| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Suzuki V-Strom 800 vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Straße, Schotter und Alltag
Wenn es um moderne Adventure-Motorräder geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die Suzuki V-Strom 800 und die BMW F 450 GS. Beide Modelle zielen auf Fahrspaß ab, beide sind für unterschiedliche Einsatzprofile gedacht – und genau darin liegt der Reiz dieses Vergleichs. Während die V-Strom 800 eher als ausgewachsener Allrounder für längere Touren und entspannte Reiseetappen wirkt, positioniert sich die F 450 GS stärker als agiles, leicht zu beherrschendes Bike für dynamisches Fahren und auch für leichten Offroad-Einsatz.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor- und Leistungsgefühl, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Elektronik, Alltagstauglichkeit sowie die typischen Stärken und Schwächen. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee der beiden Bikes: Reise-Allrounder vs. agiles Leichtgewicht
Suzuki V-Strom 800: Tourenorientierter Charakter
Die Suzuki V-Strom 800 ist vom Gesamtkonzept her ein Motorrad, das sich schnell nach „weiterfahren“ anfühlt. Die Auslegung wirkt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gerade auf der Straße spielt die V-Strom 800 ihre Stärke aus: stabiler Geradeauslauf, souveränes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
BMW F 450 GS: Wendigkeit und Offroad-Nähe
Die BMW F 450 GS verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt leichter in der Handhabung, schneller in der Reaktion und damit besonders interessant für Fahrer, die gern zügig durch kurvige Strecken gehen oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sind. Die GS-Philosophie zeigt sich hier vor allem im Handling: Das Motorrad lässt sich spürbar „führen“, statt dass man es gegen seine Physik arbeiten lassen muss.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt in der Praxis eher wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und dabei ein gutes Gefühl für Drehmoment und Durchzug vermittelt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt.
Die BMW F 450 GS spielt dagegen stärker die „Spritzigkeit“-Karte. Sie fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft lebendiger an, weil das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagiert. Wer gern dynamisch fährt, profitiert davon, dass sich das Bike zügig in Bewegung bringt und das Tempo ohne großes „Planen“ aufbauen kann.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
V-Strom 800: ruhiger, tourentauglicher Aufbau
Beim Fahrwerk zeigt die V-Strom 800 ihre Reise-DNA. Das Motorrad liegt spürbar stabil, bleibt auch bei wechselnden Untergründen gut kontrollierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo ist das ein Vorteil: Man muss weniger „arbeiten“, um entspannt zu bleiben.
F 450 GS: leichtfüßig und schnell umsetzbar
Die BMW F 450 GS ist im Vergleich dazu deutlich agiler. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich leichter in Schräglage bringen und bleibt dabei handlich. Auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln und auf Schotterabschnitten, die nicht zu anspruchsvoll sind, spielt die F 450 GS ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die V-Strom 800 punktet mit Stabilität und Komfortgefühl bei längeren Etappen. Die F 450 GS punktet mit Wendigkeit und einem „einfacher zu fahren“-Charakter – kann aber je nach Fahrstil und Untergrund schneller an Grenzen stoßen, wenn es deutlich ruppiger oder anspruchsvoller wird.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie sind beide Modelle auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, aber die Sitzhaltung wirkt unterschiedlich. Die Suzuki V-Strom 800 bietet tendenziell eine entspanntere Haltung für längere Fahrten. Das hilft besonders, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch Touren plant.
Die BMW F 450 GS wirkt dagegen eher wie ein Bike, das man aktiv bewegt. Die Sitzposition unterstützt das dynamische Fahren und passt gut, wenn man häufig zwischen Stadt, Landstraße und leichtem Gelände wechselt. Wer sehr lange Strecken am Stück fährt, kann je nach Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden dennoch zur V-Strom tendieren, weil sie vom Grundgefühl her „touriger“ wirkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Motorräder setzen auf zeitgemäße Elektronik, aber die Ausrichtung unterscheidet sich im Eindruck. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, das Fahren über verschiedene Situationen hinweg angenehm zu machen: stabil, berechenbar und mit Systemen, die vor allem den Alltag erleichtern.
Die BMW F 450 GS bringt ebenfalls moderne Unterstützung mit, wirkt aber in der Gesamtwirkung stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt. Gerade wenn man gern variiert – mal sportlicher, mal vorsichtiger auf wechselndem Untergrund – kann das Systempaket dabei helfen, das Motorrad leichter kontrollierbar zu machen.
Stärken und Schwächen: Die V-Strom 800 wirkt besonders stimmig für Fahrer, die ein ruhiges, verlässliches Gesamtpaket suchen. Die F 450 GS ist interessant, wenn man gern mit dem Motorrad „arbeitet“ und die Unterstützung als Teil des Fahrgefühls wahrnimmt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
V-Strom 800: Komfort und Langstreckenfokus
Im Alltag spielt die Suzuki V-Strom 800 ihre Stärken aus, wenn es um entspannte Kilometer geht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch mit Gepäck gut nutzen kann und das nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird. Für Pendler mit längeren Strecken oder für Tourenfahrer ist das ein klarer Pluspunkt.
F 450 GS: Handlichkeit und schnelle Einsatzwechsel
Die BMW F 450 GS ist besonders dann im Vorteil, wenn das Einsatzprofil häufig wechselt: Stadtverkehr, Landstraße, ein kurzer Ausflug auf Schotter oder ein Umweg über unbefestigte Wege. Die Handlichkeit macht das Motorrad im Alltag oft unkomplizierter, weil es sich leichter in den Tagesablauf integrieren lässt.
Für wen welches Motorrad? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung zwischen Suzuki V-Strom 800 und BMW F 450 GS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.
Typisch für die Suzuki V-Strom 800
- Fahrer, die lange Strecken entspannt fahren möchten
- Touren mit Gepäck oder häufigem Autobahn-/Landstraßenanteil
- Menschen, die ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl bevorzugen
Typisch für die BMW F 450 GS
- Fahrer, die gern agil und dynamisch unterwegs sind
- Gemischte Einsätze mit Stadt, Landstraße und leichtem Gelände
- Menschen, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki V-Strom 800 – Stärken: tourentaugliches Gesamtpaket, souveränes Fahrgefühl auf der Straße, angenehme Ergonomie für längere Fahrten und ein Eindruck von „einfach weiterfahren“.
Suzuki V-Strom 800 – Schwächen: wer maximale Agilität im engen Gelände sucht oder sehr „leichtfüßig“ fahren möchte, könnte sich im Vergleich zur F 450 GS weniger unmittelbar fühlen.
BMW F 450 GS – Stärken: agiles Handling, schnelle Umsetzung von Fahrbefehlen, gute Eignung für wechselnde Streckenprofile und ein Motorradgefühl, das Lust auf Abstecher macht.
BMW F 450 GS – Schwächen: wer vor allem lange, gleichmäßige Reiseetappen mit maximalem Komfortfokus plant, wird möglicherweise die tourorientierte Ruhe der V-Strom 800 bevorzugen.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, entspanntem Langstreckenfahren und einem stabilen, berechenbaren Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern Kilometer sammeln, auch mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auf der Straße souverän bleibt. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert und auch abseits des perfekten Asphalts Spaß macht, findet in der BMW F 450 GS die stimmigere Option. Sie eignet sich ideal für gemischte Einsätze, kurvige Landstraßen und leichtes Gelände, bei dem Agilität wichtiger ist als maximale Reise-Ruhe. Kurz gesagt: V-Strom 800 für den Reise-Allrounder mit Komfortfokus, F 450 GS für den dynamischen Alltags- und Abstecherfahrer.