| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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Triumph Bonneville Speedmaster vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen Triumph Bonneville Speedmaster und BMW R 1250 GS Adventure schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die Triumph steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit britischem Stil, entspanntem Fahrgefühl und einer Optik, die sofort auffällt. Die BMW dagegen ist die große Reise- und Abenteuermaschine: gebaut für weite Strecken, wechselnde Untergründe und lange Tage im Sattel. Beide Motorräder können viel – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Adventure-Anspruch
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Ruhe und Stil setzt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gut dosierbaren Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und im Alltag Spaß macht. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man nicht „durch“ die Fahrt muss, sondern „mit“ ihr fährt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Werkzeug für große Touren an: stabil, durchsetzungsfähig und mit dem Anspruch, auch dann noch souverän zu bleiben, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder sich nicht auf eine einzige Fahrumgebung festlegen möchte, findet hier eine sehr passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph liefert ein eher „direktes“ Cruiser-Erlebnis. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, dass man entspannt beschleunigt, ohne ständig nach dem nächsten Gang zu suchen. Das macht die Speedmaster besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus Tempo besteht, sondern aus Rhythmus, Sound und einem angenehmen Drehmomentgefühl.
Die BMW setzt auf den typischen Boxer-Charakter und auf eine Leistungsentfaltung, die sich für lange Strecken besonders gut anfühlt. Die R 1250 GS Adventure wirkt dabei weniger wie ein Motorrad, das nur für kurze Highlights gebaut ist, sondern eher wie eine Maschine, die konstant trägt. Gerade bei gleichmäßigem Fahren und bei wechselnden Geschwindigkeiten zeigt sich die Stärke: Sie bleibt ruhig, kontrolliert und lässt sich dennoch zügig bewegen.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig oder souverän groß?
Die Triumph Bonneville Speedmaster spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man flüssig fährt: Landstraßen, kurvige Abschnitte und Strecken, auf denen man nicht ständig gegen die Physik arbeiten muss. Das Handling wirkt insgesamt zugänglich, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut bewegen. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ anfühlt, wird an der Speedmaster häufig Gefallen finden.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein schwereres, reiseorientiertes Gesamtkonzept. Das Handling ist nicht „sportlich leicht“, sondern eher „groß und sicher“. In der Praxis bedeutet das: Die BMW vermittelt Stabilität und Ruhe, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen. In engen Bereichen oder beim Rangieren zeigt sich jedoch, dass das Adventure-Konzept mehr Masse mitbringt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt den Unterschied stärker als auf der Landstraße.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Bei der Triumph Speedmaster steht der Komfort im Zeichen des Cruisers: entspannte Sitzposition, ein Fahrgefühl ohne hektische Impulse und eine insgesamt harmonische Abstimmung. Das Motorrad eignet sich besonders gut für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach fährt. Auch im Alltag wirkt die Ergonomie oft so, dass man schnell ein gutes Gefühl für die Maschine bekommt.
Die BMW GS Adventure ist auf Langstrecken ausgelegt. Hier geht es weniger um „Café-Runde“, sondern um Tagesetappen, bei denen man möglichst lange bequem sitzen möchte. Die BMW bietet typischerweise eine Reise-Logik: Stabilität, gute Kontrolle und ein Setup, das auch nach vielen Kilometern nicht das Gefühl vermittelt, dass man gleich aussteigen muss. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrstil variieren – wer sehr sportlich oder sehr kompakt sitzt, sollte die Passform vor dem Kauf besonders prüfen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrgefühl ab, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Triumph wirkt im Bremsverhalten oft so, wie man es von einem Cruiser erwartet: gut dosierbar, berechenbar und passend zum entspannten Fahrstil. Das hilft besonders in der Stadt und bei moderaten Geschwindigkeiten.
Die BMW bringt durch ihr Reise- und Adventure-Konzept ein Sicherheitsgefühl mit, das auf unterschiedliche Situationen vorbereitet ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Strecke länger und anspruchsvoller wird, spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie bleibt kontrolliert, und das Motorrad lässt sich auch unter Stresssituationen gut führen. Wer häufig auf längeren Strecken unterwegs ist, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Die Triumph Bonneville Speedmaster punktet vor allem mit ihrem stimmigen Gesamtkonzept. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es sich „rund“ anfühlt: vom Look bis zur Art, wie sie sich bewegt. Für viele Fahrer ist das ein wichtiger Punkt – denn ein Motorrad, das sich gut anfühlt, wird häufiger gefahren.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die Maschine, die man für Reisen und für „alles dazwischen“ wählt. Typisch sind hier die Reise-Features und die Ausrichtung auf Touren: mehr Reserven, mehr Systemdenken und ein Setup, das auf längere Distanzen ausgelegt ist. Wer regelmäßig Gepäck mitnimmt oder sich nicht auf eine Streckenart festlegen möchte, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das dafür gemacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken
- Charakter und Stil: Cruiser-Feeling mit klassischer Ausstrahlung.
- Alltagstauglichkeit: wirkt zugänglich und unkompliziert im Handling.
- Fahrgefühl: entspanntes Tempo, harmonische Abstimmung, gutes Dosieren.
- Touren ohne Stress: ideal für Strecken, bei denen Komfort und Rhythmus zählen.
Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen
- Adventure-Anspruch: weniger Fokus auf „große Reise mit allem“.
- Grenzen bei Masse: je nach Einsatzgebiet ist die BMW im Reiseprofil im Vorteil.
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Reise- und Langstreckenkomfort: ausgelegt für lange Etappen.
- Vielseitigkeit: stark, wenn die Route variiert oder anspruchsvoller wird.
- Stabilität: souverän bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnden Bedingungen.
- Systemdenken: Reise-Setup, das das Planen und Packen erleichtert.
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Gewicht und Rangieren: im engen Umfeld spürbar, besonders im Stadtbetrieb.
- Fahrgefühl: eher „groß und sicher“ als „leicht und verspielt“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, entspanntem Fahren und einem unkomplizierten Handling liegt. Wer gern Landstraßen fährt, im Alltag häufig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, wird mit der Speedmaster sehr glücklich. Auch für Fahrer, die ein Cruiser-Feeling möchten, ohne auf moderne Alltagstauglichkeit zu verzichten, ist sie eine starke Option.
Die BMW R 1250 GS Adventure passt am besten, wenn Reisen, lange Strecken und maximale Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei großen Touren souverän bleibt, findet in der GS Adventure die passende Basis. Sie ist ideal für Fahrer, die nicht nur „eine“ Route planen, sondern flexibel bleiben wollen.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klassischem Cruiser-Charakter, stimmigem Stil und einem entspannten Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich besonders für Alltag, Feierabendfahrten und Touren, bei denen Komfort und Rhythmus wichtiger sind als maximale Reiseausrichtung. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Langstrecke, Vielseitigkeit und Reise-Performance zählen. Sie bietet ein souveränes, stabiles Gesamtpaket und fühlt sich wie gemacht an für große Touren und wechselnde Bedingungen. Kurz gesagt: Wer vor allem genießen und unkompliziert fahren möchte, findet in der Speedmaster den passenden Begleiter. Wer dagegen maximale Reisefähigkeit und Reserven sucht, wird mit der GS Adventure deutlich zufriedener sein.