| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Triumph Scrambler 900 vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design. Genau das zeigt sich beim Vergleich zwischen der Triumph Scrambler 900 und der Ducati Supersport 950 S. Die Scrambler steht für einen lässigen, urbanen und zugleich vielseitigen Charakter – während die Supersport 950 S deutlich sportlicher ausgerichtet ist und das Fahrgefühl stärker in Richtung Dynamik und Performance lenkt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Stil: eher entspannt und flexibel oder eher präzise, sportlich und kompromisslos auf der Straße.
Grundcharakter: Scrambler-Vibe vs. Supersport-Fokus
Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt. Der Look ist bewusst „klassisch-modern“ und vermittelt das Gefühl, dass das Bike nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist. Im Vergleich dazu ist die Ducati Supersport 950 S stärker auf sportliche Ausstrahlung getrimmt. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Tempo und Kurvenarbeit ausgelegt ist.
Beide Modelle sind straßenorientiert, aber sie interpretieren „Straße“ unterschiedlich: Die Scrambler will vor allem Alltagstauglichkeit mit einem eigenständigen Charakter verbinden. Die Supersport will vor allem Fahrdynamik liefern und dabei die sportliche Linie konsequent durchziehen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Triumph Scrambler 900 setzt stärker auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Antritt. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich oft spontan an, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Gerade im Stadtverkehr oder auf der Landstraße ist das ein Vorteil, weil das Motorrad „einfach mitgeht“ und sich angenehm dosieren lässt.
Die Ducati Supersport 950 S zielt dagegen stärker auf sportliche Performance. Im Zusammenspiel aus Drehmomententfaltung und dem sportlich abgestimmten Gesamtkonzept entsteht ein Fahrgefühl, das mehr nach „ziehen lassen und dann zackig rausbeschleunigen“ klingt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke kurviger wird und das Motorrad in seinem Element arbeitet.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Scrambler 900: Stärken liegen in der spontanen Alltagspraxis und im entspannten Umgang mit dem Gas. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch weniger „auf den Punkt“ wirkt, wenn man sehr ambitioniert fährt.
- Ducati Supersport 950 S: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem präzisen Gefühl beim Beschleunigen und Herausfahren aus Kurven. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag etwas stärker „eingefordert“ wirkt, je nach Fahrstil und Streckenprofil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. sportliche Präzision
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Triumph Scrambler 900 ist so abgestimmt, dass sie sich souverän und alltagstauglich anfühlt. Das hilft vor allem auf unruhigeren Straßen oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt dadurch oft gutmütig und verzeiht mehr, was beim entspannten Fahren ein echter Pluspunkt ist.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass sich das Motorrad in Kurven sehr zielgerichtet anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von dem „klaren“ Feedback. Gleichzeitig kann das Setup im Alltag weniger nachgiebig wirken, wenn die Straßenbedingungen nicht ideal sind.
Bremsen und Kontrolle
Im Vergleich der Bremswerte und des Gesamtkonzepts zeigt sich: Beide Motorräder liefern eine solide Basis, aber die Ducati wirkt tendenziell stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das merkt man besonders bei wiederholtem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten oder wenn man in flotteren Passagen konsequent verzögert. Die Triumph punktet dafür oft mit einem gut dosierbaren Gefühl, das sich schnell anfühlt, ohne dass man sich „reinarbeiten“ muss.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Prioritäten
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Ducati Supersport 950 S wirkt in der Regel wie das Modell, das mehr Wert auf sportlich nutzbare Assistenz und ein abgestimmtes Zusammenspiel legt. Das kann das Fahren in dynamischen Situationen erleichtern, weil Traktion und Eingriffe spürbar „mitdenken“.
Die Triumph Scrambler 900 setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Fokus liegt stärker auf einem harmonischen Gesamtgefühl. Die Elektronik unterstützt, ohne das Motorrad zu „übersteuern“. Gerade wer gern spontan fährt und nicht ständig an Einstellungen denkt, profitiert davon.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für die Strecke
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Triumph Scrambler 900 bietet typischerweise eine Haltung, die sich für Alltag und Landstraße angenehm anfühlt. Das macht sie attraktiv für längere Fahrten, bei denen man nicht permanent in einer sehr sportlichen „Kampfhaltung“ sein möchte.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar sportlicher. Das kann auf der einen Seite ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch sehr direkt wirkt und Kurvenarbeit leichter fällt. Auf der anderen Seite kann es bei längeren, entspannten Touren oder im Stadtverkehr spürbar werden, dass die Haltung stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist.
Für wen passt welche Haltung?
- Triumph Scrambler 900: ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt und auch im Alltag Spaß macht.
- Ducati Supersport 950 S: ideal für alle, die sportliche Dynamik priorisieren und gern zügig fahren, bei dem die Sitzposition „mitarbeitet“.
Design, Verarbeitung und Ausstattung: Der Unterschied ist mehr als Optik
Optisch sind beide Motorräder klar erkennbar in ihrer jeweiligen Welt. Die Triumph Scrambler 900 setzt auf einen markanten, charakterstarken Look, der sich gut in den Alltag einfügt und trotzdem nicht nach „Mainstream“ aussieht. Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein sportliches Statement – mit einer Ausrichtung, die eher nach „Performance“ als nach „Lifestyle“ klingt.
Beim Thema Ausstattung zeigt sich im Vergleich, dass die Ducati häufig stärker in Richtung sportliche Features und ein „Premium“-Gefühl tendiert. Die Triumph kann dafür mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen, das sich weniger nach Technik-Show anfühlt, sondern mehr nach „einfach fahren und genießen“.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt. Die Triumph Scrambler 900 ist hier besonders stark, weil sie sich auf wechselnde Bedingungen schnell anpasst: Ampelstopps, kurze Strecken, holprige Abschnitte – das Motorrad bleibt dabei angenehm zugänglich. Wer oft pendelt oder gern spontan fährt, wird die unkomplizierte Art schnell schätzen.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke mehr „Fahrspaß“ bietet: Landstraße, zügige Abschnitte, Kurvenfolgen. Für längere Touren kann sie ebenfalls passen, allerdings ist die sportlichere Auslegung der Sitzposition ein Faktor, der je nach persönlichem Komfortempfinden stärker ins Gewicht fällt.
Kaufentscheidung: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 900 – typische Vorteile
- Charakterstarkes, vielseitiges Auftreten
- Alltagstaugliches Fahrgefühl mit gut dosierbarem Antrieb
- Komfortorientierte Abstimmung für wechselnde Straßenbedingungen
Ducati Supersport 950 S – typische Vorteile
- Sportlich präzises Handling und dynamisches Fahrgefühl
- Starke Kontrolle bei flotter Fahrweise
- Elektronik und Gesamtkonzept mit Fokus auf Performance
Wo liegen die Grenzen?
- Scrambler 900: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte sich weniger „getrieben“ fühlen als bei einer Supersport.
- Supersport 950 S: Wer vor allem entspannt und häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die sportlichere Auslegung als weniger bequem empfinden.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt, sich unkompliziert fahren lässt und dabei einen eigenständigen Charakter mitbringt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf gemischten Strecken aus – von kurzen Fahrten bis zu entspannten Landstraßenrunden. Wer ein Bike möchte, das nicht nur sportlich wirkt, sondern sich auch so anfühlt, wie man es täglich nutzen will, trifft mit der Scrambler meist die passendere Entscheidung.
Die Ducati Supersport 950 S passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren und Kurvenarbeit sowie zügiges Beschleunigen klar im Fokus haben. Das Motorrad wirkt in flotten Situationen zielgerichtet und unterstützt die Performance spürbar durch sein sportlich abgestimmtes Gesamtkonzept. Wer gern dynamisch unterwegs ist und eine sportlichere Sitzposition in Kauf nimmt, bekommt mit der Supersport das direktere, leistungsorientierte Fahrgefühl.