UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Triumph Bonneville Speedmaster vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Zwei Philosophien, ein Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, steckt dahinter meistens auch eine andere Idee davon, wie Motorradfahren sich anfühlen soll. Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für klassische Cruiser-Ästhetik, entspannte Fahrten und einen Motor, der eher Charakter als Sportlichkeit in den Vordergrund stellt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist ein moderner Tourer mit Fokus auf Dynamik, Elektronik und Komfort auf längeren Strecken. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken bringen die jeweiligen Modelle wirklich auf die Straße – und wo zeigen sich die Grenzen?

Grundidee und Zielgruppe: Cruiser-Feeling vs. Tourer-Kompetenz

Die Speedmaster ist ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt: tiefer Einstieg, markante Linien und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit ausgelegt ist. Wer vor allem Stadt, Landstraße und gemütliche Ausfahrten im Blick hat, findet hier schnell eine vertraute Basis. Die Tracer 9 GT Plus ist hingegen für Menschen gemacht, die regelmäßig weitere Strecken fahren möchten, dabei aber nicht auf Fahrspaß verzichten wollen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren: mit moderner Elektronik, komfortabler Ergonomie und einem Setup, das auch bei Tempo und Winddruck stabil bleibt.

Motorcharakter im Vergleich: Drehmomentgefühl vs. sportlichere Leistungsentfaltung

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Speedmaster setzt auf das typische Cruiser-Erlebnis: ein Drehmomentgefühl, das sich schon früh anfühlt, als würde das Motorrad „von selbst“ vorwärts ziehen. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrbild, bei dem man weniger mit dem Gas jongliert und mehr mit dem Rhythmus fährt. Das ist besonders angenehm, wenn der Verkehr dichter ist oder wenn kurvige Strecken eher flüssig als aggressiv gefahren werden.

Die Tracer 9 GT Plus spielt dagegen stärker in der Liga der sportlich orientierten Tourer. Die Leistungsentfaltung wirkt zielgerichteter, und das Motorrad lädt dazu ein, mehr Reserven abzurufen. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich, dass die Tracer nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv Tempo aufbaut. Das macht sie zur besseren Wahl für Fahrer, die auch auf längeren Strecken gern dynamisch unterwegs sind.

Fahrverhalten: entspannte Laufruhe vs. präzises Handling

Die Speedmaster vermittelt vor allem Ruhe. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf abgestimmt, dass das Motorrad souverän über Alltagssituationen hinwegrollt: Kopfsteinpflaster, wechselnder Belag oder kurze Unebenheiten werden nicht als „Störfaktor“ wahrgenommen, sondern eher als Teil des Fahrens. In Kombination mit der Sitzposition entsteht ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen spürbar „tourer-aktiv“. Sie liegt stabil, bleibt auch bei zügiger Fahrt berechenbar und bietet ein Handling, das sich anfühlt, als würde das Motorrad mitdenken. Gerade in Kurven und beim Richtungswechsel zeigt sich die Stärke eines modernen Tourer-Konzepts: Das Motorrad bleibt nicht nur standfest, sondern reagiert auch feinfühlig. Wer gern kurvig fährt oder längere Strecken mit wechselndem Tempo plant, bekommt hier deutlich mehr sportliche Reserven.

Komfort und Ergonomie: Cruiser-Entspannung vs. Reise-Setup

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Speedmaster setzt auf eine entspannte Haltung, die sich besonders für längere, ruhige Fahrten eignet. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich gespannt“, sondern eher wie ein bequemer Rahmen für Alltag und Feierabend. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht ständig in eine aggressive Haltung wechseln möchten.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Reise ausgelegt. Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt durchdachte Ergonomie zielen darauf ab, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration hoch bleibt. Gerade bei Autobahnabschnitten oder längeren Landstraßenetappen ist das spürbar: Das Motorrad reduziert Ermüdung und macht das Fahren „leichter“, weil weniger gegen Wind und Tempo gearbeitet werden muss.

Elektronik und Assistenz: moderne Tourer-Hilfe vs. klassischer Fokus

Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Elektronik. Die Tracer 9 GT Plus ist ein Motorrad, das mit moderner Technik arbeitet, um Fahrkomfort und Sicherheit zu erhöhen. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt und wie gut sich das Setup anpassen lässt. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem Touren plötzlich entspannter werden: Man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren, während das Motorrad die „Feinarbeit“ übernimmt.

Die Speedmaster wirkt dagegen bewusst weniger technikbetont. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als Charakterentscheidung. Wer ein Motorrad sucht, das sich eher mechanisch und direkt anfühlt, wird hier schnell glücklich. Allerdings bedeutet das auch: Wer maximale Assistenz und fein abgestimmte elektronische Eingriffe erwartet, wird bei der Speedmaster weniger „Werkzeug“ finden als bei der Tracer.

Bremsen und Fahrstabilität: souverän im Alltag, unterschiedlich im Anspruch

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Anspruch: Die Tracer 9 GT Plus wirkt stärker darauf optimiert, auch bei höherem Tempo und dynamischerem Fahren konstant zu bleiben. Das spürt man beim Verzögern aus zügigen Situationen und beim kontrollierten Einlenken. Die Speedmaster ist ebenfalls gutmütig und berechenbar, aber sie spielt eher ihre Stärken aus, wenn das Tempo moderater ist und das Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Stärken und Schwächen: Was die Modelle wirklich auszeichnet

Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken

  • Charaktervolles Cruiser-Feeling mit entspannterem Fahrrhythmus
  • Angenehme Alltagstauglichkeit durch ruhige, souveräne Art
  • Stimmige Optik und ein Motorradgefühl, das eher „Genuss“ als „Attacke“ ist

Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Touren-Assistenz im Vergleich zur Tracer
  • Sportliche Reserven sind eher zweitrangig gegenüber dem entspannten Charakter

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Touren-Kompetenz durch Reise-Setup und komfortorientierte Ergonomie
  • Mehr Dynamik bei zügiger Fahrweise und beim Überholen
  • Moderne Elektronik für Stabilität und entspanntes Fahren

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen

  • Weniger „klassisches Cruiser-Gefühl“, weil der Fokus klar auf Tour und Technik liegt
  • Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich cruisen will, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial

Welches Motorrad passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und das Motorrad als stilvolles Alltagsgerät betrachtet, findet in der Triumph Bonneville Speedmaster eine stimmige Wahl. Sie belohnt einen ruhigen Umgang mit dem Gas und sorgt dafür, dass jede Fahrt eher nach „Genuss“ als nach „Leistungsabruf“ klingt.

Wer dagegen regelmäßig längere Strecken plant, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchte und Wert auf moderne Elektronik sowie präzises Handling legt, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus deutlich zufriedener sein. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touren nicht nur als Strecke verstehen, sondern als Erlebnis mit Dynamik, Komfort und Technikunterstützung.

Fazit:

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem Charakter, Cruiser-Feeling und entspannte Fahrten liefern soll. Sie wirkt wie gemacht für Alltag, Landstraße und gemütliche Ausfahrten, bei denen das Drehmomentgefühl und die ruhige Art wichtiger sind als maximale sportliche Reserven. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt dagegen, sobald längere Touren, präzises Handling und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Sie bietet mehr Dynamik, mehr Komfort auf Distanz und ein Setup, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen stabil bleibt. Kurz gesagt: Wer „genießen“ möchte, findet in der Speedmaster den passenden Stil. Wer „reisen“ möchte – mit Tempo, Technik und Komfort – trifft mit der Tracer 9 GT Plus die bessere Entscheidung.

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