UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
Weiter zum Testbericht
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Scrambler 900 vs Yamaha WR 125 R – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Welches Bike passt wirklich zum eigenen Fahrstil? Der Vergleich zwischen der Triumph Scrambler 900 und der Yamaha WR 125 R zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sind. Während die Triumph mit ihrem Scrambler-Charakter eher auf Stil, Alltag und souveräne Landstraßen-Performance zielt, steht die Yamaha WR 125 R für ein leichtes, agiles Konzept – mit dem typischen Offroad-/Supermoto-Gefühl, das besonders auf kurzen Wegen und bei wechselndem Untergrund Spaß macht.

Grundidee: Scrambler-Feeling vs. leichtes Offroad-Konzept

Die Triumph Scrambler 900 ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Der Scrambler-Ansatz zeigt sich in der Auslegung: Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrkomfort und einer Sitzposition, die sich im Alltag gut anfühlt. Die Maschine wirkt dabei „erwachsen“ – nicht im Sinne von schwerfällig, sondern im Sinne von souverän und gelassen.

Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Hier steht das leichte Handling im Vordergrund. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen: Gas auf, Linie finden, Kurven sauber anfahren. Gerade wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist oder wenn kurze Strecken mit viel Wechsel zwischen Stadt und Land anstehen, spielt die WR 125 R ihre Stärken aus.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem darin, wie Leistung nutzbar wird. Die Triumph Scrambler 900 liefert ein kräftigeres, „drehmomentbetontes“ Gefühl, das sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Dadurch wirkt die Triumph im Alltag oft entspannter: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf ein lebendiges, leichtes Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Die Maschine macht Spaß, wenn man sie bewegt und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Für Fahrten, bei denen man häufig beschleunigt, verzögert und wieder neu ansetzt, kann genau dieses Konzept sehr attraktiv sein. Wer gern aktiv fährt, findet hier ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Triumph Scrambler 900: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und im entspannteren Fahrgefühl. Schwäche: Wer ausschließlich „sportlich“ im engen Drehzahlfenster unterwegs sein will, empfindet die Triumph weniger als „Spielzeug“, sondern eher als Genussmaschine.
  • Yamaha WR 125 R: Stärken liegen in der Agilität und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche: Für lange, zügige Autobahn- oder Überlandabschnitte ist das Konzept weniger ausgelegt – hier zählt eher der Charakter als die Durchzugskraft.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Straßenfokus“ und „Offroad-/Allround-Fokus“. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt ein ruhigeres, kontrolliertes Gefühl. Gerade auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo wirkt die Maschine stabil und berechenbar. Das hilft, wenn man nicht nur schnell fahren möchte, sondern auch entspannt ankommen will.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen spürbar leichter im Handling. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig enge Kurven, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit oder spontane Ausweichmanöver vorkommen. Die Maschine wirkt wie gemacht für das „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“: Linie wählen, Körper verlagern, Gas dosieren – und schon fühlt sich die Fahrt dynamisch an.

Kurvenverhalten im Vergleich

In Kurven spielt die Triumph ihre Stärke aus, wenn es um saubere Stabilität und ein gleichmäßiges Fahrgefühl geht. Die Yamaha punktet, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein agiles „Einschwingen“ geht. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist oder gern auf Nebenstrecken unterwegs ist, wird die Wendigkeit der WR 125 R besonders schätzen. Wer dagegen längere Strecken mit konstantem Rhythmus bevorzugt, profitiert von der Triumph-typischen Ruhe.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Scrambler 900 wirkt beim Bremsen insgesamt harmonisch: Man kann das Tempo gut kontrollieren, ohne dass sich das Motorrad unruhig anfühlt. Das ist gerade im Alltag ein Vorteil, weil sich viele Situationen nicht vorhersehen lassen.

Die Yamaha WR 125 R ist ebenfalls auf Kontrolle ausgelegt, aber durch den Charakter des Motorrads fühlt sich das Bremsen oft „direkter“ an. Das kann in Situationen mit wechselndem Grip hilfreich sein, weil man schnell reagieren kann. Wer allerdings vor allem auf glatten Straßen unterwegs ist und sehr gleichmäßige Bremsmanöver bevorzugt, empfindet die Triumph häufig als noch einen Tick „komfortabler“ im Gesamtgefühl.

Sitzposition und Komfort: Alltagstauglichkeit vs. sportlich-aktiv

Die Sitzposition der Triumph Scrambler 900 ist so gestaltet, dass sie im Alltag nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Der Scrambler-Ansatz sorgt für eine Haltung, die nicht zu „gestreckt“ wirkt, aber auch nicht zu „eingekuschelt“. Dadurch bleibt die Kontrolle über das Motorrad gut, und längere Fahrten fühlen sich weniger anstrengend an.

Die Yamaha WR 125 R setzt stärker auf eine aktive Fahrhaltung. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, findet hier eine natürliche Verbindung zwischen Körper und Maschine. Für sehr lange Strecken kann das aber je nach Fahrstil etwas fordernder sein, weil man die aktive Haltung eher beibehalten möchte.

Komfort-Check im Vergleich

  • Triumph Scrambler 900: Stärken bei entspannterer Sitzhaltung und angenehmerem Langstrecken-Gefühl. Schwäche: Wer maximale „Offroad-Optik“ und kompromisslose Aktivität sucht, könnte die Triumph zu straßenorientiert empfinden.
  • Yamaha WR 125 R: Stärken bei direktem Fahrgefühl und agiler Körperarbeit. Schwäche: Je nach Strecke und Tempo kann die aktive Haltung schneller als anstrengend wahrgenommen werden.

Alltag, Alltagstauglichkeit und Nutzungsszenarien

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Technik, sondern die Frage: Wie oft fährt man wirklich? Und wie sehen die typischen Strecken aus? Die Triumph Scrambler 900 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Ausfahrten, Landstraßenfahrten und „einfach mal raus“-Touren genutzt wird. Der Charakter lädt dazu ein, ohne ständiges Nachdenken zu fahren – und genau das macht sie im Alltag attraktiv.

Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo kurze Wege, wechselnder Untergrund und häufiges Rangieren eine Rolle spielen. Sie eignet sich gut, wenn das Motorrad leicht wirken soll, schnell auf Situationen reagiert und man gern „mit dem Bike“ fährt. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein großes Gerät anfühlt, kann die WR 125 R sehr passend sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Damit der Vergleich greifbar bleibt, lohnt sich der Blick auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben:

  • Charakter: Triumph steht für Scrambler-Genuss und souveräne Straßenpräsenz, Yamaha für leichtes, agiles Fahren mit aktivem Gefühl.
  • Fahrstil: Triumph belohnt entspanntes Fahren und gleichmäßigen Rhythmus, Yamaha belohnt aktives Fahren und das Nutzen des Drehzahlbereichs.
  • Streckenprofil: Triumph ist stärker auf längere Touren und Landstraße ausgelegt, Yamaha ist besonders stark bei Stadt, Nebenstrecken und wechselndem Untergrund.
  • Komfort: Triumph wirkt insgesamt runder für längere Fahrten, Yamaha ist eher „hands-on“ und damit je nach Fahrstil fordernder.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.

Triumph Scrambler 900 – passend für…

Die Triumph Scrambler 900 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag gut funktioniert, auf Landstraßen souverän wirkt und dabei optisch wie technisch einen klaren Charakter zeigt. Wer gern entspannt fährt, ohne ständig in den „Arbeitsmodus“ zu schalten, findet in der Triumph häufig die passendere Wahl. Auch wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Fahrgefühl und Straßenpräsenz legt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Yamaha WR 125 R – passend für…

Die Yamaha WR 125 R ist ideal für alle, die ein leichtes, wendiges Motorrad suchen und gern aktiv fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Nebenstrecken bevorzugt oder den Untergrund nicht immer als „perfekt“ erlebt, profitiert von der agilen Art der WR 125 R. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich schnell beherrschen lässt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Fazit:

Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für regelmäßige Ausfahrten, Landstraßenfahrten und ein insgesamt entspanntes, souveränes Fahrgefühl gesucht wird. Ihr Konzept spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach zügig und komfortabel unterwegs sein will. Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Wendigkeit, leichtes Handling und ein aktives Fahrgefühl gefragt sind – also bei Stadtverkehr, kurzen Strecken mit vielen Richtungswechseln und bei wechselndem Untergrund. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und sich dynamisch anfühlt, wird mit der WR 125 R sehr glücklich. Kurz gesagt: Triumph für den runden Straßen-Genuss, Yamaha für agiles, lebendiges Fahren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙