mit gemischten Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, findet in der Suzuki V-Strom 800 DE einen starken Partner. Sie ist vielseitig, berechenbar und macht Lust auf spontane Routen.
Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort, Windschutz und ein starkes Elektronikpaket legt und das Motorrad als „entspannte Reisemaschine“ versteht, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus sehr glücklich. Sie nimmt dem Fahrer in vielen Situationen Arbeit ab und sorgt dafür, dass die Reise sich weniger anfühlt wie „Fahren“ und mehr wie „Ankommen“.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf gemischten Strecken Vertrauen vermittelt. Sie punktet mit einem pragmatischen Fahrgefühl und eignet sich besonders für Touren, bei denen nicht nur die schnellste Route zählt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die stärkere Option, wenn Komfort und Unterstützung im Vordergrund stehen: Windschutz, Touring-Ergonomie und die Premium-Elektronik machen lange Etappen deutlich entspannter. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der Yamaha das rundere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Suzuki für den vielseitigen Allrounder mit Abenteuer-Feeling, Yamaha für die komfortorientierte Reisemaschine mit viel Assistenz.