| UVP | 15.995 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 13.000 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Komfort
- Bremsen
- kraftvoller Motor
- Materialqualität
- kein QuickShifter erhältich
- nichts för kleine Leute
- (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
- erhabene Sitzposition
- gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
- reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
- gelungene Optik
- Windschild könnte etwas größer ausfallen
- Preis schnellt durch Extras in die Höhe
- nicht ganz so wendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.356 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 90 PS bei 7.300 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | voll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 219)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen
Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.
Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".
Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.
Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Scrambler 1200 XE vs. BMW F 850 GS - Der ultimative Vergleich
Die Wahl des richtigen Motorrads kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn man sich zwischen zwei so beeindruckenden Modellen wie der Triumph Scrambler 1200 XE und der BMW F 850 GS entscheiden muss. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich werden beide Motorräder auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, welches Modell für dich die bessere Wahl ist.
Design und Ergonomie
In Sachen Design hat die Triumph Scrambler 1200 XE ihren ganz eigenen Charme. Mit ihrem klassischen Scrambler-Look und den markanten Linien zieht sie viele Blicke auf sich. Die hohe Sitzposition und die breiten Lenker sorgen vor allem auf unbefestigten Straßen für ein angenehmes Fahrgefühl. Auf der anderen Seite präsentiert sich die BMW F 850 GS als modernes Adventure-Bike mit robustem und funktionalem Design. Die ergonomische Sitzposition und die verstellbare Windschutzscheibe bieten zusätzlichen Komfort, vor allem auf langen Touren.
Motor und Leistung
Die Triumph Scrambler 1200 XE ist mit einem leistungsstarken 1200-cm³-Motor ausgestattet, der ein beeindruckendes Drehmoment liefert. Das macht sie besonders geeignet für Offroad-Abenteuer, bei denen schnelle Beschleunigung und viel Kraft gefragt sind. Im Vergleich dazu bietet die BMW F 850 GS einen 853-cm³-Motor, der ebenfalls sehr leistungsstark ist, aber mehr auf Effizienz und Langlebigkeit ausgelegt ist. Während die Scrambler eher für den Adrenalinkick sorgt, punktet die F 850 GS mit Zuverlässigkeit und geschmeidigem Fahrverhalten.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrads. Die Scrambler 1200 XE bietet ein agiles Handling, das das Manövrieren auch in schwierigem Gelände ermöglicht. Ihre Federung ist auf Geländefahrten ausgelegt und bietet eine hervorragende Bodenhaftung. Die BMW F 850 GS hingegen überzeugt durch ihr stabiles Fahrverhalten auf der Straße und im Gelände. Es ist ein echter Allrounder, der sowohl für lange Touren als auch für kurze Ausflüge geeignet ist. Die ausgeklügelte Elektronik und die verschiedenen Fahrmodi der BMW sorgen für ein sicheres Fahrgefühl bei unterschiedlichen Bedingungen.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung hat die BMW F 850 GS die Nase vorn. Die Scrambler 1200 XE ist mit vielen modernen Features wie TFT-Display, verschiedenen Fahrmodi und umfangreichem Zubehör ausgestattet. Auch die Scrambler 1200 XE bietet eine gute Ausstattung, allerdings sind einige moderne Technologien, die bei der BMW Standard sind, hier optional. Dazu punktet die Triumph mit ihrem einzigartigen Retro-Charme und einem Sound, der das Herz eines jeden Motorradliebhabers höher schlagen lässt.
Preise und Wertigkeit
Beide Motorräder bewegen sich in einer ähnlichen Preisklasse, wobei die Scrambler 1200 XE tendenziell etwas teurer ist. Das liegt vor allem an der hochwertigen Verarbeitung und dem einzigartigen Design. Die BMW F 850 GS bietet dagegen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem wenn man die umfangreiche Ausstattung und die Zuverlässigkeit berücksichtigt. Langfristig gesehen könnte die BMW die bessere Investition sein, während die Triumph mehr für den emotionalen Wert steht.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Triumph Scrambler 1200 XE als auch die BMW F 850 GS ihre Vorzüge haben. Die Scrambler ist ideal für alle, die klassisches Design und ein aufregendes Offroad-Erlebnis suchen. Ihr kraftvoller Motor und das agile Handling machen sie zum perfekten Begleiter für Abenteuerlustige. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugt, ist die BMW F 850 GS die bessere Wahl. Mit ihrer modernen Technik und dem hohen Komfort eignet sie sich besonders für lange Touren. Letztendlich hängt die Entscheidung von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer das Abenteuer liebt, kommt mit der Scrambler auf seine Kosten, für den Alltagsfahrer ist die F 850 GS die perfekte Wahl.