UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Triumph Bonneville Speedmaster vs Royal Enfield Guerrilla 450 – welcher Cruiser passt besser?

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für britische Modern-Classic-Ästhetik mit Cruiser-Anmutung, während die Royal Enfield Guerrilla 450 als moderne Interpretation von „einfach fahren, einfach genießen“ daherkommt. Beide Modelle machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken im Alltag bemerkbar machen und wo die jeweiligen Schwächen liegen.

Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Wohlfühlfaktor“

Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt erwachsener und „schwerer“ im Gesamteindruck. Das Design zielt klar auf einen Cruiser-Look, ohne dabei komplett in die Oldschool-Ecke zu rutschen. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad in der Bewegung wirkt, passen zu Fahrern, die entspannt cruisen möchten – auch wenn die Tour länger wird.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen leichter, dynamischer und moderner im Auftritt. Sie ist für viele eher das Motorrad, das man spontan nimmt: für die Runde in der Stadt, für kurze Landstraßenabschnitte oder für den Feierabend-Trip. Gerade wenn das Motorrad nicht „nur“ ein Hobby sein soll, sondern ein echtes Alltagsgerät, spielt die Guerrilla ihre Stärken aus.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen

Beim Vergleich der beiden Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Ausrichtung auf. Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt auf den typischen Triumph-Charakter: kräftig im Durchzug, mit einem Gefühl von „entspanntem Vorwärtsdrücken“. Das ist besonders angenehm, wenn häufige Beschleunigungsmanöver nicht im Vordergrund stehen, sondern gleichmäßiges Tempo und souveränes Überholen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man aktiv nutzt: Gas geben, Drehzahl mitnehmen, den Motor arbeiten lassen. Dadurch entsteht ein lebendiges Fahrgefühl, das gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Geschwindigkeiten Spaß macht. Wer gerne „mit dem Motorrad“ fährt, wird die Guerrilla schnell mögen.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Triumph Speedmaster: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn viel Rangieren, enge Passagen oder häufiges Stop-and-go im Fokus stehen.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen in der Agilität und dem lebendigen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen ein anderes Leistungsgefühl gewünscht wäre als das, was die Klasse hergibt.

Fahrwerk und Handling: Cruiser-Ruhe vs. moderne Wendigkeit

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist spürbar auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade bei längeren Strecken zählt das: weniger „Kampf“ mit dem Untergrund, mehr Gelassenheit.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt dagegen ihre Wendigkeit aus. Das Handling wirkt direkter, und das Motorrad lässt sich in der Stadt leichter „durchziehen“. Auf Landstraßenabschnitten, in denen es öfter mal um Tempowechsel und Richtungswechsel geht, kommt die Guerrilla besonders gut zur Geltung.

Bremsen und Kontrolle

Bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „Cruiser-typischer“ Gelassenheit und „Alltags-typischer“ Agilität. Die Triumph punktet tendenziell mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zu ruhigem Fahren passt. Die Royal Enfield wirkt im Vergleich oft unmittelbarer in der Reaktion – was in der Stadt Vorteile bringt, wenn schnell und häufig gebremst werden muss.

Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die Art der Kontrolle fühlt sich unterschiedlich an. Wer viel in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert häufig von der direkten Rückmeldung. Wer eher lange Strecken fährt, schätzt die gleichmäßige, entspannte Bremscharakteristik.

Komfort und Sitzposition: Wie es sich über Stunden anfühlt

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt das Cruisen, und die Ergonomie wirkt so, als wäre das Motorrad für längere Ausfahrten gemacht. Auch wenn man nicht „sportlich“ fährt, bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls einen angenehmen Einstieg, wirkt aber insgesamt „alltagstauglicher“ im Sinne von Flexibilität. Wer häufig zwischen kurzen Strecken, Stadtverkehr und gelegentlichen Touren wechselt, findet in der Guerrilla oft die passendere Balance.

Schwächen, die man nicht ignorieren sollte

  • Triumph Speedmaster: Wenn viel sehr langsames Fahren und häufiges Rangieren nötig ist, kann das größere Cruiser-Gefühl (und die damit verbundene „Präsenz“) weniger leicht wirken.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Bei sehr langen, gleichförmigen Strecken kann das Motorrad eher „funktional“ statt „großzügig“ wirken – also genau dann, wenn man Komfort im Sinne von Ruhe und Gelassenheit sucht.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die Frage, was im Alltag hilft. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt in der Gesamterscheinung hochwertig und vermittelt den Eindruck, dass viele Details auf ein stimmiges Gesamtpaket ausgelegt sind. Das ist besonders dann ein Plus, wenn das Motorrad auch optisch und haptisch überzeugen soll.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt stärker auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein: weniger „Schnickschnack“, mehr Fokus auf Fahren und Nutzung. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt, ist das oft genau richtig.

Technik und Bedienung

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man schnell ins Fahren kommt. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man „genießt“, während die Royal Enfield eher wie ein Motorrad wirkt, das man „nutzt“. Je nachdem, ob der Fokus auf Tourenruhe oder auf Alltagsspaß liegt, kippt die Entscheidung.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über Fahrprofil und Prioritäten entscheiden. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist besonders attraktiv, wenn ein Cruiser-Gefühl, souveräner Durchzug und Komfort über längere Strecken im Vordergrund stehen. Wer gerne entspannt fährt, gerne „klassisch-modern“ unterwegs ist und das Motorrad als Begleiter für Touren sieht, findet in der Speedmaster häufig die passendere Wahl.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen oft die bessere Option, wenn das Motorrad vielseitig im Alltag eingesetzt wird: Stadt, Landstraße, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das eher aktiv und lebendig ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, leicht zu handeln wirkt und Spaß macht, ohne dass man jedes Mal „eine große Tour“ daraus machen muss, wird mit der Guerrilla sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Cruiser-Charakter und souveränen Vortrieb suchen. Sie passt besonders gut zu längeren Strecken, entspanntem Tempo und dem Wunsch nach einem Motorrad, das sich erwachsen und ruhig anfühlt. Wer häufig tourt oder einfach das „Genießen“ in den Mittelpunkt stellt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 empfiehlt sich eher für alle, die ein Motorrad möchten, das agil, alltagstauglich und lebendig ist. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei spontanen Fahrten spielt sie ihre Stärken besonders aus. Wer ein unkompliziertes, modernes Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, trifft mit der Guerrilla oft die bessere Entscheidung.

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