| UVP | 13.795 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- toller Motor mit ordentlich Dampf
- noch tollerer Sound
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Qualität, wohin das Auge schaut
- sicher durch Schräglagen-Features
- Tja - weiß ich jetzt auch nicht...
- Okay, ganz untenrum ruckelt der Twin etwas.
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 309 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Festscheiben, Brembo, schwimmend gelagerte 2-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne, 255 mm feste Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel, OCABS ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Triumph Bonneville T120 bleibt auch 2026 ein Motorrad mit Seele. Wer sich auf ihren Charakter einlässt, bekommt ein Fahrerlebnis, das nicht von Zahlen, sondern von Emotionen geprägt ist. Sie ist dabei kein Motorrad für Höchstleistungen oder Rennstreckenambitionen – sondern für Menschen, die das Fahren genießen wollen. Die behutsamen Verbesserungen im Jahr 2026 machen sie noch zugänglicher und runder im Gesamtbild.• zeitloses Design
• kultivierten, drehmomentstarken Motor
• hohen Fahrkomfort
• solide Technik
Für wen ist die T120 geeignet?
• Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen
• Einsteiger mit Anspruch auf Qualität
• Wiedereinsteiger
• Tourenfahrer mit Hang zur Nostalgie
Weniger geeignet für:
• sportlich ambitionierte Fahrer
• Technik-Enthusiasten, die maximale Elektronik erwarten
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue T120 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Triumph Bonneville T120 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – welcher Triumph passt besser?
Wer zwischen der Triumph Bonneville T120 und der Triumph Speed Triple 1200 RR schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Die Bonneville T120 steht für klassisches Retro-Feeling, angenehme Alltagstauglichkeit und einen Charakter, der sich wie ein vertrauter Begleiter anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich kompromissloser: ein sportlich ausgerichtetes Naked Bike, das auf Dynamik, präzises Handling und starke Performance setzt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – von Motor und Fahrleistungen über Fahrwerk und Bremsen bis hin zur Sitzposition und dem, was sich daraus für den Alltag und für längere Touren ergibt. Dabei geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Stärken die jeweiligen Modelle ausspielen und wo die Grenzen liegen.
Motorcharakter: Retro-Genuss vs. sportliche Durchzugskraft
Die Triumph Bonneville T120 wirkt im Vergleich oft wie die entspanntere Wahl. Der Motor ist auf einen souveränen, gut dosierbaren Antritt ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen zeigt sich das: Gasbefehle werden harmonisch umgesetzt, und das Motorrad lässt sich ohne ständiges „Nacharbeiten“ fahren. Wer gerne gleichmäßig fährt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen die sportliche Karte deutlich lauter. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind auf mehr Reserven ausgelegt, und das spürt man beim Beschleunigen. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die Speed Triple 1200 RR deutlich „druckvoller“ und bietet mehr Spielraum, wenn Tempo gefragt ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Bonneville T120: Stärken liegen im gutmütigen, alltagstauglichen Ansprechverhalten und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche: Wer konsequent sportlich fährt, wünscht sich möglicherweise mehr „Biss“ bei sehr dynamischen Manövern.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in der sportlichen Durchzugskraft und dem klaren Performance-Fokus. Schwäche: Das Motorrad fordert bei sehr gemütlicher Fahrweise eher mehr Aufmerksamkeit, weil die Leistungsreserve schneller „verführt“.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. sportlich präzise
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung besonders deutlich. Die Triumph Bonneville T120 ist darauf abgestimmt, den Alltag angenehm zu machen. Unebenheiten werden spürbar souveräner „wegmoderiert“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen nicht jede Kurve ein „Rennstreckenmoment“ ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision getrimmt. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung ist klarer, und das Motorrad lädt spürbar dazu ein, zügig um die Ecke zu kommen. Auf kurvigen Strecken fühlt sich die Speed Triple 1200 RR wie ein Werkzeug an, das genau dann seine Stärken ausspielt, wenn Tempo und Linie zusammenpassen.
Was das für den Fahralltag bedeutet
- Bonneville T120: Eher komfortabel und verlässlich – ideal, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man entspannt ankommen möchte.
- Speed Triple 1200 RR: Eher sportlich und fordernd – ideal, wenn Kurvenfahrten und dynamische Fahrweise im Mittelpunkt stehen.
Bremsen: souveräne Verzögerung vs. sportliche Kontrolle
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Triumph-Modelle liefern eine solide Basis, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Bonneville T120 wirkt in der Praxis oft so, dass sie für den Alltag sehr gut dosierbar bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten passen besser zu Situationen, in denen später gebremst wird und die Verzögerung wiederholt präzise erfolgen muss. Wer gerne zügig fährt, profitiert hier von der klaren Rückmeldung und dem stabilen Gefühl unter Last.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis
- Bonneville T120: Stärken bei Dosierbarkeit und Alltagskomfort. Schwäche: Für sehr ambitionierte Fahrten kann das Gefühl weniger „racing“ wirken als bei der RR.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken bei sportlicher Verzögerung und Kontrolle. Schwäche: Wer überwiegend gemütlich fährt, nutzt das Potenzial oft nicht vollständig.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser-Vibe vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Triumph Bonneville T120 vermittelt eine eher entspannte, aufrechte Haltung. Das unterstützt ein angenehmes Fahrgefühl bei längeren Strecken und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn der Fokus auf Genuss statt auf maximaler Sportlichkeit liegt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt dagegen eine sportlichere Geometrie mit. Die Haltung ist direkter, die Arme und der Oberkörper sind stärker in die Fahrdynamik eingebunden. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll – kann aber bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger „komfortabel“ wirken als die Bonneville.
Ergonomie im Vergleich
- Bonneville T120: Stärken bei Komfort und entspannter Langstrecken-Tauglichkeit. Schwäche: Wer eine sehr sportliche, aggressive Fahrhaltung sucht, wird eher zur Speed Triple greifen.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken bei sportlicher Einbindung und dynamischem Fahrgefühl. Schwäche: Für lange Alltagsfahrten kann die Haltung je nach Körperbau anstrengender sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „einfach“ fahren lässt. Die Triumph Bonneville T120 punktet hier häufig mit ihrem Charakter: Sie wirkt zugänglich, lässt sich unkompliziert bewegen und passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig die sportliche Schärfe sucht. Gerade in der Stadt ist das ein Plus, weil man schnell im Flow ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit sportlicher Ausrichtung. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke mehr bietet: Landstraße, zügige Landstraßenabschnitte, kurvige Strecken. In der Stadt kann sie zwar funktionieren, aber der „Spaßfaktor“ entsteht meist eher außerhalb des Stop-and-Go.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Wenn man die beiden Modelle als Gesamtpaket betrachtet, ergeben sich klare Tendenzen:
- Triumph Bonneville T120: Stärken liegen in der harmonischen, gut dosierbaren Art zu fahren, im komfortableren Charakter und im stimmigen Retro-Gefühl. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn maximale Sportlichkeit und kompromisslose Performance im Vordergrund stehen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in der sportlichen Performance, der präzisen Rückmeldung und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwächen liegen eher in der Erwartungshaltung: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die RR als „zu viel Motorrad“ empfinden.
Welche Werte sind entscheidend?
Im Vergleich der aufgelisteten Daten zeigt sich: Die Speed Triple 1200 RR ist klar auf mehr Reserven und sportliche Fahrleistungen ausgelegt, während die Bonneville T120 stärker auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Gesamtgefühl setzt. Beim Fahrwerk und bei der Bremsanlage spiegelt sich das ebenfalls: Die RR zielt auf sportliche Kontrolle, die T120 auf Komfort und souveräne Alltagstauglichkeit.
Fazit:
Die Triumph Bonneville T120 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, auf Touren entspannt bleibt und den klassischen Triumph-Charakter in den Vordergrund stellt. Wer gerne gleichmäßig fährt, Wert auf gutes Ansprechverhalten legt und nicht ständig die sportliche Schärfe ausreizen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten, wenn sportliche Dynamik Priorität hat: mehr Durchzug, präzisere Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und bei ambitionierter Fahrweise überzeugt. Wer ein Naked Bike sucht, das Leistung und Kontrolle in den Mittelpunkt stellt, findet in der RR den klaren Favoriten.
Kurz gesagt: Bonneville T120 für Genuss und Alltag – Speed Triple 1200 RR für sportliche Ansprüche.