| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
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Triumph Scrambler 400 X vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil
Wenn zwei Motorräder aus dem mittleren Segment gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist die Frage, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße bei konstantem Tempo oder wenn die Strecke doch länger wird als geplant. Genau hier setzt der Vergleich zwischen Triumph Scrambler 400 X und Honda CB 500 F an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich „vernünftig“ – doch sie verfolgen unterschiedliche Ideen: Triumph setzt stärker auf den Scrambler-Look und einen charaktervollen Auftritt, während Honda mit der CB 500 F den Fokus auf Alltagstauglichkeit, klare Linien und ein unkompliziertes Fahrgefühl legt.
Grundidee der beiden Motorräder: Scrambler-Charakter vs. klassische Street-Form
Die Triumph Scrambler 400 X bringt eine deutlich erkennbare Scrambler-Identität mit: Optik, Haltung und das Gesamtgefühl sind darauf ausgelegt, dass man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Das wirkt sich oft auch auf die Art aus, wie man mit dem Bike umgeht: Man nimmt sich mehr Zeit, fährt bewusster und hat das Gefühl, ein „Statement“ zu bewegen.
Die Honda CB 500 F ist dagegen stärker auf das klassische Street-Bike-Konzept ausgerichtet. Sie wirkt aufgeräumt, funktional und lässt sich intuitiv bedienen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt und dabei nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet in der CB 500 F häufig genau diese Ruhe.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Charakter“: Die Triumph Scrambler 400 X wirkt tendenziell lebendiger und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man mit etwas mehr Gefühl für Drehzahl und Gas arbeitet. Das kann Spaß machen, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn der Verkehr doch mal Luft für zügigere Zwischenspurts lässt.
Die Honda CB 500 F spielt dagegen oft die Karte der Berechenbarkeit. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen sehr gleichmäßig bewegen, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne dass das Bike „fordert“.
Beide Motorräder sind damit grundsätzlich alltagstauglich – aber die Art, wie sie sich dorthin bringen, ist unterschiedlich. Triumph belohnt häufig das aktive Fahren, Honda eher das ruhige, saubere Handling.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität im Rhythmus
Beim Thema Fahrwerk und Handling fällt auf, dass die Triumph Scrambler 400 X in vielen Situationen agil wirkt. Das kann besonders auf Landstraßen oder in Bereichen mit häufigen Richtungswechseln überzeugen. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von „mitgehen“, wodurch man Kurven oft flüssig anfahren kann.
Die Honda CB 500 F setzt im Vergleich stärker auf ein ausgewogenes, gutmütiges Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt stabil, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn man längere Strecken gleichmäßig fährt. Wer häufig pendelt oder auch mal entspannter unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Stabilität.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Triumph punktet tendenziell mit dem sportlicheren „Mitten-im-Geschehen“-Gefühl, während Honda mit einem eher souveränen, alltagstauglichen Fahrrhythmus überzeugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder grundsätzlich kontrollierbar sind. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt dabei oft etwas „direkter“, was beim zügigen Anbremsen oder in engen Situationen angenehm sein kann.
Die Honda CB 500 F hingegen bietet häufig ein sehr gut vorhersehbares Bremsgefühl. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man im Stadtverkehr häufig bremst, an Ampeln anrollt oder bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Wer Wert auf ein leicht zu handhabendes System legt, findet in der CB 500 F meist ein stimmiges Gesamtpaket.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „auch nach einer längeren Tour noch entspannt ankommen“ macht. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt vom Gesamtkonzept her eher auf eine aufrechte, scrambler-typische Haltung ausgelegt. Das kann angenehm sein, wenn man gern etwas „präsenter“ sitzt und das Motorrad aktiv steuert.
Die Honda CB 500 F tendiert im Vergleich zu einer ergonomischen, alltagstauglichen Sitzhaltung. Sie unterstützt häufig eine entspannte Körperposition, ohne dass man sich stark „verkriechen“ muss. Gerade für Pendler oder für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, ist das ein Plus.
Schwäche auf der einen Seite, Stärke auf der anderen: Triumph kann durch die scrambler-typische Haltung mehr Fahrgefühl vermitteln, Honda punktet eher mit dem unkomplizierten Komfort für den Alltag.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus kleinen Dingen: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit bei Licht, Instrumenten und dem generellen „Handling ohne Nachdenken“. Die Honda CB 500 F wirkt in dieser Hinsicht häufig sehr stimmig: Sie ist leicht zu bedienen, wirkt aufgeräumt und lässt sich schnell in den Alltag integrieren.
Die Triumph Scrambler 400 X spielt stärker mit dem Thema Stil und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur Transportmittel ist. Wer gern individualisiert oder Wert auf ein markantes Erscheinungsbild legt, wird an der Triumph mehr Freude haben. Gleichzeitig kann das „Scrambler-Feeling“ dazu führen, dass man das Motorrad bewusster nutzt – was nicht schlecht ist, aber zur eigenen Fahrweise passen sollte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Triumph Scrambler 400 X: Stärken liegen häufig im Charakter, im agilen Fahrgefühl und im markanten Scrambler-Auftritt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad stärker nach „Fahrspaß“ verlangt und weniger nach „einfach nur entspannt ankommen“.
- Honda CB 500 F: Stärken liegen häufig in der Berechenbarkeit, dem unkomplizierten Handling und dem alltagstauglichen Komfort. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt, wenn man genau diesen Scrambler-Vibe sucht.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Prioritäten kennt. Wer ein Motorrad sucht, das optisch auffällt, mit dem man gern unterwegs ist und das sich eher nach „Fahren“ als nach „Funktion“ anfühlt, findet in der Triumph Scrambler 400 X oft die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven mögen, gern aktiv fahren und dem Motorrad auch optisch eine Bühne geben möchten.
Die Honda CB 500 F ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, entspanntem Pendeln und einem Motorrad liegt, das zuverlässig und unkompliziert bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, regelmäßig längere Strecken fährt oder ein Bike möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der CB 500 F meist sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 400 X und die Honda CB 500 F sind beide starke Kandidaten – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Triumph punktet vor allem mit ihrem Scrambler-Charakter, dem lebendigeren Fahrgefühl und dem Wunsch, das Motorrad nicht nur zu nutzen, sondern auch zu genießen. Wer gern aktiver fährt, Kurven bewusst angeht und Wert auf ein markantes Design legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die Wahl für alle, die vor allem Alltagstauglichkeit suchen: leicht zu handhaben, berechenbar im Fahrverhalten und oft angenehm in der Ergonomie für längere Fahrten. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag funktioniert, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen, trifft mit der CB 500 F häufig die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für den emotionalen Fahrspaß und den Scrambler-Vibe, Honda für entspanntes, unkompliziertes Fahren im Alltag und auf der Landstraße.