| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Triumph Scrambler 900 vs Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Schotter und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs: Die Triumph Scrambler 900 steht für den klassischen Scrambler-Charakter – mit Fokus auf Stil, Alltagstauglichkeit und Fahrspaß auf der Straße. Die Honda CRF 300 L dagegen ist stärker in Richtung leichtes Offroad-Feeling gedacht: kompakt, agil und mit dem Anspruch, auch abseits des Asphalts souverän zu wirken. Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass es weniger um „wer ist besser“ geht, sondern darum, wo das jeweilige Motorrad seine Stärken ausspielt.
Grundidee und Charakter: Scrambler-Look vs. Offroad-Gen
Die Triumph Scrambler 900 ist ein Motorrad, das man gerne bewegt, wenn die Route nicht nur von A nach B führt, sondern auch Lust auf Kurven, Sound und ein stimmiges Gesamtgefühl macht. Der Scrambler-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition, der Art wie das Motorrad auf Befehle reagiert und in dem „Straßenfokus“, der sich durch das gesamte Setup zieht.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen eher die Maschine für alle, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlen. Sie wirkt wie ein leichtes Offroad-Werkzeug: kompakt, mit einer Geometrie, die das Handling im Gelände unterstützt, und mit einer Auslegung, die Traktion und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Wer öfter über Feldwege, Schotter oder unbefestigte Strecken fährt, spürt schnell, warum diese Richtung gewählt wurde.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Triumph Scrambler 900 und der Honda CRF 300 L zeigt sich ein grundlegender Unterschied: Die Triumph zielt auf einen „Straßenmotor“-Charakter ab, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Die Honda hingegen ist stärker auf kontrollierbare Kraftentfaltung ausgelegt – besonders dann, wenn es rutschig wird oder wenn das Tempo ohnehin niedriger ist.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Auf der Landstraße wirkt die Triumph Scrambler 900 oft dann besonders stimmig, wenn man flüssig fährt und die Drehzahl nicht ständig „managen“ muss. Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken eher aus, wenn man bewusst mit Gefühl arbeitet: Gas fein dosieren, Traktion nutzen und das Motorrad in einem Bereich bewegen, in dem es sich leicht und berechenbar anfühlt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist der straßentaugliche Fahrfluss und das angenehme Zusammenspiel zwischen Motor und Fahrwerk. Schwäche kann sein, dass der Offroad-Fokus nicht so kompromisslos wirkt wie bei einer Maschine, die primär für unbefestigte Strecken gebaut wurde.
- Honda CRF 300 L: Stärke ist die kontrollierbare Kraft und das agile Gefühl bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass der „Straßenkomfort“ und das Tempo-Gefühl bei längeren, zügigen Autobahn- oder Landstraßenetappen weniger im Mittelpunkt stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als man denkt. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt typischerweise ein Gefühl von Stabilität und „Zusammenhalt“ auf der Straße. Gerade bei wechselndem Belag oder bei dynamischerer Fahrweise wirkt das Motorrad dadurch berechenbar. Auch das Handling in Kurven ist eher auf flüssiges Fahren ausgelegt.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen spürbar auf Agilität und Kontrolle ausgelegt. Im Gelände oder auf holprigen Wegen fühlt sie sich oft leichter an, weil die Geometrie und die Abstimmung das Motorrad „führen“ lassen. Auf der Straße kann das je nach Fahrstil und Erwartung weniger „groß“ wirken – dafür ist das Motorrad im Offroad-Kontext sehr direkt.
Was der Vergleich in der Praxis zeigt
Wenn die Strecke überwiegend asphaltiert ist, wirkt die Triumph Scrambler 900 häufig wie die natürlichere Wahl. Wenn jedoch regelmäßig Feldwege, Schotterpassagen oder unbefestigte Abkürzungen dazugehören, spielt die Honda CRF 300 L ihre Vorteile aus: Sie wirkt dann weniger wie ein Kompromiss und mehr wie ein passendes Werkzeug.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist nicht nur „Komfort“, sondern auch Fahrgefühl. Die Triumph Scrambler 900 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes, aktives Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen – mit einer Haltung, die auf der Straße gut funktioniert und auch für längere Ausfahrten angenehm sein kann.
Die Honda CRF 300 L setzt stärker auf eine Position, die das Handling im Gelände unterstützt. Das kann im Offroad-Kontext ein Vorteil sein, weil man sich leichter bewegen kann und das Motorrad „mit dem Körper“ führen kann. Auf der Straße ist das nicht automatisch schlecht – aber es fühlt sich oft anders an als bei einem Scrambler, der primär für Asphalt ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in unterschiedlichen Situationen
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Bremsen sind nicht nur „Stärke“, sondern auch Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Straßenbetrieb tendenziell so, dass man Bremsmanöver sauber dosieren kann – besonders, wenn man zügig in den Alltag oder in Kurvenfahrten geht.
Die Honda CRF 300 L ist im Offroad-Kontext besonders dann im Vorteil, wenn es darum geht, kontrolliert zu verzögern, ohne dass das Motorrad „zu viel“ macht. Gerade auf losem Untergrund zählt, wie gut man die Verzögerung steuern kann.
Stärken und Schwächen bei der Bremswirkung
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die straßentypische Dosierbarkeit und das sichere Gefühl bei normalem Fahrtempo. Schwäche kann sein, dass bei sehr losem Untergrund die Offroad-spezifische Abstimmung einer Enduro/Offroad-orientierten Maschine fehlt.
- Honda CRF 300 L: Stärke ist die Kontrolle in Situationen, in denen Traktion nicht garantiert ist. Schwäche kann sein, dass sich das „Straßen-Performance“-Gefühl nicht so souverän anfühlt wie bei einem Scrambler, der für Asphalt optimiert ist.
Reifen, Traktion und Untergrund: Wo spielt welches Motorrad seine Vorteile aus?
Der Untergrund entscheidet oft über den Spaßfaktor. Die Triumph Scrambler 900 ist mit ihrem Setup klar auf Straße und „gemischte“ Strecken ausgelegt. Auf Schotter kann sie durchaus Spaß machen, aber sie ist eher dann ideal, wenn der Schotter Teil der Route ist – nicht das Hauptziel.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen für unbefestigte Wege gedacht. Sie wirkt dann besonders stimmig, wenn Traktion und Fahrkontrolle wichtiger sind als maximale Geschwindigkeit. Wer regelmäßig abseits der Straße fährt, wird die Abstimmung und das Handling schnell zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Nutzung und „Wie fühlt es sich an?“
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch das Gesamtpaket: Wie unkompliziert ist das Motorrad im täglichen Gebrauch, wie gut lässt es sich bewegen und wie „stressfrei“ ist es bei typischen Wegen? Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für Stadt, Landstraße und Wochenendtouren nutzt – mit einem Charakter, der Lust auf Ausfahrten macht.
Die Honda CRF 300 L ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag auch mal „dreckig“ wird: Feldwege, kurze Offroad-Abschnitte oder einfach die Freiheit, Abkürzungen zu nehmen. Sie ist dabei weniger auf „Show“ ausgelegt, sondern auf Funktion und Fahrbarkeit.
Vergleich der Nutzungsschwerpunkte
- Triumph Scrambler 900: Stärken liegen im straßennahen Alltag, im Fahrspaß und im stimmigen Gesamtgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Offroad wirklich Priorität hat.
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in Agilität, Kontrolle und Offroad-Eignung. Schwächen zeigen sich eher bei langen, zügigen Asphaltetappen, wenn man ein „großes“ Straßenreisegefühl erwartet.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (ohne Zahlen, mit klaren Kriterien)
Der Vergleich wird besonders einfach, wenn man die eigenen Fahrten ehrlich einordnet. Wer überwiegend Asphalt fährt, Kurven sucht und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Scrambler anfühlt, wird mit der Triumph Scrambler 900 sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen regelmäßig auf Schotter, Feldwegen oder leichtem Offroad unterwegs ist und dabei ein agiles, kontrollierbares Motorrad bevorzugt, findet in der Honda CRF 300 L die passendere Basis.
Typische Szenarien
- Triumph Scrambler 900 passt gut, wenn die Wochenendtour meist Straße ist, die Optik eine Rolle spielt und das Motorrad „einfach Spaß“ machen soll.
- Honda CRF 300 L passt gut, wenn der Weg dorthin nicht immer perfekt ist, wenn Abkürzungen über unbefestigte Strecken dazugehören und wenn Kontrolle wichtiger ist als reines Tempo.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Sie bietet ein stimmiges Fahrgefühl, wirkt straßennah und macht besonders dann Freude, wenn Kurven, Alltagstouren und ein „Scrambler“-Lebensgefühl im Vordergrund stehen. Wer ab und zu Schotter mitnimmt, kann das durchaus genießen – aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn Offroad regelmäßig und ernsthaft Teil der Fahrten ist.
Die Honda CRF 300 L ist hingegen die passendere Option, wenn unbefestigte Strecken, Feldwege und leichtes Offroad-Feeling häufiger vorkommen. Sie spielt ihre Stärken in Agilität und Kontrolle aus und fühlt sich dort weniger wie ein Kompromiss an. Wer vor allem Asphalt fährt und ein möglichst „großes“ Straßenreisegefühl sucht, wird die Triumph eher als harmonischer empfinden.
Kurz gesagt: Straße und Scrambler-Charakter sprechen für die Triumph – Abseits des Asphalts und kontrollierte Agilität sprechen für die Honda.