UVP 15.995 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Test der neuen Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 mit Pro & Contra
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Komfort
  • Bremsen
  • kraftvoller Motor
  • Materialqualität
Kontra:
  • kein QuickShifter erhältich
  • nichts för kleine Leute
  • (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht230kg
Radstand1.570mm
Länge2.325mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.250mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 7.300 U/Min
Drehmoment110 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vornevoll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm
Federung hintenÖhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen

Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.

Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.

Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: siehe oben

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Triumph Scrambler 1200 XE vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Charakter passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Scrambler 1200 XE und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein massiver, moderner Scrambler-Ansatz mit viel Drehmoment und souveräner Alltagstauglichkeit im Fokus, dort ein sportlich geprägtes Konzept mit italienischem Temperament und dem Anspruch, Kurven besonders direkt zu nehmen. Beide Bikes machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den eigenen Prioritäten passt.

Grundcharakter: Scrambler-Basis vs. sportliche Linie

Die Triumph Scrambler 1200 XE ist vom Konzept her ein Motorrad, das sich breit aufstellt: Sie wirkt wie ein Scrambler, der nicht nur gut aussieht, sondern auch mit einem kräftigen Motor und einer stabilen, ruhigen Fahrweise überzeugt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt eine klare sportliche Ausrichtung mit. Schon beim Blick auf die Linie und die typische MV-Agusta-Philosophie wird deutlich: Dieses Motorrad will Dynamik, Präzision und ein spürbar „aktives“ Fahrgefühl.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph spielt ihre Stärken eher über Durchzug, Gelassenheit und Vielseitigkeit aus. Die MV Agusta punktet stärker über Agilität, Ansprechverhalten und sportliches Setup. Wer also ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän bleibt und dabei trotzdem Charakter hat, landet schneller bei der Triumph. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich in Kurven wie ein Werkzeug anfühlt, wird die MV Agusta besonders reizvoll finden.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. sportliche Reaktion

Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell: Die Triumph Scrambler 1200 XE setzt auf einen kräftigen, drehmomentbetonten Ansatz. Das bedeutet: Man kann häufig entspannt fahren, weil der Motor aus niedrigeren Drehzahlen heraus gut zieht. Dadurch wirkt das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßen weniger „nervös“ und eher souverän. Gerade wenn Strecken abwechslungsreich sind, spielt diese Art von Leistungsentfaltung ihre Vorteile aus.

Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt hingegen lebendiger und stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt. Die Leistungsentfaltung ist spürbar direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Gasbefehle und lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Das kann im Alltag zwar auch funktionieren, aber die MV Agusta entfaltet ihren Charme besonders dann, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo wirklich zählt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Triumph ist im Vergleich häufig die entspanntere Wahl: Sie verzeiht Fahrfehler eher, bleibt bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und sorgt dafür, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fokus stärker auf Souveränität liegt – wer maximale Sportlichkeit sucht, muss sich bei der Triumph manchmal etwas mehr „holen“, statt sie direkt aus dem Stand zu bekommen.

Die MV Agusta ist dagegen die sportlichere Option. Ihre Stärke liegt im direkten Ansprechverhalten und im Gefühl, dass das Motorrad sehr genau mitmacht. Als Gegenpunkt kann sich das im Alltag bemerkbar machen: Wer überwiegend gemütlich fährt oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung schneller als „fordernder“ empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph Scrambler 1200 XE zielt auf Stabilität und Kontrolle ab. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, vermittelt Vertrauen und eignet sich dadurch gut für längere Touren oder für Strecken, auf denen der Belag nicht immer perfekt ist. Gerade die Kombination aus kräftigem Motor und einem eher souveränen Fahrwerksansatz macht die Triumph zu einem Bike, das man gern „einfach fährt“.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist im Handling stärker auf Agilität ausgelegt. Sie wirkt leichter in der Reaktion, unterstützt zügiges Umlenken und macht Lust auf dynamisches Fahren. In schnellen Kurven und bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich die sportliche Handschrift besonders deutlich.

Kurvenverhalten im Vergleich

Beide Motorräder machen Kurven – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt: Die Triumph wirkt wie ein stabiler Begleiter, der die Linie hält und das Tempo kontrolliert aufbaut. Die MV Agusta fühlt sich eher an wie ein Motorrad, das die Kurve „mitzeichnet“ und dadurch sehr direkt wirkt. Wer häufig sportlich fährt, wird die MV Agusta oft als präziser empfinden. Wer dagegen eine Mischung aus Alltag, Tour und gelegentlicher zügiger Fahrt sucht, findet in der Triumph häufig den besseren Kompromiss.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit

Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern vor allem um das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Im Vergleich wirkt die Triumph Scrambler 1200 XE tendenziell als „gut kontrollierbares“ System: Die Bremsleistung lässt sich meist sauber dosieren, was im Alltag und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht jedes Mal mit maximalem Sportfokus fährt.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher in der sportlichen Bremszone aus. Das Motorrad vermittelt ein direkteres Feedback und unterstützt zügige Manöver. Wer gerne spät bremst oder in Kurven bewusst Tempo abbaut, wird die MV Agusta als sehr passend erleben. Eine mögliche Schwäche ist, dass das sportliche Setup bei sehr entspanntem Fahren manchmal „zu viel“ sein kann – nicht im Sinne von schlecht, sondern im Sinne von: Das Motorrad ist auf Dynamik ausgelegt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Kontrolle vs. sportliche Eingriffe

Beide Bikes sind modern, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt in der Elektronik eher darauf ausgelegt, das Fahren im Alltag angenehm zu machen: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern variieren – mal gemütlich, mal zügiger, mal mit wechselnden Bedingungen.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber stärker auf sportliche Performance abgestimmt. Die Eingriffe und Regelungen sind so gedacht, dass sie Dynamik nicht ausbremsen, sondern kontrollieren. Wer gern „aktiv“ fährt und die Maschine spüren möchte, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem Komfort und maximale Einfachheit sucht, könnte die Triumph als etwas „zugänglicher“ empfinden.

Ausstattung und Alltag: Tourenkomfort vs. Stil und Performance

Bei der Ausstattung zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Triumph Scrambler 1200 XE ist als vielseitiges Motorrad konzipiert. Sie wirkt wie ein Bike, das für längere Strecken gemacht ist und dabei trotzdem den Scrambler-Charakter nicht verliert. Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht nur die Wochenendrunde zählt, sondern auch die regelmäßigen Fahrten.

Die MV Agusta Superveloce 800 steht stärker für Stil und sportliche Performance. Das Motorrad wirkt hochwertig und „zielgerichtet“. Für Fahrer, die gern ein Motorrad besitzen möchten, das optisch und technisch aus dem Rahmen fällt, ist die MV Agusta oft die emotionalere Wahl. Als potenzieller Nachteil kann sich die sportlichere Auslegung auf längeren Strecken bemerkbar machen – nicht zwingend negativ, aber eher ein Thema für den persönlichen Komfortanspruch.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Scrambler 1200 XE – wann sie klar punktet

  • Stärke: Drehmoment und Durchzug sorgen für souveränes Fahren ohne ständiges „Runterschalten und Aufdrehen“.
  • Stärke: Stabilität und Kontrolle machen sie besonders alltagstauglich und tourenfreundlich.
  • Schwäche: Wer maximale Sportdirektheit sucht, muss sich bei der Triumph stärker auf das eigene Fahrgefühl verlassen als auf ein „sofort sportlich“ wirkendes Setup.

MV Agusta Superveloce 800 – wann sie klar punktet

  • Stärke: Agilität und Ansprechverhalten machen das Motorrad besonders spaßorientiert in Kurven.
  • Stärke: Sportlich abgestimmte Brems- und Elektroniklogik unterstützt dynamisches Fahren.
  • Schwäche: Im sehr entspannten Alltag kann die sportliche Ausrichtung schneller „präsenter“ wirken als gewünscht.

Fazit: Welche Maschine für wen?

Die Triumph Scrambler 1200 XE ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen: kräftig im Antritt, souverän im Alltag und angenehm auf längeren Strecken. Sie eignet sich besonders, wenn unterschiedliche Fahrstile vorkommen – von gemütlich bis zügig – und wenn ein kontrolliertes, stabiles Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Sportdirektheit.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Menschen, die Kurven und Dynamik aktiv genießen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, präzise wirkt und sportliche Brems- und Elektronikunterstützung als Teil des Fahrspaßes empfindet, wird mit der MV Agusta sehr glücklich. Kurz gesagt: Triumph für Souveränität und Vielseitigkeit, MV Agusta für sportliche Agilität und das Gefühl, jede Kurve bewusst zu „arbeiten“.

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