| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Triumph Scrambler 400 X vs Royal Enfield Goan Classic 350 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „klassischem Charakter“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Scrambler 400 X steht für moderne Scrambler-Interpretation mit klarer Alltagsorientierung. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen bringt den typischen Retro-Vibe mit, der seit Jahren viele Fahrerinnen und Fahrer begeistert. Doch wie schlagen sich beide Modelle im echten Vergleich – bei Motorgefühl, Fahrwerk, Bremsen und der Frage, welches Motorrad im Alltag wirklich besser funktioniert?
Design und Gesamteindruck: Scrambler vs. Classic
Triumph Scrambler 400 X: moderner Scrambler-Look
Die Triumph wirkt wie ein Scrambler, der bewusst für den Alltag gebaut wurde: aufgeräumte Linien, stimmige Proportionen und ein Look, der nicht nur am Stand gut aussieht. Gerade die Kombination aus „leicht robust“ und „modern“ macht die Scrambler 400 X attraktiv, wenn ein Motorrad sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Touren passen soll.
Royal Enfield Goan Classic 350: Retro mit Wiedererkennungswert
Die Goan Classic 350 setzt stärker auf den klassischen Royal-Enfield-Charakter. Rundliche Formen, ein traditionelles Erscheinungsbild und der typische Stil, der sofort nach „Classic“ aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das optisch bewusst an die Vergangenheit anknüpft, bekommt hier genau das Gefühl – und zwar ohne Kompromisse beim Look.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Leistungs- und Drehmoment-Charakter im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken eher über ein moderneres Ansprechverhalten und eine insgesamt „spritzigere“ Art, die sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr bemerkbar macht. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt dagegen oft entspannter und „gemütlicher“ im Zugriff. Das heißt nicht, dass sie träge wäre – aber der Charakter ist stärker auf gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt.
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte (Leistung und Drehmoment) zeigt sich damit ein klares Bild: Die Triumph bietet im Alltag häufig das souveränere Gefühl beim zügigen Herausbeschleunigen, während die Royal Enfield eher über den Drehmomentverlauf und die entspannte Abstimmung punktet, wenn man ruhig und konstant fährt.
Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Triumph wirkt tendenziell „direkter“ – passend zu einem Fahrstil, bei dem man öfter mal zügig beschleunigt oder die Gänge dynamischer nutzt. Die Royal Enfield hingegen lädt eher zu einem gleichmäßigen Rhythmus ein. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, profitiert meist von dem insgesamt agilen Gefühl der Triumph. Wer dagegen gerne entspannt fährt, findet in der Goan Classic 350 schnell den passenden Takt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Fahrwerkseindruck im Vergleich
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich der angegebenen Werte und der daraus ableitbaren Abstimmung: Die Triumph Scrambler 400 X wirkt auf vielen Strecken wie die „Allround“-Option. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße unruhig wird, und bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man häufig zwischen Stadt, Landstraße und wechselndem Belag unterwegs ist.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist eher auf Komfort und entspannte Kontrolle ausgelegt. Das Handling fühlt sich häufig leichter an, solange die Fahrweise ruhig bleibt. Sobald man sportlicher fährt oder häufiger harte Brems- und Ausweichmanöver macht, zeigt sich, dass die Triumph in der Regel die feinere Abstimmung für dynamischere Situationen bietet.
Reifen, Sitzposition und Alltag
Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gemacht sind, unterscheiden sie sich in der Sitzposition und im „Körpergefühl“ beim Fahren. Die Triumph unterstützt oft eine aktivere Haltung, die das Motorrad schneller in die gewünschte Linie bringt. Die Royal Enfield wirkt eher wie ein Motorrad, das man „laufen lässt“ – ideal für entspannte Fahrten und für alle, die das klassische Fahrgefühl suchen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsleistung und Dosierbarkeit
Im Vergleich der aufgelisteten Bremswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich: Die Triumph Scrambler 400 X bietet häufig das bessere Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Dosierbarkeit. Das ist besonders hilfreich, wenn man in der Stadt häufig bremsen muss oder bei Nässe/wechselnden Bedingungen schnell reagieren möchte.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf einem gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Verzögern. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad eher ruhig bewegt, kommt damit sehr gut zurecht. Wer dagegen häufig „kurz und kräftig“ bremst, wird mit der Triumph meist schneller das Gefühl von Sicherheit finden.
Ausstattung und Praxis: Was zählt im Alltag?
Ergonomie, Komfort und Sicht
Im Alltag entscheidet oft die Summe kleiner Details: Sitzkomfort, Lenkerposition, Übersicht und die Frage, wie entspannt man nach einer längeren Fahrt ankommt. Die Triumph wirkt hier häufig wie das modernere Gesamtpaket: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch über längere Strecken konzentriert und angenehm fährt.
Die Royal Enfield punktet dagegen mit dem klassischen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die sich stimmig in den Retro-Charakter einfügt. Wer bewusst ein Motorrad sucht, das nicht „technisch überladen“ wirkt, sondern Charakter ausstrahlt, wird die Goan Classic 350 besonders mögen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, kurze Touren
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zur Alltagstauglichkeit (wie Leistungsentfaltung, Fahrbarkeit und die daraus resultierende Dynamik) zeigt sich: Die Triumph Scrambler 400 X ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag viele kurze Wege, häufiges Beschleunigen und wechselnde Situationen umfasst. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dagegen eine starke Option, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt – etwa auf Landstraßen, bei gemütlichen Touren oder wenn man das Motorrad vor allem wegen seines Stils und seiner Ruhe fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 400 X – Stärken
- Agiles Fahrgefühl im Stadtverkehr und beim zügigen Herausbeschleunigen
- Ausgewogenes Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsgefühl
- Moderne Scrambler-Interpretation, die auch auf längeren Strecken überzeugt
Triumph Scrambler 400 X – Schwächen
- Wer ausschließlich den „klassischen Retro-Look“ sucht, könnte den Triumph-Charakter als weniger traditionell empfinden
- Bei sehr ruhigem Fahrstil kann die Royal Enfield emotional stärker wirken
Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken
- Starker Retro-Charakter mit hohem Wiedererkennungswert
- Entspanntes Fahrgefühl, ideal für gleichmäßiges Dahingleiten
- Passend für gemütliche Touren und Fahrerinnen/Fahrer, die den klassischen Stil priorisieren
Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen
- Für dynamisches Fahren und häufiges zügiges Beschleunigen wirkt die Triumph meist souveräner
- Wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, wird eher bei der Triumph fündig
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Triumph Scrambler 400 X: die passende Wahl für…
Die Triumph Scrambler 400 X ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt: Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Strecken – und dabei ein Fahrgefühl bietet, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer Wert auf ein ausgewogenes Setup legt und auch mal zügiger unterwegs sein möchte, findet hier häufig die stimmigere Wahl.
Royal Enfield Goan Classic 350: die passende Wahl für…
Die Royal Enfield Goan Classic 350 passt am besten, wenn der Fokus klar auf Retro-Optik, entspanntem Fahren und einem klassischen Motorradgefühl liegt. Wer das Motorrad vor allem wegen seines Charakters fährt und Touren eher ruhig angeht, bekommt ein Modell, das sich genau dafür „richtig“ anfühlt.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 400 X ist die bessere Wahl, wenn im Alltag häufig dynamisches Beschleunigen, sicheres Bremsgefühl und ein insgesamt agiles Handling gefragt sind. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo der Verkehr unruhig ist oder man öfter zügig reagieren möchte. Die Royal Enfield Goan Classic 350 gewinnt dagegen, wenn der Retro-Charakter im Vordergrund steht und ein entspanntes, gleichmäßiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das „einfach Spaß macht, ohne Druck“, wird mit der Royal Enfield sehr glücklich. Wer dagegen ein vielseitiges Alltagsmotorrad möchte, das auch bei mehr Tempo souverän bleibt, trifft mit der Triumph meist die passendere Entscheidung.