| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Triumph Scrambler 400 X vs Ducati Supersport 950 S – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur Design. Genau darum geht es beim Vergleich Triumph Scrambler 400 X gegen Ducati Supersport 950 S: Hier treffen ein eher lässiger, alltagstauglicher Scrambler-Ansatz und ein deutlich sportlich ausgerichtetes Supersport-Konzept aufeinander. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet in diesem Vergleich eine klare Orientierung – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit dem Blick auf das, was im Alltag und in der Kurve wirklich zählt.
Grundcharakter: Scrambler-Vibe trifft Supersport-Fokus
Die Triumph Scrambler 400 X steht für einen entspannten Einstieg in die Welt der modernen Straßenmotorräder. Der Scrambler-Charakter zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Tempo reagiert: eher harmonisch, mit einem Fahrgefühl, das Lust macht, auch mal länger unterwegs zu sein. Das Motorrad wirkt dabei so, als wäre es für Alltag, Feierabend und Landstraßen gedacht – ohne ständig das Gefühl zu geben, man müsse es „ausfahren“.
Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist deutlich stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Schon vom Grundsetup her wirkt sie wie ein Motorrad, das Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv einfordert. Das Fahrgefühl ist spürbar zielgerichteter: Man merkt schneller, dass hier mehr Fokus auf zügiges Fahren, präzises Handling und sportliche Kontrolle liegt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar: Die Triumph Scrambler 400 X setzt auf ein gutmütiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenprofile vorkommen. Die Kraft wirkt nutzbar, ohne dass man ständig in einen engen Drehzahlbereich „hineinmanövrieren“ muss.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt sportlicher wird. Der Antrieb fühlt sich in der Dynamik direkter an und unterstützt zügiges Beschleunigen aus Kurven heraus. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird die Ducati als deutlich „sportlicheren Partner“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Scrambler 400 X: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit – weniger Stress, mehr Fahrspaß im Alltag. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen schneller an ihre Grenzen kommt.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke ist die sportliche Durchsetzungskraft und das zielgerichtete Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag manchmal „zu viel Motorrad“ ist, wenn man vor allem gemütlich unterwegs sein möchte.
Fahrwerk & Handling: Kurvengefühl entscheidet
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Triumph Scrambler 400 X vermittelt ein eher zugängliches Handling. Sie wirkt so, als wäre sie darauf ausgelegt, auch auf wechselnden Straßenbedingungen souverän zu bleiben. Das macht sie attraktiv, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist – etwa bei Kopfsteinpflaster, grobem Asphalt oder wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen spürbar auf sportliche Präzision getrimmt. Das Motorrad liegt stabil, reagiert fein auf Lenkimpulse und unterstützt ein zügiges Kurvenfahren. Wer gerne „mit Gefühl“ fährt, bekommt hier ein Setup, das das Vertrauen in Schräglage und Linie stärkt.
Bremsen & Stabilität
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die Triumph wirkt im Alltag sehr kontrolliert und ausreichend sportlich für die meisten Situationen. Die Ducati ist jedoch klar stärker auf wiederholtes, sportliches Verzögern ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur einmal kräftig bremst, sondern häufiger in kurzen Abständen – etwa auf kurvigen Landstraßen.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Ein Vergleich wäre nicht vollständig ohne den Blick auf die Sitzposition. Die Triumph Scrambler 400 X bietet eine Haltung, die eher auf Alltag und entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie auch auf längeren Strecken weniger „angespannt“. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert von dieser zugänglichen Ergonomie.
Die Ducati Supersport 950 S bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist kein Nachteil, sondern Teil des Konzepts: Die Haltung unterstützt aktives Fahren, bringt den Fahrer näher an die sportliche Dynamik und macht das Motorrad besonders interessant für Kurven- und Landstraßenfans. Wer jedoch viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher gemütlich fährt, kann die sportlichere Position als anstrengender empfinden.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Bei der Elektronik zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt so, als würde sie die wichtigsten Helfer bereitstellen, ohne das Motorrad zu „überregeln“. Das Ergebnis: ein Fahrgefühl, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig in den Vordergrund drängt.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf moderne Assistenz und fein abgestimmte Eingriffe. Das kann besonders dann helfen, wenn man sportlicher fährt oder die Bedingungen variieren. Die Ducati wirkt dadurch wie ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch kontrolliert.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph: Stärke ist die intuitive Bedienung und das natürliche Gefühl. Schwäche ist, dass sie weniger „Regel-Overkill“ bietet – wer maximale Assistenz sucht, findet sie eher bei der Ducati.
- Ducati: Stärke ist die sportliche Unterstützung und die präzise Abstimmung. Schwäche kann sein, dass man sich an die sportliche Logik und die Eingriffe erst gewöhnen muss.
Design & Alltag: Was man jeden Tag sieht
Design ist mehr als Optik – es beeinflusst auch, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt wie ein Statement für Individualität: Scrambler-Optik, ein lässiger Look und ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch im Alltag ein Stück Persönlichkeit zeigen soll.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein sportliches Werkzeug. Die Linien und Proportionen sind klar auf Performance ausgelegt. Wer gerne zeigt, dass es nicht nur um Stil geht, sondern um Fahrdynamik, wird die Ducati als stimmig empfinden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage reduzieren: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
Triumph Scrambler 400 X – die passende Wahl für…
- Fahrten im Alltag, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
- Einsteiger und Wiedereinsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich zugänglich anfühlt.
- Menschen, die gerne Landstraße fahren, aber nicht ständig „auf Anschlag“ unterwegs sein wollen.
Ducati Supersport 950 S – die passende Wahl für…
- Kurven- und Landstraßenfans, die ein Motorrad mit sportlicher Präzision und Durchsetzungskraft suchen.
- Fahrer, die gerne dynamisch beschleunigen und beim Bremsen sowie in der Schräglage ein klares, sportliches Feedback möchten.
- Menschen, die moderne Elektronik als Unterstützung beim sportlichen Fahren schätzen.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 400 X ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem unkomplizierten, alltagstauglichen Fahrgefühl liegt. Sie wirkt zugänglich, macht Spaß bei wechselnden Strecken und passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das man gern jeden Tag nutzt – ohne ständig sportliche Härte zu erwarten. Ihre Stärke liegt in der harmonischen Nutzbarkeit: Man kommt entspannt voran und hat trotzdem spürbaren Fahrspaß.
Die Ducati Supersport 950 S gewinnt dagegen, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Das Motorrad fühlt sich zielgerichtet an, unterstützt präzises Handling und bietet bei Bremsen, Fahrwerk und Elektronik spürbar mehr „Performance-Feeling“. Wer Kurven aktiv fahren möchte und ein Motorrad sucht, das sportliche Ambitionen konsequent unterstützt, findet in der Ducati die passendere Basis.
Kurz gesagt: Triumph für Alltag, Stil und entspanntes Fahren; Ducati für sportliche Kontrolle, Dynamik und Kurvenfokus.