| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Suzuki V-Strom 800 vs Husqvarna 701 Supermoto – Motorradvergleich
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 und der Husqvarna 701 Supermoto schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die V-Strom 800 steht für einen alltagstauglichen, vielseitigen Charakter: komfortabel genug für längere Strecken, stabil genug für wechselnde Bedingungen und dabei so ausgelegt, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Die 701 Supermoto dagegen ist deutlich kompromissloser im Fokus: leichtfüßig, agil und mit einem sportlichen Anspruch, der besonders auf kurvigen Straßen und bei dynamischer Fahrweise Spaß macht.
Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Einsatzszenarien passt.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich-dynamisch
Wie sich die V-Strom 800 anfühlt
Die Suzuki V-Strom 800 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Der Fokus liegt auf einem runden Gesamtpaket: angenehme Sitzposition, gutmütiges Handling und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Ausfahrten nicht sofort nach „Sportmodus“ verlangt. Gerade wenn Streckenplanung, Wetterwechsel oder unterschiedliche Straßenoberflächen zum Alltag gehören, spielt die V-Strom ihre Vielseitigkeit aus.
Wie sich die 701 Supermoto anfühlt
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen stärker auf Agilität und Direktheit ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, Linien früh zu wählen, Gasimpulse präzise zu setzen und Kurven mit spürbarer Dynamik anzugehen. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliches Fahren versteht, wird hier schnell ein intensives Fahrgefühl entdecken.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Maschinen deutlich. Die V-Strom 800 ist auf ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht: Unebenheiten, wechselnde Gripverhältnisse oder längere Autobahnabschnitte werden eher „wegmoderiert“ als hart durchgereicht.
Die 701 Supermoto spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus. Das Motorrad reagiert spürbar schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein sportliches, leichtes Gefühl. Das ist auf kurvigen Landstraßen ein echter Vorteil. Gleichzeitig gilt: Wer überwiegend entspannt cruisen möchte oder viel Komfort auf schlechten Straßen sucht, wird die sportlichere Auslegung eher als weniger „entspannt“ wahrnehmen.
Motor und Leistungsentfaltung: gleichmäßig nutzbar vs. fordernd sportlich
Auch bei Motorcharakter und Leistungsentfaltung geht es um unterschiedliche Philosophien. Die V-Strom 800 ist darauf ausgelegt, Leistung so bereitzustellen, dass man sie im Alltag gut dosieren kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr, im Feierabendtempo oder auf gemischten Strecken gefahren wird. Die Maschine wirkt dabei wie geschaffen für gleichmäßiges Vorankommen – ohne dass man ständig „am Limit“ arbeiten muss.
Die 701 Supermoto steht dagegen für ein lebendiges, sportliches Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung unterstützt eine dynamische Fahrweise und belohnt Fahrer, die aktiv mit Gas und Körper arbeiten. Das ist ein Plus für alle, die Kurven nicht nur durchfahren, sondern „gestalten“ möchten. Wer hingegen vor allem komfortorientiert unterwegs ist, kann den sportlicheren Charakter als intensiver erleben als erwartet.
Komfort und Alltag: Langstrecke vs. Fahrspaß-Fokus
Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad über längere Zeit bewegen? Die Suzuki V-Strom 800 punktet hier typischerweise mit einem ausgewogeneren Komfortgefühl. Sitzposition und Ergonomie sind so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Dazu kommt, dass die V-Strom als vielseitiges Motorrad konzipiert ist: Sie passt zu Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch zu Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, was einen unterwegs erwartet.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist stärker auf den „Moment“ ausgelegt. Das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig ist und die Fahrweise zügig wird. Für lange, eher ruhige Touren kann das sportlichere Setup weniger entspannend wirken. Dafür entsteht ein sehr direktes Feedback – und genau das lieben viele Fahrer an Supermoto-Konzepten.
Bremsen und Sicherheit im Fahrbetrieb
Bei Bremsen und dem allgemeinen Sicherheitsgefühl zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die V-Strom 800 zielt auf berechenbare Verzögerung und ein kontrolliertes Fahrverhalten ab. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – etwa bei Verkehr, in Baustellenbereichen oder auf Straßen mit wechselndem Grip.
Die 701 Supermoto ist ebenfalls auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Bremsen und Fahrdynamik sind so abgestimmt, dass man auch bei zügiger Fahrweise schnell Vertrauen aufbaut. Gleichzeitig erfordert das sportlichere Gesamtpaket mehr Aufmerksamkeit, weil das Motorrad stärker „mitarbeitet“ und man die Fahrtechnik aktiver einsetzt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl
Elektronik kann den Unterschied machen – vor allem, wenn man nicht immer unter identischen Bedingungen fährt. Die V-Strom 800 ist in der Regel so positioniert, dass sie Fahrern ein breites Spektrum an Alltagssituationen abdeckt. Das hilft besonders dann, wenn man nicht jedes Mal bewusst „umstellt“, sondern einfach losfährt.
Die 701 Supermoto setzt stärker auf ein unmittelbares, fahrerorientiertes Erlebnis. Elektronische Unterstützung ist vorhanden, aber der Schwerpunkt liegt spürbar auf dem direkten Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Reifen. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, fühlt sich hier oft besonders wohl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 800
- Vielseitiger Charakter für Alltag, Touren und wechselnde Straßenbedingungen
- Ausgewogenes Komfortgefühl für längere Fahrten
- Ruhigeres Handling, das Vertrauen aufbaut
- Gute Nutzbarkeit im Alltag durch gut dosierbare Leistungsentfaltung
Schwächen der Suzuki V-Strom 800
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, findet bei der V-Strom weniger „Aggressivität“ im Fahrgefühl
- In sehr dynamischen Situationen wirkt die Auslegung eher auf Stabilität als auf maximale Wendigkeit
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Sehr agiles, direktes Handling für kurvige Strecken
- Sportlicher Motorcharakter mit viel Fahrspaß-Potenzial
- Intensives Feedback für Fahrer, die aktiv fahren wollen
- Fokus auf Fahrdynamik statt auf „Reise-Relax“
Schwächen der Husqvarna 701 Supermoto
- Für lange, entspannte Touren kann das sportlichere Setup weniger komfortabel wirken
- Das Motorrad verlangt eher nach Aufmerksamkeit und aktiver Fahrweise
Für welchen Einsatz passt welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 800 ist besonders passend, wenn das Motorrad ein „Allrounder“ sein soll: für regelmäßige Fahrten, für Touren mit unterschiedlichen Straßen, für Tage, an denen man einfach losfährt und sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegt. Wer Wert auf Komfort, Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Gesamtpaket legt, bekommt hier ein stimmiges Motorrad.
Die Husqvarna 701 Supermoto passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem den sportlichen Charakter suchen: kurvige Strecken, dynamisches Tempo und ein Motorrad, das auf jede Bewegung direkt reagiert. Wer Spaß daran hat, Linien zu arbeiten, Gas und Körperhaltung aktiv einzusetzen und das Motorrad als „Spielgerät“ für Fahrspaß zu nutzen, wird mit der 701 Supermoto sehr glücklich.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird. Das Konzept wirkt auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Komfort, kontrolliertem Handling und gut nutzbarer Leistungsentfaltung ausgelegt – ideal für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind und dabei möglichst entspannt ankommen möchten. Die Husqvarna 701 Supermoto gewinnt dagegen dort, wo Fahrdynamik im Vordergrund steht: auf kurvigen Straßen, bei sportlicher Fahrweise und wenn ein direktes, agiles Feedback wichtiger ist als maximaler Reise-Komfort. Wer ein Motorrad möchte, das vor allem Spaß macht und aktiv gefahren werden will, findet in der 701 Supermoto den passenden Charakter. Kurz gesagt: V-Strom für Vielseitigkeit und entspannte Touren, Supermoto für Agilität, Intensität und sportlichen Fokus.