| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Triumph Bonneville Speedmaster vs KTM 890 Adventure – welcher Typ Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Bonneville Speedmaster und die KTM 890 Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassisch geprägter Cruiser mit britischem Charakter im Fokus, dort ein modernes Adventure-Bike, das für Straße und Abenteuer jenseits des Asphalts gemacht ist. Beide Modelle können Touren, beide machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern wer besser zu Fahrstil, Streckenprofil und Prioritäten passt.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs Adventure-Anspruch
Triumph Bonneville Speedmaster: entspannt, stilvoll, straßenorientiert
Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für ruhiges, souveränes Cruisen. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das sich nach „einfach losfahren“ anfühlt: gleichmäßige Dynamik, angenehme Ergonomie und ein Look, der auch im Stand sofort auffällt. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist und dabei Wert auf Stil, Komfort und ein harmonisches Gesamtpaket legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
KTM 890 Adventure: vielseitig, aktiv, bereit für mehr
Die KTM 890 Adventure ist dagegen klar als „Allrounder mit Anspruch“ gedacht. Das Motorrad wirkt von der ersten Sekunde an lebendig: Die Sitzposition ist eher aktiv, das Fahrwerk und die Geometrie sind auf Kontrolle ausgelegt – auch dann, wenn die Strecke nicht mehr nur aus glattem Asphalt besteht. Wer gern variiert, mal zügig fährt, mal Schotter oder Feldwege mitnimmt und dabei ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, wird die KTM schnell als passende Plattform sehen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph vermittelt eher ein „Drehmoment zum Genießen“-Gefühl. Das Ansprechverhalten wirkt auf Touren angenehm, weil sich das Motorrad gut dosieren lässt und nicht ständig nach „mehr“ ruft. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrbild, besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und längeren Strecken.
Die KTM 890 Adventure spielt dagegen stärker mit dem Gedanken an Dynamik und Kontrolle. Der Motorcharakter unterstützt ein aktives Fahren: Beschleunigungsphasen fühlen sich direkter an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zu nutzen und das Tempo situativ zu steigern. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke wechselt oder wenn Überholmanöver und zügige Passagen häufiger vorkommen.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs Agilität
Triumph Speedmaster: ruhige Linie, angenehmer Komfort
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt im Handling eher „stabil“ als „sportlich nervös“. Das Motorrad liegt gut in der Spur und vermittelt Sicherheit, wenn die Straße gleichmäßig ist. Unebenheiten werden so verarbeitet, dass das Cruisen nicht ständig unterbrochen wird. In Kurven fährt die Triumph souverän, aber sie belohnt eher flüssiges Fahren als hektische Richtungswechsel.
KTM 890 Adventure: mehr Kontrolle, mehr Reserven
Die KTM 890 Adventure ist im Handling deutlich aktiver. Das Fahrwerk und die Geometrie sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund stabil bleibt. Gerade wenn die Strecke unruhig wird, spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie bleibt kontrollierbar, lässt sich in der Linie führen und wirkt insgesamt „bereit“, statt nur „geeignet“ zu sein. Auf der Straße kann das sportlicher wirken, als es auf den ersten Blick erwartet wird.
Sitzposition und Ergonomie: wer sitzt wie gut?
Bei der Triumph Bonneville Speedmaster ist die Sitzposition klar auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das unterstützt längere Fahrten, weil der Körper nicht ständig gegen eine aktive Haltung arbeitet. Wer gern entspannt unterwegs ist, findet hier eine stimmige Balance aus Komfort und Kontrolle.
Die KTM 890 Adventure setzt dagegen auf eine eher aufrechte, aber aktive Sitzhaltung. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur auf der Straße bewegt wird, sondern auch auf Strecken, die Aufmerksamkeit und Körperarbeit verlangen. Für längere Touren kann das sehr gut funktionieren – allerdings fühlt sich die KTM im Vergleich zur Triumph eher „arbeitsintensiv“ an, weil man automatisch mehr mit dem Motorrad interagiert.
Bremsen, Elektronik und Alltag: wie modern ist das Gefühl?
Beide Motorräder sind im Alltag nutzbar, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Triumph wirkt im Gesamtpaket eher auf „smoothes Fahren“ getrimmt: Das Motorrad soll sich leicht anfühlen, ohne dass man ständig an der Technik „arbeiten“ muss. Die KTM bringt dagegen mehr Adventure-typische Elektronik- und Sicherheitslogik mit, die das Fahren auf wechselndem Untergrund erleichtert. Das kann gerade dann helfen, wenn die Bedingungen nicht planbar sind.
Wichtig ist dabei: Nicht nur die reine Technik zählt, sondern wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man einfach fährt. Die KTM fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“ – und das dabei Reserven bietet, wenn die Situation anspruchsvoll wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken
- Stil und Charakter: Die Speedmaster ist ein Motorrad, das optisch und vom Fahrgefühl her sofort überzeugt.
- Komfort auf der Straße: Für entspannte Touren und Alltagsfahrten wirkt die Ergonomie besonders passend.
- Leicht dosierbar: Der Motor und die Abstimmung unterstützen ein ruhiges, harmonisches Fahren.
Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen
- Weniger Fokus auf Offroad: Wer regelmäßig abseits des Asphalts unterwegs ist, wird die Grenzen schneller spüren.
- Aktives Fahren weniger im Mittelpunkt: Wer sportlich „drücken“ will, bekommt eher ein Cruiser- als ein Adventure-Feeling.
KTM 890 Adventure – Stärken
- Vielseitigkeit: Die KTM ist klar für unterschiedliche Streckenprofile ausgelegt.
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen: Fahrwerk und Gesamtkonzept wirken auch bei unruhigem Untergrund souverän.
- Aktives Fahrgefühl: Das Motorrad lädt zu dynamischerem Fahren ein, ohne unbeherrschbar zu werden.
KTM 890 Adventure – Schwächen
- Anspruch an die Haltung: Die aktive Sitzposition kann auf reinen Cruiser-Touren weniger „entspannt“ wirken.
- Street-Fokus nicht so klar: Wer nur Asphalt fährt und vor allem Komfort im Sinne von „wenig Arbeit“ sucht, könnte die KTM als zu „präsent“ empfinden.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Gewohnheiten klar sind. Die Triumph Bonneville Speedmaster passt besonders gut, wenn der Alltag aus Stadtfahrten, entspannten Landstraßen und Touren besteht, bei denen das Motorrad vor allem genießen soll. Auch wer Wert auf eine klassische Optik und ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird hier schnell glücklich.
Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl, wenn die Strecken nicht immer planbar sind: wenn es mal schneller sein darf, wenn Schotter oder Feldwege dazugehören und wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf unterschiedlichen Untergründen konstant bleibt. Wer gern plant, aber auch spontan abbiegt, findet in der KTM ein sehr passendes Konzept.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist für alle die beste Wahl, die vor allem entspanntes Cruisen auf der Straße suchen: stilvoll, harmonisch und mit einem Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Wer Komfort, Charakter und ein Motorrad bevorzugt, das sich „einfach“ fahren lässt, wird mit der Triumph sehr zufrieden sein.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich dagegen, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Straße, wechselnde Bedingungen und gelegentlich auch abseits des Asphalts. Die KTM bietet ein aktiveres Handling, mehr Reserven bei unruhigen Strecken und ein dynamischeres Fahrgefühl. Kurz gesagt: Triumph für die ruhige Genuss-Tour, KTM für die Reise mit Abzweigungen und mehr Abenteuer-Feeling.