| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
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Triumph Scrambler 900 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Scrambler passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus der Neo-Retro-Ecke kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Scrambler 900 steht für kräftige Präsenz, moderne Technik im klassischen Look und ein Fahrgefühl, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen wirkt wie ein stilbewusster Alltagsbegleiter: kompakt, lebendig und mit einem Charakter, der sich schnell vertraut anfühlt. Beide Maschinen sind Scrambler-nahe Street-Bikes, doch sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau daraus ergibt sich die Frage: Welches Motorrad passt besser zu deinem Fahrprofil?
Erster Eindruck: Stil und Ausstrahlung
Optisch treffen hier zwei Welten aufeinander. Die Triumph Scrambler 900 wirkt massiver und „erwachsener“: Der Auftritt ist deutlich bulliger, die Proportionen sind auf Präsenz ausgelegt, und das Gesamtbild vermittelt ein Gefühl von „fertig gebaut“ statt „nur hübsch“. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker mit dem Retro-Charme: runde Formen, stimmige Details und ein Look, der sofort nach Garage und Leidenschaft aussieht.
Im Alltag zeigt sich: Wer ein Motorrad möchte, das auf Anhieb Aufmerksamkeit bekommt und sich wie ein Statement anfühlt, wird mit der Triumph eher glücklich. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich leichtfüßig anfühlt und optisch „sympathisch“ wirkt, findet in der Yamaha schnell den richtigen Ton.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung umgesetzt wird. Die Triumph Scrambler 900 ist im direkten Vergleich die Maschine, die mehr „Biss“ ausstrahlt. Sie liefert spürbar mehr Reserven, besonders dann, wenn es zügiger werden soll oder wenn man aus niedrigeren Drehzahlen heraus dynamischer beschleunigen möchte. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht nur Stadtverkehr, sondern auch Landstraße und zügige Passagen eine Rolle spielen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen eher der Typ „leicht in Bewegung“. Sie wirkt agiler und lässt sich sehr direkt dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man schnell als „handlich“ wahrnimmt: Gas auf, Bike reagiert, und man bleibt im Flow. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern mit kurzen Schaltvorgängen arbeitet, wird die Yamaha als angenehm unkompliziert erleben.
Vergleich im Alltag: Beschleunigung vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Leistung gefragt ist und man Reserven nutzen möchte. Die Yamaha punktet, wenn es um schnelle Reaktionen, ein lebendiges Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Handling geht. Beide machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.
Fahrwerk und Handling: Stabil oder verspielt?
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie souverän ein Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt im Vergleich ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade auf längeren Strecken oder bei flotterem Tempo wirkt sie „gesetzt“ und gibt dem Fahrer das Vertrauen, das man für entspannte Kilometer braucht. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt die Maschine insgesamt berechenbar.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute fühlt sich im Vergleich deutlich wendiger an. Sie lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und das Motorrad mit kleinen Bewegungen zu führen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig enge Kehren, Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen auf dem Plan stehen. Wer gern „mit dem Bike arbeitet“, wird die Yamaha als sehr passend empfinden.
Bremsen und Kontrolle
Bei der Bremsleistung geht es um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph wirkt dabei eher wie die Maschine, die auch bei zügigerem Fahren eine klare, souveräne Rückmeldung liefert. Die Yamaha bleibt ebenfalls gut kontrollierbar, wirkt aber im Vergleich etwas „direkter“ im Ansprechverhalten – was im Stadtverkehr Vorteile bringt, weil man fein dosieren kann und schnell auf Situationen reagiert.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren?
Die Sitzposition ist bei Scramblern oft ein Kompromiss zwischen sportlicher Haltung und entspanntem Cruisen. Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich so, dass sie für längere Fahrten komfortabel bleibt: Die Haltung unterstützt eine ruhige Fahrweise, ohne dass man sich „festgenagelt“ fühlt. Das macht sie interessant für Wochenendtouren und für Fahrten, bei denen man nicht nach 30 Minuten schon nach einer Pause sucht.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen eher auf „Alltag und Spaß“ ausgelegt. Die Ergonomie wirkt lebendig und passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter stoppt, anzieht, wieder beschleunigt und ständig zwischen Situationen wechselt. Für kurze bis mittlere Strecken ist sie dadurch oft die angenehmere Wahl.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Im Vergleich zeigt sich ein klares Muster: Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist der Typ Motorrad, der sich im Stadtverkehr besonders leicht anfühlt. Das liegt nicht nur am Handling, sondern auch daran, dass man das Bike schnell „im Griff“ hat. Außerdem wirkt sie wie gemacht für spontane Ausfahrten, bei denen man nicht lange plant, sondern einfach losfährt.
Die Triumph Scrambler 900 spielt ihre Stärken eher außerhalb der Stadt aus. Auf der Landstraße und bei längeren Strecken ist der Charakter der Triumph besonders überzeugend: mehr Reserven, souveränes Tempo und ein Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn man nicht nur „kurz um die Ecke“ fährt.
Komfort und Ausstattung im Vergleich
Auch wenn beide Maschinen ihren Retro-Charme pflegen, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie Komfort und Ausstattung in den Alltag bringen. Die Triumph wirkt im Vergleich stärker auf „Tour-Feeling“ getrimmt, während die Yamaha eher den Fokus auf „direktes Fahrerlebnis“ legt. Wer gern Zubehör ergänzt oder das Bike individuell gestaltet, findet bei beiden eine gute Basis – aber die Triumph wirkt dabei oft wie die Plattform für größere Umbauten, während die Yamaha häufig als „leichtes Projekt“ wahrgenommen wird.
Design-Details: Scrambler-Vibe vs. Retro-Statement
Der Scrambler-Vibe entsteht nicht nur durch den Look, sondern auch durch die Gesamthaltung des Motorrads. Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich wie ein moderner Klassiker mit klarer Kante: Sie sieht nach „echtem Motorrad“ aus und bleibt auch aus der Nähe beeindruckend. Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf Retro-Details und eine stimmige Gesamtkomposition, die sich wie ein Designpaket anfühlt.
Wenn es darum geht, welches Motorrad „mehr nach Scrambler“ aussieht, gewinnt je nach Geschmack die Triumph oder die Yamaha. Die Triumph wirkt rauer und kraftvoller, die Yamaha eher charmant und stilvoll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 900 – Stärken
- Mehr Reserven im Fahrbetrieb: besonders bei zügigerem Fahren spürbar.
- Souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken.
- Stabilität und berechenbares Handling bei wechselnden Bedingungen.
- Präsenter Auftritt, der nicht nach „kleinerem Bruder“ aussieht.
Triumph Scrambler 900 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem kurze Wege im Stop-and-Go fährt, könnte die Triumph im Vergleich als „größer“ empfinden.
- Der Fokus liegt stärker auf Fahrspaß mit Reserven als auf maximaler Leichtigkeit im Stadtverkehr.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Agiles, direktes Handling – schnell im Rhythmus.
- Lebendiger Charakter, der sich besonders im Alltag gut anfühlt.
- Retro-Design mit stimmigen Details und sympathischer Ausstrahlung.
- Komfort im Alltag durch eine Haltung, die nicht zu „langstreckenlastig“ wirkt.
Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Schwächen
- Im Vergleich zur Triumph fehlen bei sehr dynamischem Fahren spürbar die Reserven.
- Wer häufig lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird die Triumph eher als entspannter empfinden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob es „das bessere“ Motorrad gibt, sondern davon, welche Art von Spaß gesucht wird. Die Triumph Scrambler 900 ist besonders stark für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt, mehr Durchzug bietet und dabei trotzdem den klassischen Scrambler-Charakter trägt. Sie passt gut zu Touren, zu Wochenendfahrten und zu Menschen, die gern Reserven nutzen statt ständig am Limit zu planen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell anspricht und sich wie ein unkomplizierter Begleiter anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurvige Strecken spontan fährt und ein lebendiges Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Yamaha oft die passendere Mischung.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn im Vergleich vor allem mehr Reserven, ein souveräner Langstrecken-Charakter und ein kraftvoller Auftritt zählen. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen zügiges Tempo, entspannte Kontrolle und ein „erwachsenes“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet dagegen dort, wo Leichtigkeit und Agilität gefragt sind: im Stadtverkehr, auf kurzen bis mittleren Strecken und überall, wo ein direktes Ansprechverhalten mehr zählt als maximale Durchzugskraft. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und sich unkompliziert bewegen lässt, wird mit der Yamaha glücklich. Wer hingegen ein Scrambler möchte, der auch bei längeren Touren und dynamischer Fahrweise überzeugt, trifft mit der Triumph die stimmigere Wahl.