| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Triumph Bonneville Speedmaster vs Triumph Speed Triple 1200 RR – welcher Triumph passt besser?
Wenn zwei Triumph-Modelle so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung spannend: Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für klassischen Look, entspanntes Cruiser-Feeling und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich auf Performance und Agilität getrimmt – ein Motorrad, das Kurven nicht nur mitfährt, sondern aktiv gestaltet. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet, damit klar wird, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Cruiser-Genuss vs. sportlicher Angriff
Bonneville Speedmaster: entspannt, klassisch, alltagstauglich
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Ruhe ausstrahlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und einem harmonischen Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken macht sich bemerkbar, dass das Konzept auf entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein.
Speed Triple 1200 RR: kompromisslos, direkt, kurvenorientiert
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das schnell klar macht, wie es gefahren werden möchte. Der Charakter ist direkt, die Fahrdynamik wirkt agil und die Abstimmung zielt auf sportliches Fahren. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, profitiert von der spürbaren Bereitschaft, das Motorrad zügig in die Kurve zu bringen und dabei stabil zu bleiben.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Flow vs. sportliche Durchzugskraft
Im Vergleich der beiden Triumph-Philosophien zeigt sich: Die Speedmaster setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Fahrten nicht nur nach „Tempo“ beurteilt werden, sondern nach Leichtigkeit und Ruhigkeit im Alltag. Die Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um kräftigen Vortrieb und sportliche Beschleunigung geht. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Leistung vorhanden ist, sondern wie sie sich anfühlt: Die Speedmaster wirkt wie ein entspannter Begleiter, die Speed Triple wie ein Motorrad, das konsequent nach vorn drückt.
Fahrwerk & Handling: souveränes Gleiten vs. präzises Kurvenmanagement
Speedmaster: stabil und gutmütig
Die Triumph Bonneville Speedmaster punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und kontrollierte Linienführung ausgelegt ist. In typischen Alltagssituationen – Stadtverkehr, Landstraße, entspanntes Cruisen – wirkt das Motorrad angenehm berechenbar. Das Handling ist nicht auf „maximal aggressiv“ getrimmt, sondern auf harmonisches Zusammenspiel aus Komfort und Sicherheit.
Speed Triple 1200 RR: wendig, sportlich, fordernd
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar stärker auf sportliches Handling ausgelegt. Beim Einlenken fühlt sich das Motorrad schnell „wach“ an, und in zügigen Passagen zeigt sich die Stärke in der Kurvenarbeit. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Strecken nutzen. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup für manche im Alltag etwas weniger „entspannt“ wirken, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag vs. Performance unter Last
Beide Motorräder sind auf ein hohes Sicherheitsniveau ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Speedmaster vermittelt vor allem Vertrauen im normalen Fahrbetrieb: Bremsmanöver wirken kontrolliert und gut dosierbar. Die Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es sportlich wird: Hier steht die Bremsleistung unter dynamischer Belastung im Vordergrund, sodass auch bei zügiger Fahrweise ein klarer, direkter Eingriff spürbar ist.
Ergonomie & Sitzposition: Cruiser-Lounge vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Triumph Bonneville Speedmaster bietet eine Haltung, die eher an entspanntes Cruisen erinnert. Das unterstützt längere Fahrten und macht das Motorrad besonders interessant, wenn der Fokus auf Komfort liegt. Die Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf eine sportlichere Ergonomie: Die Körperhaltung unterstützt aktives Fahren und passt besser zu Fahrern, die Kurven dynamisch angehen möchten. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und dabei möglichst bequem sitzen will, findet in der Speedmaster meist den leichteren Einstieg.
Alltagstauglichkeit & Komfort: entspannte Kilometer vs. sportlicheres Handling
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad zu typischen Situationen passt: Ampeln, Verkehr, wechselnde Straßenqualität, kurze Wege. Die Speedmaster wirkt hier wie ein Motorrad, das schnell „einfach funktioniert“: angenehm zu fahren, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen. Die Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß mit Anspruch“ an. Wer gerne zügig fährt, wird den Charakter lieben; wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, wird die Speedmaster als entspannter empfinden.
Ausstattung & Technik: stimmige Basis vs. RR-Fokus
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt auf ein stimmiges Gesamtbild aus klassischem Stil und sinnvoller Technik. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein charaktervolles Bike möchten, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag gut anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf Performance-orientierte Features ausgerichtet. Dadurch richtet sich das Motorrad eher an diejenigen, die Technik und Fahrdynamik als Teil des Fahrspaßes sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für entspannte Touren und Alltag
- Stabile, gutmütige Linienführung ohne ständiges Nacharbeiten
- Klassischer Charakter mit stimmigem Auftritt
Triumph Bonneville Speedmaster – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die Speed Triple als „spitzer“ empfinden
- Das Setup ist eher auf Gelassenheit als auf kompromisslose Dynamik ausgelegt
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportliche Agilität und direktes Handling in Kurven
- Leistungs- und Fahrdynamikfokus für dynamische Strecken
- Technik- und Performance-Ansatz für Fahrer mit Anspruch
Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen
- Im entspannten Alltag kann die sportlichere Auslegung weniger „loungehaft“ wirken
- Wer vor allem Komfort und Ruhe priorisiert, findet in der Speedmaster oft die passendere Basis
Welche Triumph ist für wen die bessere Wahl?
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das charaktervoll ist, sich komfortabel anfühlt und für Touren sowie Alltag eine entspannte Lösung bietet. Sie eignet sich ideal, wenn der Schwerpunkt auf einem stimmigen Gesamtpaket liegt: angenehme Ergonomie, souveränes Handling und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Fahrdynamik in den Vordergrund stellen. Wer Kurven aktiv angehen möchte, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das mit klarer Performance-Orientierung reagiert, wird mit der Speed Triple deutlich mehr „Biss“ erleben. Auch für Fahrer, die Technik und Fahrgefühl als Teil des Hobbys sehen, passt das RR-Konzept besonders gut.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die richtige Entscheidung, wenn Komfort, klassischer Stil und entspanntes, gut kontrolliertes Fahren wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie passt hervorragend zu Alltag, Feierabendrunden und längeren Touren, bei denen ein ruhiges Fahrgefühl zählt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich dagegen, wenn Fahrdynamik, Agilität und sportlicher Vortrieb im Mittelpunkt stehen. Sie ist für Strecken und Fahrer gemacht, die dynamisch unterwegs sein wollen und ein Motorrad suchen, das in Kurven und beim Beschleunigen besonders direkt reagiert. Kurz gesagt: Speedmaster für die genussvolle Reise, Speed Triple RR für den aktiven Fahrspaß.