| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Triumph Bonneville Speedmaster vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Cruiser-Philosophien aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für britische Eleganz, klare Linien und einen Motorcharakter, der sich wie ein vertrauter Handschlag anfühlt. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen bringt den Anspruch mit, nicht nur zu cruisen, sondern auch zu reisen – mit einem deutlich tourentauglicheren Gesamtpaket und einer Ausrichtung, die auf Alltag, Komfort und Reichweite im Kopf beginnt.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrverhalten, Komfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit die Entscheidung nicht nur nach Optik, sondern nach dem eigenen Fahrprofil fällt.
Charakter und Motorgefühl: britisch entspannt vs. amerikanisch souverän
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt in der Art, wie sie Gas annimmt und die Kraft auf die Straße bringt, sehr „hands-on“. Der Motor fühlt sich oft direkter an, das Ansprechverhalten wirkt lebendig, und das Gesamtgefühl bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Wer gerne zügig beschleunigt, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird, findet hier eine stimmige Balance.
Die Indian Pursuit Dark Horse spielt dagegen stärker die Karte „Souveränität“. Das Motorrad wirkt auf längeren Strecken oft gelassener, als würde es die Geschwindigkeit eher tragen als sie zu erzeugen. Gerade wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten mit Reserven geht, zeigt sich der Reiseanspruch: Der Antrieb unterstützt das entspannte Tempo, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Stärken und Schwächen im Motor- und Fahrgefühl
- Triumph Speedmaster: Stärke ist das direkte, lebendige Ansprechverhalten und der „klassische“ Cruiser-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß im Alltag liegt als auf maximaler Langstrecken-Entspannung.
- Indian Pursuit Dark Horse: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung für lange Strecken und ein insgesamt tourentauglicheres Gefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Ausstattung weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es nur um kurze Stadtfahrten oder enge Manöver geht.
Ergonomie und Sitzkomfort: Cruiser-Position vs. Reisehaltung
Bei der Triumph Bonneville Speedmaster steht die klassische Cruiser-Ergonomie im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man entspannt sitzt, aber dennoch aktiv am Motorrad bleibt. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Fahrt aus vielen kleinen Abschnitten besteht: Stadt, Landstraße, kurze Landstraßen-Abschnitte und gelegentlich längere Touren.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist deutlich stärker auf „Reise“ ausgelegt. Die Sitz- und Fahrhaltung wirkt darauf abgestimmt, dass der Körper auch nach längerer Zeit nicht in eine unangenehme Position rutscht. Dazu kommt, dass die Gesamtkonzeption oft darauf abzielt, den Fahrer vor Wind und Wetter besser zu schützen und das Motorrad als komfortables Langstreckenfahrzeug zu nutzen.
Komfort-Fazit aus der Praxis
- Speedmaster: Komfort ist nah am Cruiser-Feeling – ideal für abwechslungsreiche Fahrten. Wer aber sehr lange Etappen am Stück plant, merkt eher, dass der Fokus nicht primär auf maximaler Tourenergonomie liegt.
- Pursuit Dark Horse: Komfort ist stärker auf lange Strecken optimiert. Wer dagegen ein möglichst „puristisches“ Cruiser-Gefühl sucht, könnte die Reiseausrichtung als etwas weniger verspielt empfinden.
Fahrverhalten: agil im Alltag vs. stabil auf Distanz
Im Fahrverhalten zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Triumph Bonneville Speedmaster fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn die Strecke nicht nur geradeaus läuft. Kurven, wechselnde Geschwindigkeiten und das „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“ wirken stimmig. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und lässt sich im Alltag gut handhaben.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen besonders stark, wenn es um Stabilität und Ruhe bei höheren oder konstanten Geschwindigkeiten geht. Auf der Autobahn oder auf langen Landstraßenabschnitten wirkt das Motorrad häufig wie ein „Gleiten“ statt wie ein ständiges Nachsteuern. Das kann auf Distanz ein echter Vorteil sein.
Bremsen, Handling und Alltag
Beide Motorräder bringen moderne Brems- und Fahrwerkskonzepte mit, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Speedmaster wirkt eher darauf ausgelegt, dass das Handling im Vordergrund steht und man sich schnell auf das Motorrad einstellt. Die Pursuit setzt stärker auf ein Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und Touren-Handling – besonders dann, wenn Gepäck oder längere Fahrten eine Rolle spielen.
Ausstattung und Reise-Features: purer Cruiser vs. Tourenpaket
Bei der Triumph Bonneville Speedmaster ist die Ausstattung typischerweise so gestaltet, dass sie den Charakter nicht überdeckt. Das Motorrad wirkt wie ein Statement: stilvoll, stimmig und mit einem Fokus auf das Wesentliche. Für viele Fahrer ist das genau richtig, weil es die Freude am Fahren in den Mittelpunkt stellt.
Die Indian Pursuit Dark Horse geht einen Schritt weiter. Hier steht die Idee im Vordergrund, dass man das Motorrad als Reisebasis nutzt – mit einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert und längere Fahrten angenehmer macht. Dazu gehören häufig auch Features, die den Fahrer entlasten, etwa durch besseren Windschutz oder eine insgesamt „tourige“ Ergonomie.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
- Speedmaster: Stärke ist die klare, stimmige Ausrichtung ohne Überfrachtung. Schwäche kann sein, dass wer regelmäßig lange Strecken fährt, sich zusätzliche Reise-Features nachrüsten möchte.
- Pursuit Dark Horse: Stärke ist das tourentaugliche Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „minimalistisch“ wirkt und im Handling bei sehr engen Situationen etwas mehr Masse spürbar wird.
Design und Sound: Stilfrage mit Einfluss auf das Fahrgefühl
Optik ist natürlich Geschmackssache – aber sie beeinflusst, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt klassisch und elegant. Das Design unterstreicht den Charakter: weniger „Show“, mehr „zeitlos“. Der Sound und die Art der Kraftentfaltung passen dazu: kraftvoll, aber nicht übertrieben.
Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen wie ein Statement für die Straße. Das Design ist stärker auf Präsenz ausgelegt, und der Gesamteindruck vermittelt: Dieses Motorrad ist gemacht für längere Strecken und für Fahrer, die Komfort und Stil verbinden möchten. Der Sound und die Art der Leistungsentfaltung unterstützen dieses Bild.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Triumph Bonneville Speedmaster und Indian Pursuit Dark Horse hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an.
Triumph Bonneville Speedmaster: die richtige Wahl für…
- Fahrer, die einen klassischen Cruiser-Charakter suchen und das Motorrad gerne aktiv bewegen.
- Menschen, die viel abwechslungsreiche Strecken fahren (Stadt, Landstraße, kurvige Abschnitte).
- Wer ein Motorrad möchte, das stilvoll ist und nicht als „Tourmaschine“ überbetont wird.
Indian Pursuit Dark Horse: die richtige Wahl für…
- Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Komfort priorisieren.
- Menschen, die ein tourentaugliches Gesamtpaket möchten – mit Fokus auf Stabilität und entspannter Fahrt.
- Wer auf der Suche nach einem Cruiser ist, der auch bei höheren Tempi und längeren Etappen ruhig und souverän bleibt.
Vergleich in einem Satz: worauf es am Ende ankommt
Die Triumph Bonneville Speedmaster überzeugt eher durch ihr direktes, klassisches Cruiser-Gefühl und die Freude am aktiven Fahren. Die Indian Pursuit Dark Horse punktet stärker mit Reise-Anspruch, Komfort und Stabilität – besonders dann, wenn die Tour nicht nur „ein bisschen länger“, sondern wirklich lang wird.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem klassischen Cruiser-Charakter, einem lebendigen Ansprechverhalten und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag angenehm bewegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten mit vielen wechselnden Situationen – dort spielt ihre Stärke aus, ohne dass man sich wie in einer „Tour-Ausrüstung“ fühlt.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist die passendere Option, wenn Komfort, Stabilität und ein tourentaugliches Gesamtpaket wichtiger sind als maximal puristisches Cruiser-Feeling. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der Reiseausrichtung und dem souveränen Fahrgefühl. Kurz gesagt: Speedmaster für den klassischen Cruiser-Alltag mit Fahrspaß, Pursuit Dark Horse für entspannte Langstrecken und ein Motorrad, das die Reise in den Mittelpunkt stellt.