UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Triumph Scrambler 900 vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Scrambler 900 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassisch geprägter Scrambler-Charakter auf ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das für lange Strecken und anspruchsvolle Bedingungen gebaut ist. Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.

Grundcharakter: Scrambler vs. Adventure

Die Triumph Scrambler 900 steht für einen Motorradtyp, der bewusst auf Stil, unmittelbares Fahrgefühl und eine „hands-on“-Bedienung setzt. Der Fokus liegt auf dem, was man beim Fahren spürt: ein lebendiger Motor, ein agiles Handling und eine Sitzposition, die eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ aussieht.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das den Anspruch „großes Abenteuer“ ernst meint. Der Charakter ist deutlich tourenorientierter: mehr Reserven, mehr Komfort- und Elektronikfokus und eine Auslegung, die auch dann souverän bleiben soll, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen wechseln.

Motor & Fahrgefühl im Vergleich

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Scrambler 900 wirkt dabei oft wie ein Bike, das man „mit Gefühl“ fährt: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass man in der Stadt, auf Landstraßen und bei flotten Passagen schnell ein gutes Tempo findet. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auf Rhythmus und Kontrolle ausgelegt ist.

Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärke besonders dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man lange Strecken mit gleichmäßigem Druck auf dem Gas fährt. Im Vergleich wirkt die KTM weniger „kurz und direkt“, sondern eher wie ein System, das Leistung und Stabilität zusammenbringt. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger „Spiel“, mehr „Durchzug“ und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • Triumph Scrambler 900: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem stimmigen Charakter für kurvige Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß im Alltag liegt als auf maximaler Langstrecken-„Power“-Inszenierung.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärken liegen in Reserven, Durchzug und dem souveränen Gefühl bei Tempo und Distanz. Schwäche kann sein, dass der „Adventure“-Ansatz im Stadtverkehr oder bei sehr engen Strecken weniger leichtfüßig wirkt als ein Scrambler.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Beim Handling zeigen sich die Unterschiede sehr klar. Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Kurvenradien ist das ein Vorteil: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Bike „zu groß“ wirkt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten sowie auf wechselndem Untergrund ausgelegt. Das Fahrwerk fühlt sich oft wie ein „Anker“ an: Das Motorrad bleibt ruhig, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. In engen Passagen kann das Gewicht und die Adventure-Geometrie aber spürbar sein – das Bike will eher geführt werden als „gedreht“.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

  • Scrambler 900: Vorteil bei spontanen Ausfahrten, Stadtfahrten und kurvigen Strecken, bei denen Agilität zählt. Nachteil: Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen fühlt sich ein reines Touren-Setup oft „passender“ an.
  • Super Adventure S: Vorteil bei Langstrecke, hoher Stabilität und dem Gefühl, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Nachteil: In sehr engen oder langsamen Situationen kann die KTM weniger „spielerisch“ wirken.

Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Komfort ist bei beiden Bikes ein Thema – aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Triumph Scrambler 900 bietet eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus „Kilometer abspulen“ bestehen, sondern aus Kurven, Stopps und einem entspannten Tagesablauf.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf Langstreckenkomfort getrimmt. Dazu gehören Faktoren wie Windschutz, Fahrruhe und die Art, wie das Motorrad auf Distanz arbeitet. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, profitiert von der Adventure-Philosophie: weniger Ermüdung, mehr „Konstanz“ und ein Gesamtpaket, das auf Reisen optimiert ist.

Stärken & Schwächen beim Komfort

  • Triumph Scrambler 900: Stärken in der angenehmen, fahraktiven Ergonomie und dem unkomplizierten Charakter. Schwäche: Für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen kann ein stärker tourenorientiertes Setup komfortabler sein.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärken in Reise-Komfort, Fahrruhe und dem Gefühl, dass man auch nach Stunden noch „frisch“ bleibt. Schwäche: Der Komfortansatz geht oft mit mehr Motorradmasse und mehr „Adventure-Präsenz“ einher.

Elektronik & Assistenzsysteme: Unterschiedliche Philosophie

Bei modernen Motorrädern ist Elektronik mehr als nur „Gimmick“. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Adventure S setzt deutlich stärker auf ein umfassendes Elektronikpaket, das Fahrmodi, Traktions- und Fahrassistenzthemen sowie eine fein abgestimmte Regelung umfasst. Das hilft besonders dann, wenn sich Untergrund oder Fahrstil ändern – oder wenn man einfach entspannt fahren möchte, ohne ständig nachzuregulieren.

Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich eher als Motorrad, das die Bedienung und das Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber der Fokus liegt stärker auf dem „direkten“ Erlebnis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Menüs und mehr intuitive Rückmeldung bevorzugt.

Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?

  • Scrambler 900: Ideal, wenn man ein Motorrad möchte, das sich natürlich anfühlt und bei dem man die Technik eher als Unterstützung wahrnimmt.
  • Super Adventure S: Ideal, wenn man häufig unterwegs ist, verschiedene Bedingungen erlebt und die Elektronik als Sicherheitsnetz und Komfortfaktor schätzt.

Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit

Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrverhalten ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das beim sportlichen Fahren eine gute Dosierbarkeit bietet. Das unterstützt ein kontrolliertes Tempo in Kurven und beim zügigen Richtungswechsel.

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt im Vergleich eine stärkere „Reise-Sicherheitslogik“ mit: Brems- und Stabilitätsgefühl sind darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen konstant zu bleiben. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch „planmäßig“ unterwegs ist – mit Gepäck, längeren Etappen und weniger Spielraum für Fehler.

Design, Ausstattung und Praxisnutzen

Optisch sind beide Bikes klar in ihrer Welt. Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt und das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt wie ein Werkzeug für große Touren: mit einer Ausstattung, die auf Funktion und Reisepraktikabilität ausgelegt ist.

Im Vergleich zeigt sich das auch in der „Alltagslogik“: Die Scrambler ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch mal spontan für kurze Strecken genutzt wird und wenn Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Reisen, wechselnde Bedingungen und mehr Gepäck gedacht ist.

Triumph Scrambler 900 vs. KTM 1290 Super Adventure S: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Scrambler 900 – besonders stark bei…

  • kurvigen Strecken und spontanen Ausfahrten
  • einem Motorradgefühl, das direkt und lebendig wirkt
  • Alltagstauglichkeit, bei der das Bike nicht „zu groß“ wirkt

Triumph Scrambler 900 – mögliche Schwächen

  • weniger Fokus auf maximale Reise-„Konstanz“ im Vergleich zu einem Adventure-Tourer
  • für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen kann ein stärker tourenorientiertes Setup angenehmer sein

KTM 1290 Super Adventure S – besonders stark bei…

  • Langstrecke, hoher Stabilität und entspanntem Reisen
  • Elektronikunterstützung bei wechselnden Bedingungen
  • Fahrten, bei denen Reserven und Komfort zusammenkommen

KTM 1290 Super Adventure S – mögliche Schwächen

  • im Stadtverkehr oder bei sehr engen Strecken kann die Adventure-Größe spürbar sein
  • wer vor allem „leichtfüßig“ und verspielt fahren möchte, findet die Scrambler oft passender

Fazit:

Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf unmittelbarem Fahrgefühl, agilerem Handling und einem Motorrad liegt, das sich für kurze bis mittlere Touren genauso gut eignet wie für den Alltag. Wer ein Bike sucht, das Kurven, Rhythmus und ein klassisches Scrambler-Erlebnis in den Vordergrund stellt, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklich.

Die KTM 1290 Super Adventure S passt dagegen besser, wenn regelmäßig lange Strecken anstehen oder wenn Komfort, Stabilität und ein starkes Elektronikpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im engen Alltag. Für Reisen mit mehr Gepäck, für wechselnde Bedingungen und für Fahrer, die auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommen wollen, spielt die KTM ihre Stärken besonders deutlich aus.

Kurz gesagt: Scrambler 900 für Stil und Fahrspaß im Alltag, Super Adventure S für große Touren, Reserven und Reisekomfort.

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