| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Triumph Scrambler 900 vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Der Vergleich zwischen der Triumph Scrambler 900 und der MV Agusta Superveloce 800 zeigt genau das: Hier treffen ein klassisch geprägter Scrambler-Ansatz und ein sportlich fokussierter Charakter aufeinander. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket aus Motorgefühl, Fahrwerk, Bremsen, Komfort und dem, was sich beim Fahren wirklich stimmig anfühlt.
Im Folgenden werden die im Vergleich typischen Kennzahlen und Eigenschaften miteinander gegenübergestellt – ohne einzelne Werte als Selbstzweck aufzuzählen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen. So wird klar, welche Stärken die jeweiligen Konzepte ausspielen und wo die Grenzen liegen.
Grundidee und Charakter: Scrambler-Ruhe vs. Sportlichkeit
Die Triumph Scrambler 900 steht für einen entspannten, souveränen Auftritt. Der Scrambler-Ansatz zielt auf ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt und gleichzeitig genug Punch hat, um auch auf kürzeren Ausfahrten nicht langweilig zu werden. Dabei wirkt das Gesamtpaket oft „mechanisch ehrlich“: Man spürt, dass das Motorrad für den Spaß zwischendurch gebaut ist, ohne ständig nach Höchstleistung zu verlangen.
Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Schon vom Konzept her ist sie näher an dem, was man von einem sportlich ambitionierten Motorrad erwartet: direkteres Ansprechverhalten, mehr Fokus auf Dynamik und ein Fahrgefühl, das stärker auf Kurven und zügiges Fahren ausgerichtet ist. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel sein muss – aber die Prioritäten liegen spürbar anders.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Beim Vergleich von Motorcharakter und Antrieb geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Kraft nutzbar macht. Die Triumph Scrambler 900 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das Drehmoment und Alltagstempo gut zusammenbringt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird. Das Ansprechverhalten ist dabei so abgestimmt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo steigt und der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Im Vergleich zeigt sich häufig: Während die Triumph eher auf souveräne Nutzung der Leistung setzt, fühlt sich die MV Agusta stärker nach „Sport“ an. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad beim dynamischen Fahren besonders stimmig anfühlt – vor allem, wenn die Gänge sauber genutzt werden und das Motorrad in seinem Leistungsfenster gehalten wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die alltagstaugliche Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass sie im sehr sportlichen Grenzbereich weniger „auf Kante“ wirkt als ein konsequent sportlich ausgelegtes Modell.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke ist das sportliche Gesamtgefühl, das beim zügigen Fahren besonders Spaß macht. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag manchmal stärker nach „Fahrstil“ verlangt, um ihr Potenzial optimal zu nutzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling entscheidet sich oft, welches Motorrad besser zu den eigenen Strecken passt. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt typischerweise ein Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit. Das macht sie interessant, wenn die Fahrten nicht nur aus perfekten Kurven bestehen, sondern auch aus schlechterem Asphalt, wechselnden Belägen oder längeren Strecken, bei denen man nicht ständig am Limit fahren möchte.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist im Vergleich häufig spürbar direkter. Das kann sich in einem präziseren Einlenkverhalten und einem dynamischeren Kurvengefühl zeigen. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv „mitnimmt“, wird die sportliche Auslegung schnell zu schätzen wissen. Gleichzeitig kann ein direkteres Setup je nach Fahrstil und Streckenprofil weniger verzeihend sein als ein eher komfortorientiertes Konzept.
Kurvengefühl und Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerksphilosophien zeigt sich meist ein klares Bild: Die Triumph wirkt wie die Wahl für entspannte Kontrolle, während die MV Agusta eher die Wahl für sportliche Präzision ist. Beide können Spaß machen – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die eine lädt zum entspannten Fahren ein, die andere belohnt aktives Fahren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Motorradvergleich ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man sich fühlt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich typischerweise: Die MV Agusta Superveloce 800 ist stärker auf sportliches Verzögern und zügige Manöver ausgelegt. Das kann sich in einem sehr kontrollierten Druckaufbau und einem klaren Feedback bemerkbar machen.
Die Triumph Scrambler 900 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber oft eher auf „Alltagssicherheit“ und souveräne Verzögerung abgestimmt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn die Fahrten nicht ausschließlich auf sportliche Bremszonen ausgerichtet sind.
Stärken und Schwächen bei Bremsgefühl
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die unkomplizierte, gut dosierbare Verzögerung im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise das letzte Quäntchen „Renngefühl“ nicht ganz so im Vordergrund steht.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke ist das sportlich präzise Bremsverhalten. Schwäche kann sein, dass man im Alltag die Performance stärker „spürt“ und dadurch mehr Aufmerksamkeit auf die Dosierung legen muss.
Ausstattung und Elektronik: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist heute ein Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich zwischen Triumph und MV Agusta zeigt sich häufig: Die Triumph Scrambler 900 setzt auf eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert und das Motorrad in vielen Situationen unkompliziert macht. Das kann sich in einer insgesamt harmonischen Abstimmung von Fahrmodi, Traktionsunterstützung und Bedienlogik zeigen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen oft stärker in Richtung sportliche Unterstützung gedacht. Das bedeutet nicht, dass sie „zu viel“ sein muss – aber die Elektronik ist eher darauf ausgelegt, dynamisches Fahren zu begleiten und das Motorrad in kritischen Situationen stabil zu halten.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wer vor allem entspannt fahren möchte, wird an der Triumph häufig die unkomplizierte Gesamtstimmigkeit schätzen. Wer dagegen Wert auf sportliche Dynamik legt und das Motorrad auch mal fordernder bewegt, findet in der MV Agusta oft die passendere Unterstützung.
Design und Sitzgefühl: Stil ist mehr als Optik
Beim Vergleich der beiden Modelle spielt das Design eine große Rolle – aber es beeinflusst auch, wie sich das Motorrad „anfühlt“. Die Triumph Scrambler 900 wirkt bewusst klassisch und lässig. Das kann dazu führen, dass sich die Sitzposition und die Ergonomie eher wie „entspanntes Motorradfahren“ anfühlen. Gerade wenn viele Fahrten nicht auf maximale Schräglage, sondern auf Genuss ausgelegt sind, ist das ein Plus.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt sportlicher und „gerichteter“. Das spürt man oft auch in der Körperhaltung: mehr Fokus auf aktives Fahren, mehr Bereitschaft, das Motorrad in die Kurve zu bringen. Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und die Maschine als Werkzeug sehen, ist das ein Vorteil.
Alltagstauglichkeit und Langstrecke: Welche passt besser?
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit wechselnden Bedingungen zurechtkommt: Ampelstopps, enge Straßen, wechselnde Temperaturen, Wind und der Zustand des Asphalts. Die Triumph Scrambler 900 ist in dieser Hinsicht häufig die unkompliziertere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“, ohne ständig nachzujustieren.
Die MV Agusta Superveloce 800 kann ebenfalls für längere Strecken taugen, aber sie belohnt eher den Fahrer, der das Motorrad bewusst bewegt. Wer lange Strecken mit sportlichem Anspruch fährt, wird die MV Agusta oft als stimmig erleben. Wer dagegen vor allem Komfort und Ruhe sucht, findet in der Triumph meist die entspanntere Basis.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph Scrambler 900: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit im Alltag und auf gemischten Strecken. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichen Fahrten weniger „fokussiert“ wirkt als die MV.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke ist das sportliche Gesamtpaket, das auf dynamische Fahrten ausgelegt ist. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag stärker nach einem aktiven Fahrstil verlangt.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Triumph Scrambler 900 ist die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf gemischten Strecken souverän bleibt. Der Scrambler-Charakter sorgt dafür, dass sich Fahrten entspannt anfühlen, ohne dass die Dynamik komplett in den Hintergrund rückt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „einfach Spaß“ macht, findet in der Triumph häufig die stimmigere Balance aus Alltagstauglichkeit, gut nutzbarer Kraftentfaltung und kontrolliertem Fahrgefühl.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich ausleben wollen. Im Vergleich zeigt sich: Die MV Agusta wirkt stärker auf Präzision, aktives Handling und sportliches Verzögern abgestimmt. Wer Kurven liebt, zügig fährt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird mit der Superveloce meist glücklicher.
Kurz gesagt: Triumph für den entspannten Genuss mit Charakter, MV Agusta für sportliche Ambitionen und ein deutlich dynamischeres Fahrgefühl.