| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Triumph Speed 400 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher 400er passt besser?
Wenn es um moderne 400er-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Triumph Speed 400 steht für einen klaren, alltagstauglichen Streetfighter-Charakter mit moderner Anmutung und dem Anspruch, sich im Alltag unkompliziert zu bewegen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen spielt die Optik stärker aus – mit Bobber-typischer Haltung, einem markanten Look und dem Gefühl, eher „Statement“ als „neutraler Alltagsbegleiter“ zu sein. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich: Nicht nur die Daten entscheiden, sondern auch, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen.
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Schon beim Blick auf die Linien wird klar, worauf die Hersteller setzen. Die Triumph Speed 400 wirkt wie ein modernes Streetbike: aufgeräumt, funktional und mit einer Silhouette, die auch auf längeren Strecken nicht „zu viel“ zeigt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist hingegen deutlich stärker auf den Bobber-Look getrimmt. Das zeigt sich in der Optik, in der Sitzposition und in dem Gesamteindruck, der eher nach „Spaß und Präsenz“ als nach „unauffällig und effizient“ aussieht.
Stärken und Schwächen liegen hier weniger in der Technik als in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das sich möglichst vielseitig und zurückhaltend fahren lässt, findet in der Triumph häufig den besseren Match. Wer dagegen Wert auf Stil und eine gewisse „Show“ legt, wird mit der Benelli eher glücklich.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beide Modelle bewegen sich im 400er-Bereich und sind damit für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein handliches Motorrad für Stadt und Land suchen. Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Triumph Speed 400 ist tendenziell auf ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn Überholmanöver eher „planbar“ als „sportlich aggressiv“ sein sollen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt ebenfalls auf einen alltagstauglichen Motor, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „kräftiger“ im unteren bis mittleren Bereich – zumindest dann, wenn man das Fahrgefühl mit dem Bobber-Charakter verknüpft. Das kann sich gut anfühlen, wenn man gern entspannt beschleunigt und dabei nicht ständig in hohe Drehzahlen gehen möchte.
Schwäche beider Motorräder ist im Vergleich weniger die grundsätzliche Leistungsfähigkeit, sondern eher die Erwartung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes Hubraum-Modell anfühlt, wird bei beiden 400ern Kompromisse machen müssen. Der Unterschied liegt eher darin, wie diese Kompromisse spürbar werden: Triumph wirkt oft „rund und berechenbar“, Benelli eher „direkt und charaktervoll“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Triumph Speed 400 zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll sich in Kurven sicher anfühlen, dabei aber nicht nervös werden. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken mit wechselndem Tempo gefahren werden – etwa Pendeln, Landstraße oder auch mal eine längere Tour.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt durch den Bobber-Look und die typische Sitzhaltung oft eine andere Dynamik ins Spiel. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad in bestimmten Situationen „entspannter“ anfühlt, während es in anderen Momenten etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Linienwahl verlangt. Wer gern gemütlich fährt und die Optik als Teil des Fahrgefühls sieht, wird das als Stärke empfinden. Wer dagegen sehr sportlich und präzise unterwegs sein möchte, sollte das Handling im direkten Vergleich testen.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Auch bei den Bremsen lohnt der Blick auf die Unterschiede: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. Die Triumph Speed 400 wirkt häufig besonders gut beherrschbar, wenn man sanft verzögert oder in Situationen mit wechselnder Traktion unterwegs ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf „Fahrspaß“ abgestimmt – was nicht automatisch schlechter ist, aber anders priorisiert.
Unterm Strich gilt: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht. Die Triumph punktet oft mit dem Gefühl von Kontrolle, die Benelli mit dem Charakter, der das Fahren emotionaler macht.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Reichweite
Gerade bei 400ern entscheidet die Ergonomie häufig darüber, ob man nach einer Stunde noch entspannt ist oder ob man sich „durchbeißen“ muss. Die Triumph Speed 400 ist in der Regel so ausgelegt, dass sich die Sitzposition natürlich anfühlt und der Fahrer nicht unnötig „in eine Haltung gezwungen“ wird. Das ist ein Plus, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Ampelstopps und kurzen Strecken besteht.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen stärker auf den Bobber-Stil. Das kann bedeuten, dass die Sitzposition und die Körperhaltung mehr „Style“ zeigen und sich für bestimmte Fahrertypen besonders gut anfühlen – für andere wiederum weniger. Wer gern mit entspannter Haltung fährt, findet hier oft den richtigen Vibe. Wer dagegen lange Strecken möglichst bequem abspulen möchte, sollte die Ergonomie unbedingt im Stand und beim kurzen Probefahren prüfen.
Alltag: Wind, Wetter und Nutzung
Bei beiden Motorrädern ist die Alltagstauglichkeit hoch, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Triumph wirkt eher wie ein Motorrad, das man „einfach nutzt“ – für Pendeln, Besorgungen und Touren. Die Benelli ist stärker ein Motorrad, das man bewusst auswählt, weil es optisch und vom Fahrgefühl her mehr Persönlichkeit ausstrahlt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn man gern mit dem Motorrad „präsent“ ist.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Vergleich der Ausstattung geht es nicht nur um einzelne Features, sondern darum, wie sie im Alltag helfen. Die Triumph Speed 400 wirkt häufig wie ein Paket, das auf moderne Bedienbarkeit und klare Funktion setzt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls gut ausgestattet sein, legt aber oft mehr Wert auf den stimmigen Gesamtauftritt – also darauf, dass das Motorrad als Bobber „komplett“ wirkt.
Ein wichtiger Punkt ist außerdem die Praxisfreundlichkeit: Wie leicht lässt sich das Motorrad im Alltag handhaben, wie gut passt es in den Alltag mit Gepäck, wie unkompliziert ist die Bedienung? Hier zeigt die Triumph häufig ihre Stärke. Die Benelli kann im Alltag genauso funktionieren, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ fährt.
Design-Vergleich: Modern Classic vs. Bobber-Statement
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad nutzt. Die Triumph Speed 400 ist modern, klar und wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach Jahren noch gern anschaut. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ein Statement: Wer Bobber mag, wird genau diese Ausstrahlung lieben. Wer eher auf Understatement steht, könnte sich an der Benelli schneller „sattsehen“ oder sie als zu dominant empfinden.
Stärken/Schwächen in einem Satz: Triumph ist die Wahl für „zeitlos und vielseitig“, Benelli die Wahl für „auffällig und charakterstark“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende einfacher, wenn man sich fragt, welche Art von Fahrerlebnis gesucht wird. Die Triumph Speed 400 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich kontrolliert fährt und bei wechselnden Strecken (Stadt, Landstraße, kurze Touren) eine gute Figur macht. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger ist sie oft attraktiv, weil das Gesamtpaket auf Berechenbarkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt wirkt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn Stil und Charakter einen hohen Stellenwert haben. Wer gern mit einer markanten Optik unterwegs ist, eine entspannte Fahrweise mag und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sieht, wird mit der Benelli wahrscheinlicher glücklich. Wer dagegen sehr sportlich präzise fahren möchte oder lange Strecken mit maximaler Ergonomie priorisiert, sollte die Benelli vor dem Kauf unbedingt testen.
Typische Kauf-Szenarien
- Stadt & Pendeln: Triumph wirkt oft unkomplizierter im Handling und im Alltag.
- Landstraße & Wochenendtour: Beide können Spaß machen – Triumph häufig mit mehr „Allround“-Gefühl, Benelli mit mehr Charakter.
- Optik im Vordergrund: Benelli punktet deutlich stärker durch den Bobber-Look.
- Vielseitigkeit & ruhige Kontrolle: Triumph ist meist die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein 400er-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht nutzen lässt, kontrolliert fährt und als vielseitiger Begleiter funktioniert. Wer Wert auf ein rundes Fahrgefühl legt, von Stadtstopps bis zur Landstraße eine stimmige Balance möchte und ein Motorrad bevorzugt, das nicht ständig „laut“ sein muss, trifft mit der Triumph häufig die richtige Entscheidung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 lohnt sich besonders dann, wenn der Bobber-Charakter nicht nur Beiwerk ist, sondern Teil des Fahrspaßes. Wer eine markante Optik liebt, gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad eher als emotionales Statement betrachtet, bekommt mit der Benelli ein stimmiges Gesamtpaket. Für sehr sportlich orientierte Fahrer oder für Menschen, die lange Strecken maximal bequem abspulen wollen, empfiehlt sich vor dem Kauf ein genauer Ergonomie-Check im Probefahren.
Kurz gesagt: Triumph für Allround-Kontrolle, Benelli für Charakter und Look.