UVP 10.969 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was macht die straßenorientierte V-Strom anders als die DE?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr vielseitiges Motorrad
  • extrem zugänglich und einfach zu fahren
  • QuickShifter Serie
  • einfache Bedienung, gut ablesbares Display
  • Motor mit überraschend viel Dampf
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
  • Endschalldämpfer könnte schöner sein
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.355mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung84 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite455km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59V tubeless
Reifen hinten150/70R17M/C 69V tubeless
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Blau, Grün, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Suzuki V-Strom 800 vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Motorradvergleich im Alltag und auf der Strecke

Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 und der Triumph Speed Triple 1200 RR schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die V-Strom 800 steht für vielseitiges Fahren: auf der Landstraße, auf längeren Touren und auch dann, wenn die Route nicht ganz so glatt geplant war. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik, Antritt und sportliche Fahrweise. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Maschinen können viel – aber auf unterschiedliche Art.

Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. sportliche Attacke

Die Suzuki V-Strom 800 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: Sie ist darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern und gleichzeitig Touren zu ermöglichen. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrbarkeit und dem Gefühl, dass man nicht ständig am Limit arbeiten muss, um Spaß zu haben.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen von der ersten Sekunde an auf Performance getrimmt. Das Bike lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und die Beschleunigung auszukosten. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird hier eher fündig als bei einer klassischen Reise- oder Adventure-Auslegung.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die V-Strom 800 setzt auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Antrieb, der gleichmäßig zieht und sich gut dosieren lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken abwechslungsreich sind oder wenn häufiger Stadtverkehr, Landstraße und längere Autobahnabschnitte zusammenkommen.

Die Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken eher im sportlichen Betrieb aus. Der Antrieb wirkt „spitzer“, die Beschleunigung kommt dynamischer, und das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise. Das kann auf kurvigen Strecken richtig Spaß machen – gleichzeitig ist es ein Bike, das man eher bewusst bewegt, statt es einfach entspannt laufen zu lassen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Stärken der V-Strom 800: gut dosierbar, souverän im Alltag, angenehm für längere Fahrten. Schwächen der V-Strom 800: weniger „Wumms“ im sportlichen Zugriff als die RR-Variante. Stärken der Speed Triple 1200 RR: deutlich sportlicher Charakter, starke Dynamik bei zügigem Fahren. Schwächen der Speed Triple 1200 RR: weniger entspannter Fokus, wenn der Anspruch eher auf Komfort und Gelassenheit liegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen, Agilität auf der anderen Seite

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich nicht nur um „weich oder hart“, sondern um das Einsatzprofil. Die Suzuki V-Strom 800 zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll auf wechselndem Untergrund ruhig bleiben, Fahrfehler verzeihen und auch bei längeren Etappen nicht anstrengend werden. Das Handling wirkt dadurch oft berechenbar – ideal, wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Bike vermittelt mehr „Kampfansage“: Es will in die Kurve, hält die Linie mit sportlicher Konsequenz und unterstützt eine dynamische Gangart. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug nutzt, wird die Agilität und das präzise Gefühl zu schätzen wissen.

Bremsen und Fahrgefühl

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Verzögerung und wiederholtes hartes Bremsen ausgelegt. Die V-Strom 800 bietet ebenfalls solide Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtgefühl eher auf „kontrolliert und sicher“ getrimmt – passend zu ihrem Touring-Anspruch.

In der Praxis bedeutet das: Bei sportlicher Fahrweise hat die RR meist den Vorteil, weil das Motorrad schneller in den gewünschten Rhythmus kommt. Bei entspanntem Fahren und längeren Etappen ist die V-Strom 800 oft die stressfreiere Wahl.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Ermüdung

Die Ergonomie ist im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Suzuki V-Strom 800 bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Dadurch bleibt die Belastung über längere Zeit meist besser im Rahmen, und auch wenn die Strecke länger wird, fühlt sich das Motorrad nicht so „fordernd“ an wie ein rein sportliches Naked-Bike.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr direkt anfühlen – auf langen Fahrten kann es jedoch stärker spürbar werden, je nach Körpergröße, Fahrtempo und persönlichem Komfortempfinden.

Wind und Komfort

Beim Komfort spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die V-Strom 800 ist in der Regel die Maschine, die besser für längere Autobahnabschnitte und Touren „funktioniert“, weil sie insgesamt auf Reise-Komfort ausgelegt ist. Die Speed Triple 1200 RR ist eher dafür gemacht, die Fahrt zu genießen, wenn es kurvig wird und die Dynamik im Vordergrund steht.

Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie gut das Motorrad im Alltag „mitspielt“. Die V-Strom 800 wirkt in dieser Hinsicht wie ein Allrounder: Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn Zubehör, Gepäck oder eine flexible Nutzung eine Rolle spielen. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, verschiedene Situationen zu meistern – vom Wochenendtrip bis zur längeren Tour.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf Fahrspaß und sportliche Technik ausgerichtet. Das Bike wirkt wie ein Statement: weniger „Werkzeug für alles“, mehr „Fokus auf Performance“. Wer das Motorrad vor allem für dynamische Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im Praxisvergleich

V-Strom 800 – Stärken: vielseitig, tourentauglich, alltagstauglich. V-Strom 800 – Schwächen: weniger sportlicher Kick im Vergleich zur RR. Speed Triple 1200 RR – Stärken: sportliche Dynamik, präzises Handling, klare Performance-Fokussierung. Speed Triple 1200 RR – Schwächen: weniger „entspanntes“ Touring-Gefühl, wenn Komfort und Gelassenheit Priorität haben.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Suzuki V-Strom 800 und Triumph Speed Triple 1200 RR lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das viele Einsatzbereiche abdeckt, wird mit der V-Strom 800 meist glücklicher: Sie passt zu Menschen, die gerne fahren, aber nicht ständig das Gefühl haben wollen, dass das Motorrad „mehr will“. Sie ist eine gute Wahl für Touren, Alltag und abwechslungsreiche Strecken.

Wer dagegen vor allem Kurven, Beschleunigung und sportliche Kontrolle sucht, trifft mit der Speed Triple 1200 RR eher die richtige Entscheidung. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise und macht deutlich, dass es nicht auf „Allround“ optimiert ist, sondern auf „Sport“.

Typische Entscheidungsszenarien

  • V-Strom 800: wenn längere Strecken, Alltagstauglichkeit und ein vielseitiges Setup wichtiger sind als maximale Sportdynamik.
  • Speed Triple 1200 RR: wenn sportliche Fahrten, starke Beschleunigung und präzises Handling im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: Alltag, Touren und abwechslungsreiche Strecken sollen sich unkompliziert anfühlen. Ihr Vorteil liegt in der ausgewogenen Fahrbarkeit, der tourentauglichen Ergonomie und dem insgesamt entspannteren Charakter. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal „sportlich“ fahren muss, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen zu Fahrern, die Dynamik priorisieren. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken vor allem bei sportlicher Gangart: der Antrieb wirkt direkter, das Handling unterstützt eine aktive Linie und die Bremsleistung ist stärker auf Performance ausgelegt. Wer Kurvenfahrten und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt, findet in der RR das klarere Sportwerkzeug.

Kurz gesagt: Vielseitigkeit und Tourenkomfort sprechen für die V-Strom 800 – sportliche Attacke und Performance-Fokus für die Speed Triple 1200 RR.

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