| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Triumph Scrambler 400 X vs. Kawasaki W 800: Vergleich der Retro-Charaktere
Wenn Retro-Design auf moderne Alltagstauglichkeit trifft, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: Triumph Scrambler 400 X und Kawasaki W 800. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Zeit – doch beim genaueren Hinsehen unterscheiden sie sich deutlich in Charakter, Fahrgefühl und dem, was im Alltag wirklich zählt. Dieser Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen beider Motorräder besser einzuordnen, ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Design und Grundidee: Scrambler vs. W-Style
Die Triumph Scrambler 400 X setzt auf eine Scrambler-typische Mischung aus aufrechter Haltung, markanter Optik und einem Look, der nach Abenteuer im Alltag aussieht. Die Linie wirkt lebendig und modern interpretiert, ohne den Retro-Charme zu verlieren.
Die Kawasaki W 800 dagegen steht für eine klassischere Retro-Schule. Der Auftritt ist ruhiger, „erwachsener“ und stärker auf zeitlose Eleganz ausgelegt. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach Jahren noch selbstverständlich wirkt, findet in der W 800 eine klare Richtung.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell: Beide Bikes sind nicht auf „Sport“ getrimmt, sondern auf Fahrbarkeit und Charakter. Trotzdem ist der Eindruck unterschiedlich.
Triumph Scrambler 400 X: agil und alltagstauglich
Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken dort aus, wo häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln im Verkehr und entspanntes Fahren gefragt sind. Der Motor wirkt so abgestimmt, dass sich das Motorrad leichtfühlig bewegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Landstrecken macht das Spaß: Man kann zügig reagieren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Kawasaki W 800: souverän und „oldschool“-mäßig
Die Kawasaki W 800 vermittelt dagegen mehr das Gefühl von Ruhe und Kontinuität. Der Motorcharakter wirkt kraftvoll und gleichmäßig, wodurch sich längere Strecken besonders angenehm anfühlen. Wer gerne mit einem klaren Drehmomentgefühl fährt und das Motorrad nicht ständig neu „aufbauen“ möchte, wird die W 800 schnell schätzen.
Fahrgefühl und Handling: Unterschiede in der Dynamik
Beim Handling entscheidet nicht nur die Motorleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Gewicht, Sitzposition, Fahrwerk und Reifenaufstand. Hier zeigen sich zwei unterschiedliche Philosophien.
Scrambler 400 X: leicht zu bewegen
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt im Vergleich besonders unkompliziert. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, und das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm direkt. In engen Bereichen oder bei häufigen Richtungswechseln spielt die Triumph ihre Vorteile aus.
W 800: stabil und gelassen
Die Kawasaki W 800 steht eher für Stabilität. Das Motorrad vermittelt ein souveränes Gefühl, vor allem dann, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig „gegenlenken“ muss. In Kurven fährt sie kontrolliert, ohne hektisch zu wirken. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird hier glücklich.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ergonomie ist bei Retro-Bikes besonders wichtig, weil viele Fahrerinnen und Fahrer genau diese Haltung suchen – aber nicht jede Haltung passt zu jedem Körper.
Die Triumph Scrambler 400 X bietet eine Sitzposition, die eher auf „aktiv entspannt“ ausgelegt ist. Dadurch lässt sie sich gut kontrollieren, ohne dass der Rücken dauerhaft in einer starren Position bleibt. Das ist ein Plus für Fahrten, bei denen man öfter mal die Geschwindigkeit anpasst oder die Route spontan wechselt.
Die Kawasaki W 800 wirkt in der Sitzhaltung traditioneller. Das kann sehr angenehm sein, wenn man genau diesen Stil mag. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die eigene Körpergröße und den gewünschten Komfortfokus zu berücksichtigen: Wer lange Strecken plant, sollte darauf achten, wie sich die Haltung über Zeit anfühlt.
Fahrwerk und Komfort: Alltag vs. längere Tour
Beide Motorräder sind auf Fahrspaß ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Der Vergleich der Fahrwerkscharakteristik zeigt: Die Triumph wirkt tendenziell „lebendiger“, während die Kawasaki eher „ruhig“ und gleichmäßig abgestimmt ist.
Auf schlechten Straßen oder bei wechselndem Belag kann die Triumph Scrambler 400 X durch ihre Agilität punkten. Sie lässt sich leichter in den gewünschten Rhythmus bringen. Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärke eher dann aus, wenn die Strecke gleichmäßiger wird und man den Komfort über längere Zeit genießen möchte.
Bremsen, Antrieb und Fahrbarkeit: Was im Vergleich auffällt
Beim Thema Bremsen und Antrieb geht es weniger um „maximale Werte“, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Dosierbarkeit, Stabilität beim Verzögern und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt im Vergleich besonders gutmütig in der täglichen Nutzung. Das macht sie attraktiv, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte.
Die Kawasaki W 800 punktet mit einem Antriebsgefühl, das sich weniger „spritzig“ anfühlt, dafür aber sehr stimmig und gleichmäßig. Das ist eine Stärke für Fahrerinnen und Fahrer, die lieber mit einem konstanten Tempo arbeiten und das Motorrad nicht ständig neu „auf Touren“ bringen wollen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich braucht
Retro-Motorräder werden oft gekauft, weil sie Charakter haben. Trotzdem zählt die Praxis: Licht, Bedienbarkeit, Übersicht und die Frage, wie gut sich das Motorrad für den Alltag nutzen lässt.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt wie ein Motorrad, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Die Bedienung und das Gesamtpaket sind darauf ausgelegt, dass man schnell losfahren kann, ohne sich erst mit komplizierten Abläufen zu beschäftigen.
Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit stärkerem Fokus auf den klassischen Fahrstil. Wer das Motorrad als „Genussmaschine“ sieht, wird die W 800 besonders passend finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 400 X – Stärken
- Agiles Fahrgefühl im Stadt- und Landverkehr
- Leicht zu manövrieren und unkompliziert im Alltag
- Alltagstauglicher Motorcharakter für häufiges Anfahren und Beschleunigen
- Scrambler-Look mit moderner Interpretation
Triumph Scrambler 400 X – mögliche Schwächen
- Wer ein sehr „großes“ Drehmomentgefühl sucht, könnte den Charakter als weniger „massiv“ empfinden
- Für sehr lange Autobahnabschnitte ist eher der persönliche Komfortfokus entscheidend
Kawasaki W 800 – Stärken
- Ruhiger, souveräner Motorlauf mit klassischem Charakter
- Stabiler Fahrstil für entspannte Touren
- Zeitloser Retro-Look mit starker Identität
- Gutes Gefühl für gleichmäßiges Fahren
Kawasaki W 800 – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Fahrgefühl je nach Gewohnheit weniger „leicht“ wirken
- Wer maximale Agilität sucht, muss den Charakter der W 800 mögen
Für wen passt welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist weniger „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die Triumph Scrambler 400 X eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Retro-Motorrad wollen, das sich im Alltag flexibel bewegt und schnell auf Situationen reagiert. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zwischen Stadt und Land wechselt und ein leichtes, lebendiges Fahrgefühl bevorzugt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Kawasaki W 800 ist ideal für alle, die den klassischen Retro-Charakter wirklich genießen: ruhiger Motorlauf, souveränes Tempo und das Gefühl, lange Strecken entspannt zu überstehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt und den Fokus auf gleichmäßiges Fahren legt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 400 X ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Agilität, unkomplizierte Handhabung und ein Motorcharakter gefragt sind, der sich leicht dosieren lässt. Sie passt besonders gut zu Fahrten mit vielen Richtungswechseln, häufigem Anfahren und dem Wunsch nach einem lebendigen Retro-Gefühl. Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken dagegen dort aus, wo Ruhe, Stabilität und ein klassischer Antrieb im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken mag, gleichmäßig fahren möchte und den zeitlosen W-Charakter sucht, findet in der W 800 den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Triumph für den flexiblen Alltag mit Scrambler-Vibe, Kawasaki für den souveränen Genuss mit klassischer Retro-Identität.