| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki V-Strom 800 vs. Royal Enfield Goan Classic 350: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 und der Royal Enfield Goan Classic 350 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorradwelten. Die V-Strom 800 steht für moderne Vielseitigkeit: aufrecht, reisetauglich und mit dem Anspruch, viele Streckenarten souverän zu meistern. Die Goan Classic 350 dagegen ist eher die Bühne für entspanntes Cruisen, klassisches Design und einen Motorcharakter, der bewusst nicht auf „Sport“ getrimmt ist, sondern auf Fahrgefühl und Gelassenheit.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welche Stärken wo liegen und welche Kompromisse man im Alltag tatsächlich spürt.
Grundcharakter: Adventure-Allrounder vs. klassischer Cruiser
Wie sich die V-Strom 800 anfühlt
Die Suzuki V-Strom 800 ist als Allrounder gedacht. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man sowohl auf längeren Strecken als auch im Stadtverkehr nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Dazu kommt der typische Adventure-Ansatz: Windschutz und Stabilität sind so gewählt, dass Autobahnabschnitte und Landstraßen nicht anstrengend werden. Der Motor wirkt dabei wie ein Werkzeug: flexibel, drehfreudig genug für zügiges Fahren, aber nicht so nervös, dass man im Alltag ständig nachjustieren muss.
Wie sich die Goan Classic 350 anfühlt
Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt ihre Stärken in einer anderen Liga aus. Hier steht weniger die „Durchzugskraft für jede Situation“ im Vordergrund, sondern das ruhige, markante Fahrgefühl und die entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Maschine lädt dazu ein, Tempo und Rhythmus selbst zu bestimmen. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Ausfahrten wirkt das Konzept stimmig: weniger Technik-Overkill, mehr Charakter. Wer bewusst nicht das Maximum an Leistung sucht, sondern ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt, findet hier eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Leistung ist nicht alles
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Die V-Strom 800 ist klar auf mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es um Beschleunigung, Überholen oder das Fahren mit Gepäck geht. Die Goan Classic 350 ist dagegen stärker auf kontinuierliches, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man mit dem Motorrad arbeitet, statt es zu „überfordern“.
Stärken der V-Strom 800 liegen damit vor allem in der Alltagstauglichkeit bei wechselnden Anforderungen: Stadt, Landstraße, längere Touren. Schwäche im Vergleich: Wer ein sehr leichtes, klassisch reduziertes Motorrad sucht, kann die V-Strom 800 als „zu viel“ empfinden – vor allem, wenn man bewusst den Retro-Charme und die Einfachheit der Goan Classic 350 bevorzugt.
Stärken der Goan Classic 350 liegen in der entspannten Bedienbarkeit und im emotionalen Charakter. Schwäche: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen eher spüren als bei der V-Strom 800.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil
Die Suzuki V-Strom 800 setzt auf eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn man nicht nur „kurz um die Ecke“ fährt, sondern auch Touren plant. Der Vorteil zeigt sich in der Praxis: weniger Ermüdung durch eine stimmige Haltung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Abschnitten ruhig bleibt.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man genießt. Die Ergonomie ist auf entspanntes Cruisen abgestimmt. Das kann im Alltag ein echter Pluspunkt sein, weil das Motorrad nicht „sportlich“ fordert. Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange Strecken in einer eher sportlich aufrechten oder dynamischen Haltung fahren möchte, könnte bei der Goan Classic 350 schneller an Grenzen kommen – je nach Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.
Windschutz und Alltag: Tourenfreundlichkeit im Vergleich
Ein großer Unterschied zwischen beiden Konzepten ist der Umgang mit Wind und Strecke. Die V-Strom 800 ist deutlich stärker auf Touren ausgelegt. Der Windschutz und die generelle Stabilität helfen dabei, dass man auch bei wechselnden Bedingungen konzentriert bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig Autobahnabschnitte oder schnellere Landstraßen fährt.
Die Goan Classic 350 ist weniger auf „Wegfressen“ bei hohem Tempo optimiert, sondern auf Genussfahrten und kurze bis mittlere Strecken. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder bewusst gemütlich fährt, wird das als angenehm empfinden. Wer dagegen häufig lange Distanzen mit hoher Geschwindigkeit plant, wird den Komfortvorteil der V-Strom 800 eher zu schätzen wissen.
Fahrwerk und Bremsen: Wie sicher fühlt es sich an?
Beim Vergleich der Fahrwerksphilosophie zeigt sich: Die V-Strom 800 ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag und wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auch das Bremsverhalten profitiert von diesem Ansatz: Es wirkt eher „berechenbar“, was im Alltag und bei wechselnden Situationen Vertrauen schafft.
Die Goan Classic 350 ist dagegen stärker auf harmonisches, ruhiges Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk passt zum Charakter des Motorrads: nicht auf maximale Sportlichkeit, sondern auf angenehmen Rhythmus. Im Vergleich bedeutet das: Wer sehr sportlich fährt oder häufig hart bremst, wird bei der V-Strom 800 eher die Reserven finden. Wer jedoch entspannt unterwegs ist, bekommt bei der Goan Classic 350 genau das Gefühl, das zum Konzept passt.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewicht und Praxis
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt: Anfahren, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie gut man sich auf dem Motorrad „zu Hause“ fühlt. Die Goan Classic 350 wirkt hier oft unkompliziert, weil sie vom Konzept her weniger „Reisegerät“ ist und mehr „Alltags- und Genussmaschine“. Das kann gerade für Einsteiger oder Fahrer mit Fokus auf entspanntes Fahren ein Vorteil sein.
Die V-Strom 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Anspruch: Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für viel mehr als nur den Feierabend nutzt. Das kann bedeuten, dass sie sich in der Praxis „größer“ anfühlt als die Goan Classic 350 – dafür bekommt man aber auch mehr Vielseitigkeit zurück.
Wartung, Ersatzteile und Kosten: Was man realistisch erwartet
Bei der Frage nach Wartung und Folgekosten ist es wichtig, nicht nur auf das Bauchgefühl zu hören, sondern das Gesamtkonzept zu betrachten. Die V-Strom 800 ist ein modernes Modell mit einem klaren Fokus auf Alltag und Tour. Das spricht in der Regel für eine gute Verfügbarkeit von Verschleißteilen und eine breite Service-Erfahrung in vielen Regionen.
Die Goan Classic 350 ist ebenfalls ein Modell, das sich im Markt etabliert hat und bei vielen Fahrern beliebt ist. Das kann sich positiv auf Ersatzteil- und Zubehörsituation auswirken. Gleichzeitig sollte man bei klassischen Konzepten generell damit rechnen, dass man eher auf den „Charakter“ achtet und weniger auf High-Tech-Komfort. Das ist kein Nachteil, aber eine Erwartungshaltung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 800
- Mehr Reserven für dynamisches Fahren, Überholen und Touren
- Tourenorientierter Komfort durch passende Ergonomie und Windschutz
- Stabilität und Kontrolle auf unterschiedlichen Straßen
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzszenarien
Schwächen der Suzuki V-Strom 800
- Kann für sehr gemütliche Fahrer „zu groß“ oder „zu technisch“ wirken
- Wer nur Retro-Feeling sucht, findet bei der Goan Classic 350 mehr Stil-Identität
Stärken der Royal Enfield Goan Classic 350
- Entspanntes Fahrgefühl und starker Charakter
- Alltagsfreundlich für kurze bis mittlere Strecken
- Leicht zugänglich im Umgang und im Fahrrhythmus
- Retro-Optik als echtes Kaufargument
Schwächen der Royal Enfield Goan Classic 350
- Für sehr lange Strecken und hohes Tempo weniger komfortabel als die V-Strom 800
- Bei häufig dynamischen Manövern sind die Reserven begrenzter
Für wen welches Motorrad am besten passt
Die Suzuki V-Strom 800 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das möglichst alles kann: Pendeln, Wochenendtouren, längere Strecken und auch mal wechselnde Bedingungen. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und die Möglichkeit legt, bei Bedarf zügig zu fahren, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad nicht als „Retro“ verkauft wird, ist es in der Praxis oft genau das richtige: ein verlässlicher Begleiter, der nicht nach dem nächsten Einsatz fragt.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dagegen ideal für Menschen, die vor allem Genuss suchen: Stadtfahrten, entspannte Landstraßen, kurze Ausfahrten und ein Motorrad, das optisch und vom Motorcharakter her Freude macht. Wer nicht ständig maximale Leistung abrufen muss, sondern lieber einen ruhigen Rhythmus fährt, wird mit der Goan Classic 350 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Suzuki V-Strom 800 und Royal Enfield Goan Classic 350 hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Die V-Strom 800 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen dienen soll: Touren, wechselnde Straßen, mehr Reserven beim Fahren und ein spürbarer Komfortvorteil durch tourentaugliche Auslegung. Sie überzeugt durch Vielseitigkeit und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt.
Die Goan Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf klassischem Stil, entspanntem Cruisen und einem Motorrad liegt, das im Alltag leicht zu genießen ist. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrer, die den Charakter wichtiger finden als maximale Reserven, passt sie besonders gut. Wer also „Allround-Tourer“ sucht, landet eher bei der Suzuki – wer „Retro-Genuss“ sucht, findet in der Royal Enfield die passendere Antwort.