| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Triumph Scrambler 900 vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – welcher Cruiser-Charakter passt?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Style“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Triumph Scrambler 900 und der Harley-Davidson Sport Glide FLSB. Beide Modelle wirken modern, sind aber in ihrer Philosophie klar verschieden: Der Scrambler setzt auf den lebendigen, alltagstauglichen Charakter eines modernen Scrambler, während die Sport Glide den klassischen Harley-Vibe mit einer sportlicheren Ausrichtung verbindet. Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte und die daraus resultierenden Eigenschaften im Alltag bemerkbar machen – inklusive Stärken und Schwächen, die man nicht nur auf dem Papier sieht.
Grundidee und Charakter: Scrambler vs. Sport-Glide
Der Triumph Scrambler 900 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße wohlfühlt. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Motor mit klarer Drehfreude und einem Fahrgefühl hin, das eher „direkt“ wirkt. Der Scrambler ist dabei nicht nur ein Designprojekt, sondern soll sich im Alltag leicht bewegen lassen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt dagegen eine andere Linie: Harley-typisch steht der Charakter des Motors und das „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“ im Vordergrund. Auch hier sprechen die aufgelisteten Werte dafür, dass der Fokus stärker auf dem Drehmoment und dem souveränen Vortrieb liegt. Das Ergebnis ist häufig ein Fahrgefühl, das weniger hektisch ist, dafür aber mit Druck aus dem Drehzahlkeller überzeugt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrbetrieb auswirken
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass beide Motorräder auf ihre Weise „ziehen“. Der Scrambler 900 wirkt dabei oft wie der Typ, der sich über die Drehzahl sauber aufbaut und in vielen Situationen spontan reagiert. Das ist besonders dann spürbar, wenn man im Stadtverkehr häufig beschleunigt, schaltet und wieder bremst.
Die Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken eher in dem Bereich aus, in dem man nicht ständig nachregeln muss. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen Antrieb, der mit kräftigem Durchzug arbeitet. Das kann auf Landstraßen und bei gleichmäßiger Fahrt besonders angenehm sein, weil das Motorrad auch ohne „Drehzahlorgien“ zügig vorankommt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die lebendige Reaktion und das Gefühl, dass man das Motorrad schnell „in den Griff“ bekommt. Schwäche kann sein, dass man für den maximalen Punch je nach Fahrstil etwas mehr mit der Drehzahl arbeiten möchte.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke ist der souveräne Vortrieb und das entspannte Tempo, das sich aus dem Drehmoment ergibt. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr agil durch enge Situationen manövrieren will.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich oft, wie ein Motorrad sich „im Kopf“ anfühlt. Die aufgelisteten Werte geben Hinweise darauf, wie sich die Geometrie und die Abstimmung auf Kurvenverhalten und Fahrkomfort auswirken. Der Scrambler 900 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt: Man kann es eher „einlenken“ und bekommt ein klares Rückmeldungsgefühl.
Die Sport Glide FLSB ist dagegen häufig auf Stabilität und ruhiges Rollen ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass sie bei zügiger Fahrt und längeren Strecken eine souveräne Basis bietet. In schnellen Kurven oder bei wechselndem Untergrund kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „zittert“ und eher gelassen bleibt.
Kurven und Tempo
Wer gern dynamisch fährt und häufig zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln pendelt, wird am Scrambler 900 oft mehr Spaß finden. Wer dagegen lieber mit einem gleichmäßigen Rhythmus unterwegs ist und Kurven „mit Tempo“ nimmt, wird die Sport Glide FLSB als sehr stimmig empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Gefühl. Die aufgelisteten Werte zu Bremssystem und Leistungsdaten lassen erkennen, dass beide Motorräder auf ein sicheres Verzögern ausgelegt sind. Der Unterschied zeigt sich meist in der Dosierbarkeit: Der Scrambler 900 wirkt häufig wie ein Motorrad, bei dem man die Verzögerung fein steuern kann, während die Sport Glide FLSB eher mit einem kräftigen, stabilen Bremsmoment punktet.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur „wie stark“, sondern auch „wie vorhersehbar“. Beide Modelle können hier überzeugen, aber die Art, wie sie sich anfühlen, ist unterschiedlich. Der Scrambler ist oft direkter, die Sport Glide eher „massiv“.
Ergonomie und Sitzposition: Für Stadt, Landstraße und Tour
Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe, Lenkerposition und Gesamtabmessungen geben einen guten Hinweis darauf, wie bequem die Maschine über längere Zeit bleibt. Der Triumph Scrambler 900 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das eine aktive, aber nicht übermäßig gestreckte Haltung unterstützt. Das ist praktisch, wenn man häufig stoppt, anrollt und sich im Verkehr ständig neu ausrichten muss.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht eher für eine entspanntere Sitzhaltung mit Fokus auf ruhiges Reisen. Die aufgelisteten Werte sprechen dafür, dass man längere Strecken angenehm abspulen kann, ohne dass man ständig „gegen“ die Haltung arbeiten muss.
Für wen passt welche Haltung?
- Triumph Scrambler 900: passend, wenn eine vielseitige Sitzposition wichtig ist und man das Motorrad auch im Alltag häufig nutzt.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: passend, wenn man Wert auf entspannte Touren legt und das Motorrad eher als Reisebegleiter sieht.
Design, Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Design ist natürlich Geschmackssache – aber auch hier lassen sich aus den aufgelisteten Werten und der Ausrichtung Rückschlüsse ziehen. Der Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst „modern classic“ interpretiert: kompakt, stimmig proportioniert und mit einem Look, der sowohl zu Jeans als auch zur Tourjacke passt.
Die Sport Glide FLSB bringt den Harley-typischen Stil mit, wirkt dabei aber durch die sportlichere Auslegung weniger „schwerfällig“ als manche anderen Cruiser. Die aufgelisteten Werte und die daraus resultierende Charakteristik machen sie besonders interessant, wenn man Harley-Fahrgefühl möchte, aber nicht auf eine gewisse Dynamik verzichten will.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die Kombi aus Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Faktor“ weniger ausgeprägt ist, wenn man genau dieses schwere, gelassene Rollen sucht.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke ist der markante Charakter und das entspannte Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr oder bei sehr häufigem Rangieren weniger „handlich“ wirkt als leichtere, scrambler-typische Konzepte.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Der Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig anfühlt: Stadtverkehr, Feierabendrunde, Landstraße und auch mal eine spontane Kurventour – der Scrambler wirkt dabei oft lebendig, direkt und leicht zu kontrollieren. Wer gern mit dem Motorrad „mitgeht“, schnell reagiert und ein agiles Fahrgefühl bevorzugt, wird hier eher glücklich.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt besser, wenn der Fokus stärker auf dem Harley-typischen Charakter liegt: souveräner Vortrieb, ruhigeres Reisegefühl und ein Motorrad, das sich wie ein stimmiger Begleiter für längere Strecken anfühlt. Wer den Unterschied zwischen „einfach zügig fahren“ und „dynamisch arbeiten“ spüren möchte, findet in der Sport Glide häufig genau diese Balance.
Kurz gesagt: Scrambler 900 für Agilität und Vielseitigkeit, Sport Glide FLSB für Charakter, Drehmoment und entspanntes Cruisen.