UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Triumph Scrambler 900 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Landstraße und Retro-Vibes

Wenn zwei Scrambler-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie der Motor schiebt, um das Fahrwerk, das Unebenheiten schluckt, und um die Frage, ob das Motorrad im Alltag genauso Spaß macht wie auf der Feierabendrunde. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Triumph Scrambler 900 und der Brixton Cromwell 1200. Beide stehen für einen modernen Retro-Look, beide wollen sich nicht verstecken – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Design und Gesamteindruck: britischer Klassiker trifft auf markante Moderne

Optisch bewegen sich beide Maschinen klar im Scrambler-Umfeld, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie aus einem klassischen Baukasten: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das sofort nach „Roadtrip mit Stil“ aussieht. Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen stärker mit dem Gedanken an „kräftig und präsent“: Der Look ist ebenfalls retro inspiriert, wirkt aber in der Linie moderner und teils kantiger.

Im Alltag zeigt sich das auch in der Wirkung: Die Triumph zieht eher den Blick durch ihre stimmige, zeitlose Eleganz auf sich. Die Brixton wirkt dagegen wie ein Statement – etwas lauter im Auftritt, ohne dabei unruhig zu werden. Wer Wert auf eine besonders „klassische“ Anmutung legt, landet schneller bei der Triumph. Wer ein Scrambler sucht, das sich klar von der Masse abhebt, findet in der Brixton oft den besseren Match.

Motorcharakter im Vergleich: 900er-Feinheit vs 1200er-Druck

Der größte Unterschied im Fahrgefühl entsteht durch die Motorisierung. Die Triumph Scrambler 900 setzt auf einen 900-ccm-Ansatz, der sich typischerweise sehr „drehfreudig“ anfühlt und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fahrstil eher aus Kurven, Zwischenspurts und flüssigem Fahren besteht. Die Maschine wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“ – also nicht nur von A nach B fährt, sondern aktiv bewegt.

Die Brixton Cromwell 1200 dagegen zielt mit dem 1200-ccm-Konzept stärker auf Durchzug und einen kräftigeren Grundton. Im Vergleich zu einem 900er ist das Gefühl häufig: mehr Druck von unten, weniger „Runterdrehen und neu aufbauen“ – stattdessen entspanntes Vorwärtskommen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken länger werden, wenn es bergauf geht oder wenn das Motorrad auch mal mit Gepäck und zwei Personen genutzt wird.

Beide Ansätze können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Vorlieben an. Die Triumph passt eher zu Fahrern, die das Motorrad gern dynamisch bewegen und die Drehzahl als Werkzeug nutzen. Die Brixton passt eher zu Fahrern, die ein souveränes, kräftiges Ansprechverhalten bevorzugen und den Motor als „Schubmaschine“ erleben möchten.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs souveräne Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich, wie die Hersteller die Nutzung denken. Die Triumph Scrambler 900 wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel und Richtungsänderungen angenehm unterstützt. Das macht sie besonders interessant für Strecken mit vielen Kurven oder für das Fahren, bei dem man öfter mal spontan die Linie anpasst.

Die Brixton Cromwell 1200 steht dagegen oft für ein stabileres, ruhigeres Gefühl bei höheren Lasten oder längeren Abschnitten. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man nicht nur „sportlich“ unterwegs ist, sondern auch Komfort und Gelassenheit wichtig sind. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag kann das den Unterschied machen: weniger Stress, mehr gleichmäßiges Tempo.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Triumph spielt ihre Vorteile aus, wenn es um Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl geht. Die Brixton kann punkten, wenn Stabilität und entspannter Vortrieb im Vordergrund stehen. Wer häufig in engen Bereichen fährt, wird die Triumph oft als „einfacher zu bewegen“ empfinden. Wer längere Strecken bevorzugt, wird die Brixton häufig als „souveräner“ erleben.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen im Vergleich

Bremsen sind mehr als nur „Stoppwirkung“. Entscheidend ist, wie gut sich das Motorrad kontrollieren lässt: Wie feinfühlig reagiert es, wie stabil bleibt es beim Verzögern und wie gut lässt sich die Bremsleistung dosieren? Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph Scrambler 900 tendenziell auf ein harmonisches Zusammenspiel setzt, das sich in der Praxis angenehm anfühlt – besonders, wenn man nicht nur hart bremst, sondern auch in Situationen, in denen man vorausschauend und dosiert arbeitet.

Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls mit überzeugender Bremswirkung auftreten, wirkt aber im Gesamteindruck oft etwas „direkter“ im Kraftaufbau. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern zügig verzögert und dabei ein klares Feedback möchte, fühlt sich schnell wohl. Wer dagegen sehr fein dosiert, wird bei der Triumph häufig schneller ein perfektes Gefühl finden.

Unterm Strich: Beide können sicher unterwegs sein, aber die Triumph wirkt oft als „kontrollierte“ Bremse im Alltag, während die Brixton eher „kräftig und klar“ rüberkommt. Das ist besonders relevant, wenn man viel Stadtverkehr hat oder häufig aus dem Tempo heraus in den Verkehr hinein bremst.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Reichweite

Scrambler werden oft gekauft, weil sie gut aussehen – aber sie müssen auch im Alltag funktionieren. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie den Fahrer „einbinden“. Die Triumph Scrambler 900 bietet im Vergleich häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Sitzgefühl und Fahrhaltung: nicht zu sportlich, nicht zu entspannt, sondern eher „genau richtig“, um auch längere Touren angenehm zu gestalten.

Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber in der Praxis oft etwas stärker auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig aktiv gegen die Maschine arbeiten möchte. Gleichzeitig kann die Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich empfunden werden – wie bei vielen Scramblern.

Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von einer Sitzposition, die das Rangieren und das schnelle Reagieren erleichtert. Wer eher Landstraße fährt, achtet stärker auf gleichmäßige Unterstützung über längere Zeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph wirkt oft besonders ausgewogen, die Brixton punktet häufig mit dem „einfach laufen lassen“-Gefühl.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um die Frage, ob die vorhandenen Features im Alltag sinnvoll sind. Im Vergleich zwischen Triumph Scrambler 900 und Brixton Cromwell 1200 fällt auf, dass beide Hersteller ihren Fokus auf typische Scrambler-Elemente legen: ein stimmiges Gesamtbild, klare Bedienlogik und eine Ausstattung, die zur jeweiligen Zielgruppe passt.

Die Triumph wirkt dabei häufig wie ein Paket, das auf „rund“ und „fein abgestimmt“ setzt. Die Brixton kann dagegen mit einem pragmatischen Ansatz überzeugen: Sie will vor allem ein Motorrad bieten, das sich im Alltag stark anfühlt und dabei nicht zu kompliziert wirkt. Das macht sie für viele Käufer attraktiv, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und nicht erst erklärt werden muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Triumph Scrambler 900: Stärke in der harmonischen Abstimmung, im lebendigen Fahrgefühl und in der oft sehr guten Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Fahren mit Gefühl“ liegt – wer vor allem maximalen Druck von unten erwartet, fühlt sich möglicherweise weniger „überwältigt“.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärke im kräftigen Grundcharakter und im souveränen Auftreten über längere Abschnitte. Schwäche kann sein, dass das Handling je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei der Triumph – vor allem, wenn man sehr agil und dynamisch unterwegs ist.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Triumph Scrambler 900 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als „Spaßmaschine“ im Alltag gesehen wird: Kurven, Landstraßen, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das man gern aktiv nutzt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt – von der Motorcharakteristik bis zur Art, wie das Motorrad auf Bremsen und Lenkimpulse reagiert – wird mit der Triumph häufig sehr zufrieden sein.

Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn mehr „Druck“ und ein souveräner Vortrieb im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte, wer beim Anfahren und Beschleunigen ein kräftiges Gefühl sucht und wer ein Motorrad bevorzugt, das sich wie eine solide Basis anfühlt, trifft mit der Brixton oft die richtige Entscheidung.

Fazit:

Die Triumph Scrambler 900 ist die Wahl für alle, die ein Scrambler mit sehr stimmigem Fahrgefühl suchen: agil, fein dosierbar und besonders dann stark, wenn Kurven und dynamische Fahrten den Alltag prägen. Die Brixton Cromwell 1200 passt am besten zu Fahrern, die vor allem kräftigen Durchzug und ein souveränes, entspanntes Vorankommen erleben möchten – ideal für längere Strecken, bergige Abschnitte und Fahrten, bei denen der Motor spürbar „ziehen“ soll.

Wer also eher „mit dem Motorrad spielen“ will, findet in der Triumph den besseren Partner. Wer dagegen „einfach losfahren und Druck haben“ bevorzugt, wird mit der Brixton glücklicher. Beide Modelle machen Spaß – die Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob mehr Agilität oder mehr Grundkraft im Vordergrund steht.

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